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- Informationen zum Programm COMET32
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- 0 INHALT
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- 1. zum Programm
- 2. Installation und Hardware-Anforderungen
- 3. Bedienung
- 4. Autoplayer
- 5. Spielstile
- 6. Spielstärke
- 7. Eröffnungs-Bibliothek
- 8. Historie
- 9. Motivation
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- 1. zum PROGRAMM
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- COMET32 ist ein Schach-Programm; es beherrscht die Regeln zur Figuren-
- führung (samt den "Besonderheiten" wie en passant, Rochade, etc).
- Es erkennt Remis durch Zugwiederholung, Patt und Matt. Es kann eine
- von 16 Spielstufen ausgewählt werden, die sich durch unterschiedliche
- Bedenk- bzw Rechenzeiten pro Zug, pro vorgegebener Anzahl Züge oder
- pro Spiel unterscheiden. Manuelle Eingabe von Positionen, sowie
- Einlesen einer Position aus einer Datei bzw. Ausgabe in eine Datei
- sind möglich. Analysen des Rechners können während seiner Rechen-
- zeit ausgegeben werden. Es kann angegeben werden, ob der Rechner
- die Bedenkzeit des Gegners nutzen soll ("permanent brain"); vorein-
- gestellt ist die Nutzung der gegnerischen Bedenkzeit.
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- COMET32 verfügt über eine umfangreiche Eröffnungsbiblithek.
- Während seiner Suche erkennt COMET häufig Zugumstellungen im Suchbaum
- durch Verwendung einer Hash-Transpositions-Tabelle.
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- Das Programm ist in der Programmiersprache C (WATCOM) realisiert worden.
- COMET32 läuft - eingebettet in einem "DOS-Extender"
- im "protected mode" und unterliegt damit nicht den normalerweise
- von DOS vorgegebenen anachronistischen Beschränkungen.
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- Ausgelieferte Dateien:
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- COMET32.EXE - das Schachprogramm
- COMET.BBK - Eröffnungsbuch
- COMET.TXT - Online-Manual
- COMET.PGN - Partien von Comet
- WCCC.PGN - Partien der Computer WM 1995
- BERN.PGN - Partien des Berner Open 1995
- MOSCOW95.PGN - Partien von Moscow Kremlin Stars 1995
- YAZGAC.EPD - Positionen des red. Yacgaz-Tests
- BT.EPD - Bednorz-Tönissen Test (2450)
- BK.EPD - Bratko-Kopec-Test
- KAUFMAN.EPD - Kaufmans 1 Stunden-Test
- AWERBACH.EPD - Positionen aus Awerbach "Schachtaktik .."
- REINFELD.EPD - Reinfelds Test-Suite
- FINE.EPD - Endspiel-Positionen von Fine
- DIVERSE.EPD - alles mögliche
- BT.BAT - Comet-Batch-File für BT-Test
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- 2. INSTALLATION und HARDWARE-ANFORDERUNGEN der COMET-Varianten
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- Die Auslieferung erfolgt gewöhnlich mittels eines selbst-extrahie-
- renden Archivs. Am besten man gönnt dem COMETen ein eigenes Verzeichnis
- auf der Festplatte, kopiert das Archiv-File dort hin und ruft es auf.
- Mit allem Positions- und Partie-Archiven sollte nicht mehr als 1 MB
- Plattenplatz erforderlich sein.
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- Die gängigen Grafikkarten werden unterstützt (VGA, EGA, Hercules,
- ...); eine CGA-Karte reicht wegen zu geringer Auflösung NICHT aus.
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- Bedienung durch eine Maus wird unterstützt, sie ist jedoch nicht
- zwingend erforderlich.
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- Der Speicherbedarf des Programms ist gross; abhängig vom zur Verfügung
- stehenden Hauptspeicher, wird eine Transpositions-Hash-Tabelle generiert.
- Die protected Mode - Version "COMET32.EXE" hat eine Hash-Tabelle
- einstellbarer Grösse. Zusätzlich wird bei Programmstart etwa 260 KB
- Memory für die Eröffnungsbibliothek comet.bbk allokiert.
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- Mindestens ein PC mit 80386-Prozessor ist für den Betrieb des
- Programms erforderlich.
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- 3. BEDIENUNG
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- Bedienkommandos werden über die Tastatur eingegeben; Züge können
- statt dessen auch mit der Maus ausgeführt werden.
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- Ausführen von Zügen:
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- a) Tatstatur: Eingabe des Zuges in "algebraischer Notation", z.B.
- e2e4 <RET>
- Dabei steht <RET> für das Drücken der Return- (Eingabe-)
- Taste.
- b) Maus: Maus-Cursor auf Ausgangsfeld postionieren und kurz die
- linke Maustaste drücken; nachdem das Feld durch einen
- schwarzen Rahmen markiert wurde (vom Rechner), die Maus
- auf das Ziefeld positionieren und noch einmal die
- linke Maustaste drücken.
- Es darf auch erst das Ziel- und dann das Startfeld angegeben
- werden.
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- ausgewählte Kurz-Kommandos: (ohne abschliessendes Drücken von <RET>)
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- die wichtigsten Kurz-Kommandos sind in der obersten, invers unter-
- unterlegten Bildschirmzeile angedeutet.
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- ALT 2 2-Spieler-Modus aus-/einschalten
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- ALT A Automatik-Modus aus-/einschalten
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- ALT B Ton ein- oder ausschalten ("beep")
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- ALT D aktuelle Partie auf Drucker ausgeben (PGN-Notation)
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- ALT E aktuelle Position editieren
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- ALT I momentane Einstellungen in Init-File ("COMET.INI")
- sichern (d.h. momentane Einstellungen als Voreinstellungen
- setzen, bei COMET-32 auch die Grösse der eingerichteten
- Hash-Tabelle, so dass diese beim Start nicht mehr abgefragt
- werden muss); Löschen von COMET.INI bewirkt
- Auswahl der vom Autor vorgesehenen Voreinstellungen
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- ALT G Position aus Datei laden
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- ALT L Spiel aus Datei laden; nach Einlesen ist man im
- Nachspiel-Modus (Zurück zum Spielen mit "force");
- enthält der interaktiv eingegebene Dateiname die
- Endung ".pgn", so wird eine Datei im PGN-Format
- erwartet, sonst im Comet-Format
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- ALT M Maus abschalten
-
- ALT N neues Spiel
-
- ALT P "permanent brain" ein- oder ausschalten (Voreinstellung:
- eingeschaltet)
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- ALT R Brett drehen ("reverse")
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- ALT S aktuelles Spiel in Datei speichern: enthält der interaktiv
- eingegebene Dateiname die Endung ".pgn", so wird im
- PGN-Format gespeichert, sonst im Comet-Format
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- ALT T (gleichzeitig ALT- und T drücken) : Auswahl einer
- neuen Spielstufe (Voreinstellung = 60 Züge in 15 Minuten)
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- ALT V Variante und Bewertung anzeigen,
- unterste Zeile zeigt Eröffnungs-Repertoire
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- ALT W Position in Datei speichern
-
- ALT X Programmende
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- ALT Z Rechner soll unmittelbar ziehen
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- <- (Cursortaste) letzten Halbzug zurücknehmen
-
- -> (Cursortaste) nächsten (schon einmal ausgeführten) Halbzug
- auf Brett ausführen
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- ? Auflistung dieser README - Datei
-
- <F1> Auflistung dieser README - Datei
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- <HOME> oder <POS1> zurück zum Spielbeginn, ohne Spiel zu löschen,
- sodaß Spiel mit Cursor-Tasten nachgespielt werden kann
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- <EINFG> oder <INS> Import eines Spiels aus einer ASCII-PGN-Datei
- (weiteres siehe unten)
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- <ENTF> oder <DEL> Export eines Spiels in eine ASCII-PGN-Datei
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- <ESC> Computer soll während seiner Suche zum (vorzeitigen) Ziehen
- gezwungen werden
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- Achtung: Ist der Spieler am Zug und permanent brain eingeschaltet,
- so bricht jede Eingabe den - im Hintergrund laufenden -
- Rechenvorgang ab
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- Kommando-Uebersicht: (mit abschliessendem Drücken von <RET>)
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- back letzten Zug zurücknehmen
- batch mit diesem Kommando kann man Comet eine Stapel-
- datei anbieten, die dann abgearbeitet wird; die
- mitgelieferte Datei bt.bat arbeitet den BT-Test
- ab. Die Resultate legt Comet in der Datei
- answer.out ab.
- bd Bildschirm neu zeichnen
- black Computer zieht für Schwarz
- both Computer spielt gegen sich selbst
- contempt Remisfaktor einstellen (guter Gegner: > 0)
- depth Suchtiefe vorgeben
- dr oder DR Zugausgabe auch auf Drucker ein-/aus
- edit aktuelle Postion verändern
- force Variante eingeben (COMET als Schiedsrichter)
- (z.B. Meisterpartie eingeben oder
- Variante für Eröffnungsbuch)
- hash Hash-Tabelle ein-/ausschalten
- hashsize Größe der Hash-Tabelle ausgeben
- home zurück zum Spielbeginn, ohne Spiel zu löschen, sodaß
- Spiel mit Cursor-Tasten nachgespielt werden kann
- init momentane Einstellungen in Init-File ("COMET.INI")
- sichern; Löschen von COMET.INI bewirkt
- Auswahl der Voreinstellungen
- load Spiel aus Datei einlesen
- (alle Züge samt Zeitverbrauch, Stufe,
- Stil, etc. - z.B. für Spielunterbrechungen
- oder Meisterpartien); nach Einlesen ist man im
- Nachspiel-Modus (Zurück zum Spielen mit "force");
- enthält der interaktiv eingegebene Dateiname die
- Endung ".pgn", so wird eine Datei im PGN-Format
- erwartet, sonst im Comet-Format
- hint Zugvorschlag ausgeben
- get Position aus Datei einlesen
- (für Problemstellungen)
- EPD-Format ("extended positional description");
- die BT- und Yazgac -Tests werden als Dateien
- bt.epd bzw. yazgac.epd mitgeliefert.
- level Spielstufe einstellen
- list Spiel in lesbarer ASCII-Datei ablegen
- mouse Maus abschalten
- name Name des Gegners eingeben
- new oder AN neues Spiel beginnen
- pgnex Export der aktuellen Partie in eine Archiv-Datei,
- wobei das PGN-Format ("portable game notation")
- verwendet wird. Dieser Standard ist dabei, sich
- in der Schach-Software durchzusetzen (MChess Pro,
- Hiarcs, WChess, Patzer, ...; es gibt auch
- Konvertierer zu allen gängigen Datenbanken
- pgnim Import einer Partie aus einer Archiv-Datei im
- PGN-Format; in beiden Fällen sorgt Comet
- dafür, dass der Dateiname des Archivs die
- Endung ".PGN" hat. Die Spiele der Computer-WM
- 1995 stehen in der Datei wccc.pgn zur Verfuegung.
- post Analyse ausgeben
- put Position in Datei ablegen
- (für Problemstellungen)
- EPD-Format ("extended positional description")
- quit Programm beenden
- reverse Brett umdrehen
- save Spiel in Datei sichern
- (alle Züge samt Zeitverbrauch, Stufe,
- Stil, etc. - z.B. für Spielunterbrechungen
- oder Ablage von Meisterpartien);
- enthält der interaktiv
- eingegebene Dateiname die Endung ".pgn", so wird im
- PGN-Format gespeichert, sonst im Comet-Format
- shell Shell-Kommando ausführen
- style Spielstil auswählen
- switch Seite tauschen mit Rechner
- tc (TimeControl) verbleibende Zeit bis Zeitkontrolle
- für Computer setzen (jederzeit möglich; damit
- kann man z.B. unsymmetrische Level einstellen)
- undo letzten Halbzug zurücknehmen
- white Computer zieht für Weiss
- write Variante für Eröffnungsbuch schreiben
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- Da es mehrere Möglichkeiten gibt, Partien zu speichern, ist hier
- ein kurzer Hinweis angebracht. Unterbrochene Partien (Fernschach !)
- sollten mittels "save" und "load" (ALT S und ALT L) gespeichert
- werden, da alle wesentlichen Informationen (Uhrenstand, ...) mit
- abgespeichert sind.
- Die PGN-Exporte sind eher für abgeschlossene Partien gedacht.
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- 4. AUTOPLAYER
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- Seit einiger Zeit ist der Autoplayer von Herrn Donninger ("auto232")
- erhältlich. Dank Chrillys weiser Entscheidung, neben den auf die
- Profis zugeschnittenen Installationen auch eine "standardisierte"
- NONAME-Schnittstelle einzuführen, können auch unbekanntere
- Amateur-Schachprogramme mit einem geringen Programmieraufwand
- diese Kommunikationsschnittstelle über den seriellen Port nutzen;
- so auch Comet. Im Autoplayer-Mode wird jede Partie mittels "save"
- (wie ALT S) unter dem vom Autoplayer vorgebenen Namen abgelegt, aber auch
- zusätzlich an ein Archiv unter demselben Namen mit der Endung ".pgn"
- angehängt, um ggf. bequem in eine Schach-Datenbank eingestellt werden
- zu können.
- Sieht sich Comet hoffnungslos zurückliegen, so stellt das Programm im
- Autoplayer-Modus das Spielen ein, um sinnlose Spielverlängerungen
- zu vermeiden. So wird ein Abbruch provoziert und der Autoplayer kann
- die nächste Partie einleiten.
- Zu installieren ist die NONAME-Variante des Autoplayers.
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- Vermutlich kann Comet auch das PC-Brett Chess 232 nutzen,
- aber das konnte bislang noch nicht überprüft werden.
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- 5. SPIELSTILE
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- Die Suchalgorithmen vom Programm lassen sich in zweierlei Hinsicht
- vom Benutzer beeinflussen. Zum einen kann die Selektivität der
- Suche beeinflusst werden Kommando "style"; je nach Wahl spielt COMET
- "brute force" oder selektiv - voreingestellt ist der selektive Modus.
- Im "brute force" - Modus betrachtet das Programm bis zu einer
- gewissen Rechentiefe alle sinnvollen und sinnlosen (die bei weitem
- überwiegenden) Zugkombinationen. (Es wird ausschliesslich die Methode
- des "backward pruning" verwendet.) Im selektiven Modus wird (recht
- konservativ) beim letzten Halbzug vor Erreichen des Horizontes nach
- Stellungsbewertung selektiert.
- Der bei Anwahl der Analyseausgabe (ALT V, s.u.) als "Rechentiefe"
- ausgegebene Wert (u.a.) ist im "brute force"-Modus die "brute force"-
- Rechentiefe; im selektiven Modus enthält er auch das selektive Ply. Ueber
- diese Tiefe hinaus werden nur noch "Quieszenz"-Zugfolgen weiterver-
- folgt (Schlagzüge, Umwandlungen, hängende Figuren, etc.). Dabei
- wird mit tiefer werdender Rechentiefe diese Auswahl von Quieszenz-
- zügen noch weiter "ausgedünnt".
- Diese Quieszenz-Auswahl kann ebenfalls vom Benutzer beeinflusst werden
- (Kommando "style"): anwählbar sind die Einstellungen "positionell"
- und "taktisch" (voreingestellt).
- Im taktischen Modus werden relativ viele über die eigentliche Suchtiefe
- hinausgehende Quieszenz-Zugfolgen berücksichtigt; das erhöht die
- taktische Stärke des Programms, behindert aber das Erreichen hoher
- Suchtiefen, weil Berücksichtigung umfangreicher Quieszenzen Zeit
- kostet. In manchen ruhigen Partien gegen positionell starke Gegner spielt
- das Programm in diesem Modus absolut blamabel. Darum ist diese Ein-
- stellung änderbar. Bei einem mehr positionellem Stil erreicht
- das Programm höhere Rechentiefen, sieht aber den einen oder
- anderen taktische Witz nicht.
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- 6. SPIELSTÄRKE
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- Das Programm ist - je nach Hardware und Auswahl des Spielstils (s.u.) -
- taktisch recht stark, lässt aber positionell und besonders im Endspiel
- noch einiges zu wünschen übrig (mitunter freilich auch im Mittelspiel
- und in der Eröffnung).
- Für Version 9.3 wurden 70 Partien (siehe Datei "comet.pgn", Kommando
- <EINFG/INS>, dann "comet" eingeben) gegen elektronische Gegner mit
- einem ELO-Schnitt von 2166 (laut schwedischer Liste SSDF vom 31.03.1995)
- ausgewertet; es ergab sich ein Erfolg von 31%. Somit hat Comet 9.3 mit
- Einstellung "taktisch + selektiv" auf einem 386/40 eine ELO-Zahl
- von 2025.
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- Andererseits kann man auch mittels Test-Positionen versuchen, die
- Spielstärke einzuschätzen.
- Im stark taktisch orientierten, reduzierten Yazgac-Test (N.H. Yazgac:
- "Schachcomputer was sie wirklich können", Beyer-Verlag 1989, siehe
- Datei "yazgac.epd", Kommando ALT/G, dann "yazgac" eingeben) erzielt
- COMET sehr gute Werte und setzt sich einsam an die Spitze aller
- (damals) getesteten Geräte (noch weit vor Mephisto Almeria 68020 und
- Conchess Amsterdam, den damaligen Spitzenreitern).
- Den Bednorz-Tönissen-Test (siehe Zeitschrift "Computer, Schach und
- Spiele" 5/91) können Sie auf Ihrer eigenen Hardware ablaufen lassen;
- und zwar mit Hilfe der Datei bt.bat (Kommando "batch" und anschließend
- "bt.bat", Dauer ca. 7.5 Stunden !!).
- In Larry Kaufmans 1-Stunden-Test ("Computer Chess Reports", Vol.4 No.1,
- Datei "kaufman.epd") erreicht Comet 9.3 (taktisch+selektiv) 31 Punkte
- auf 386/40 Hardware, was angeblich einer ELO-Zahl von ca. 2100
- entspricht.
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- 7. ERÖFFNUNGS-BIBLIOTHEK
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- Die Eröffnungsbibliothek enthält etwa 3800 Varianten mit
- 130 000 Halbzügen.
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- Zugumstellungen werden korrekt erkannt. Neben vielen ruhigen
- Varianten sind auch viele "halsbrecherischen" Gambit-Varianten
- enthalten.
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- 8. HISTORIE
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- COMET nutzt viele Ideen, die dem "Stand der Technik" entsprechen;
- insbesondere wurde vom Programm GNU-Chess und seinen diversen
- Weiterentwicklungen profitiert.
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- Es folgt ein kurzer Steckbrief vom COMETen:
- - Standard - Suchalgorithmus: Minmax + Alpha-Beta
- mit "Aspiration-Window";
- - performante Bewertung durch Nutzung einer Fenstertechnik;
- - akzeptable taktische Schlagkraft durch Erweiterungen der
- Quieszenz-Suche (wählbar) und Null-Zug Erweiterungen
- (Donninger 1993);
- - umfangreiches (!?) schachliches Wissen;
- - Berücksichtigung von diversen Klassen von Killer-Zügen:
- normale Killer nach Frey, Slate & Atkin, 1978,
- History-Heuristik nach Schaeffer, 1983,
- Butterfly-Heuristik nach Hartmann, Kouwenhoven, 1990;
- Refutation-Heuristik nach Akl, Newborn, 1977
- - Null-Zug-Heuristik mit Null-Fenster nach
- Goetsch and Campbell, 1989 und GNU-Chess V4.6;
- - Selektivität Futility-Cut-Off nach Schaeffer, 1986;
- - grafisches Display, Mausunterstützung, Auswahl des Spielstils und
- andere Spielereien;
- - kompatibel zu Ch. Donningers Autoplayer (Installation für NONAME)
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- 9. MOTIVATION
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- An dieser Stelle sei zuerst einmal den Herren Roland Pfister und Dieter
- Reppmann für viele programmtechnische Anregungen und Motivationen
- bzw. für Tests und Bereitstellung von elektronischen Gegnern
- gedankt.
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- COMET32 ist ein Amateur-Programmm; es ist käuflich bei
-
- GAMBIT-SOFT
- Zimmerner Str. 9a
- D-78628 Rottweil
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- und kostet 20 DM.
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- Viel Spass
- U. Türke
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