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- Wichtige Informationen zu Siegfried Antivirus (Stand: 21.08.1995)
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- Erstinstallation (WICHTIG)
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- Kunden die Siegfried Antivirus nicht über uns direkt, sondern über Händler
- erworben haben, müßen eine Erstinstallation durchführen bevor (!) sie
- Siegfried Antivirus auf Ihrer Festplatte installieren. Bei Direktkunden nehmen
- wir diese Installation vor. Zur Erstinstallation booten Sie bitte direkt
- von der Siegfried Antivirus Diskette.
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- (( Den Rechner bitte vorher kurz ausschalten, wegen der Virengefahr ))
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- Bitte lesen Sie Kapitel 2.2 im Handbuch, dort werden alle Schritte zur
- Erstinstallation ausführlich beschrieben!
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- Update-Infos
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- Sie sollten auf keinen Fall vergessen Ihre Registrierungskarte an uns zu
- senden. Dies ist vor allem bei den Kunden wichtig die Siegfried Antivirus über
- Händler erworben haben. Denn nur über Ihre Registrierung können wir Sie,
- wie unsere Direktkunden, frühzeitig und umfassend mit Informationen zu
- Updates versorgen!
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- Wichtiger Hinweis für Updatekunden:
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- Bitte denken Sie daran die neue Siegfried.Library aus dem LIBS-Verzeichnis
- in Ihr aktuelles LIBS:-Verzeichnis zu kopieren (entweder per Hand oder
- mittels des Installationsprogramms. Ohne die neue Library läuft nichts
- (oder einiges fehlerhaft bei Siegfried Antivirus). Bitte auch an die
- Virenerkennungsdatei Siegfried.Data denken (in Ihr aktuelles S:-Verzeichnis
- kopieren). Ohne die Virenerkennungsdatei können die neu hinzugekommenen
- Viren und Bootblöcke nicht erkannt werden!
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- Installation
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- Der Diskette liegt ein Installationsprogramm bei um Siegfried Antivirus auf
- Festplatte zu kopieren.
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- Änderungen/Erweiterungen Version 1.4:
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- Beim Untersuchen von Dateiarchiven wird jetzt auch der LZX-Packer
- unterstützt. Dazu wurde das Menü "Prefs/Check Archiv" um den Eintrag "LZX"
- erweitert. Die Benutzung erfolgt genau wie bei den anderen
- Dateiarchivpackern.
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- Beim Überprüfen von DMS-Archiven kann optional der Bootblock des
- Diskarchivs mitüberprüft werden! Dazu exisitiert ein neuer Menüpunkt
- "Prefs/Check DMS BB". Ist dieser aktiviert wird bei jedem DMS-Archiv das
- entpackt wird der Bootblock getestet. Das Ergebnis der Überprüfung wird im
- Protokoll ausgegeben.
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- Neue Funktionen zum Testen von Bootblöcken die als Datei vorliegen. Der
- Menüpunkt "Prefs/Check BB File" ermöglicht es automatisch Bootblöcke zu
- überprüfen die als Datei abgespeichert wurden. Die Überprüfung erfolgt bei
- der Funktion "VirusCheck". Wird eine Bootblockdatei gefunden erfolgt eine
- Ausgabe im Protokoll.
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- Unpack: vor dem automatischen Entpacken von Dateien die mit PowerPacker,
- Turbo-Imploder, TNM-Cruncher, Relo-Kid oder Crunchmania komprimiert wurden
- erfolgt eine Prüfung ob die Entpackroutine des jeweiligen Programms in
- seiner Orginalfassung vorliegt. Wird eine Differenz festgestellt erfolgt
- eine Warnmeldung und die Datei wird nicht entpackt. Für eine solche
- Warnmeldung kann es mehrere Gründe geben:
- - Ein neuer Linkvirus hat sich an der Datei zu schaffen gemacht.
- - Eine neue Variante des Packers wurde veröffentlicht.
- - Die Datei ist fehlerhaft oder defekt.
- Sollten Sie solche Dateien mit Siegfried Antivirus Professional aufspüren
- wären wir Ihnen dankbar wenn Sie uns diese zu Testzwecken zur Verfügung
- stellen würden.
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- Bootblock-Tool: das Auffinden eines Bootblock-Virus durch das Alarm-Sample
- unterstützt. (Nur wenn die Effekte aktiviert sind.)
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- Änderungen/Erweiterungen Version 1.3:
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- WICHTIG: im Zuge der Erweiterungen und Änderungen wurde in der aktuellen
- Version die Voreinstellungsdatei (S:Siegfried.pref) vergrößert. Leider hat
- sich dadurch ergeben das der alte und neue Aufbau der Siegfried.Pref-Datei
- nicht kompatibel ist!!! Falls bei Ihnen die Datei Siegfried.Pref im
- S:-Verzeichniss existiert, so löschen Sie diese bitte. Andernfalls ist ein
- korrektes Laden und Speichern der Voreinstellungen nicht möglich!!!!
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- Viruscheck-Funktion erweitert. Siegfried Antivirus Professional ist jetzt
- auch in der Lage LHA-, DMS,-, ZIP- und ZOO-Archive auf Viren zu
- untersuchen. Auch mehrfach geschachtelte Archive werden überprüft!
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- Benutzung der Archivfunktionen
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- Die Funktion Viruscheck ermöglicht es Disketten- und Dateiarchive die mit
- DMS, LHA, ZOO oder ZIP gepackt wurden auf Viren zu untersuchen.
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- Vorraussetzungen
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- Damit die Archive untersucht werden können müssen diese entpackt werden.
- Dazu werden die entsprechenden Entpackprogramme benötigt. Die Entpacker
- sind Public Domain oder Shareware. Aus rechtlichen Gründen dürfen wir diese
- nicht mitliefern. Sie sollten aber für jedermann leicht beziehbar sein.
- In jeder gut sortierten Mailbox oder auf Tool-CDs sind diese zu finden.
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- Folgende Packer- bzw. Entpack-Programme werden benötigt:
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- Archiv Programm getestete Version
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- LHA/LZH LHA 1.32, 1.6, 1.92
- DMS DMS 1.11, DMSPRO 2.03
- ZIP UnZip 5.0
- ZOO Zoo 2.1
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- Bei den Entpackern ist zu beachten das die Programmnamen denen in der
- obigen Tabelle entsprechen. Ansonsten können die Entpacker nicht
- angesprochen werden.
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- Siegfried Antivirus Professional überprüft welche Entpackprogramme
- vorhanden sind und gibt entsprechende Informationen.
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- WICHTIG: die angegebenen Programme müssen als Kommandozeilenversion (CLI-
- bzw. Shell-Version) vorliegen. Entpacker die mit einer grafischen
- Benutzerführung versehen sind können nicht genutzt werden.
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- Allgemeines
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- Bei den Archiven unterscheidet man zwischen Datei- und Disketten-Archiven.
- Dateiarchive sind eine Sammlung von mehreren Dateien oder Verzeichnissen
- die komprimiert in einem Archiv abgelegt werden. Bekannter Vertreter
- dieser Art ist der LHA. Zum Entpacken eines solchen Dateiarchivs kann ein
- beliebiger Zielpfad angegeben werden. Bei Diskettenarchiven dagegen werden
- komplette Disketten Spur für Spur komprimiert in einem Archiv gesammelt.
- Ein bekannter Vertreter dieser Art ist das Programm DMS (DiskMasher). Zum
- Entpacken eines Diskettenarchivs wird ein Disklaufwerk oder ein
- Diskettendevice (RAD:, FF0:,...) benötigt.
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- Damit Siegfried Antivirus Professional die Programme und Daten in den
- Archiven untersuchen kann müssen diese entpackt werden. Hierzu müssen
- entsprechende Zielpfade zur Verfügung gestellt werden. Es ist darauf zu
- achten, daß bei großen Archiven genügend Platz in den Zielpfaden vorhanden
- ist. Ansonsten ist es nicht möglich ein entsprechend großes Archiv zu
- entpacken. Nachdem ein Archiv entpackt und untersucht wurde, werden die
- entpackten Daten automatisch gelöscht.
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- Der Anwender hat die Möglichkeit anzugeben wo das Entpacken und Untersuchen
- der Archivdaten stattfinden soll. Auch kann er bestimmen welche Archivarten
- (LHA, DMS, ZIP, ZOO) beim Entpacken berücksichtigt werden sollen.
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- Bedienung
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- Voreinstellung
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- Über den Menüpunkt "Enviroment/Setup Archiv" wird der Voreinsteller für das
- Archiventpacken aufgerufen. Der Voreinsteller dient dazu die Entpackpfade
- für Datei- und Diskettenarchive festzulegen und den Pfad wo die
- Entpackprogramme zu finden sind.
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- Der Aufruf von "Enviroment/Setup Archiv" öffnet ein Fenster. Beim ersten
- Aufruf sind schon Standardpfade eingetragen:
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- Entpackpfad für Dateiarchive: RAM:
- Entpacklaufwerk für Diskettenarchive: RAD:
- Pfad in denen Entpacker zu finden sind: C:
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- Möchte man die Einstellungen verändern, erfolgt dies über das jeweils
- zugehörige Gadget "SET". Bei den Angaben zu den Entpackpfaden der Archive
- kann jeweils ein Laufwerk bzw. eine Festplattenpartition angegeben werden.
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- Für die Diskettenarchive sind nur solche Laufwerke zulässig die über den
- physikalischen Aufbau einer DD- oder HD-AmigaDOS Diskette verfügen.
- Siegfried Antivirus prüft dies entsprechend und bietet nur solche Laufwerke
- für die Diskettenarchive an.
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- Bei Dateiarchiven kann ein beliebiges Laufwerk oder eine Festplattenpartition
- angegeben werden. Allerdings sollte sichergestellt sein das genügend Platz
- auf dem gewählten Laufwerk vorhanden ist, da gerade Dateiarchive einen recht
- großen Umfang erreichen können. Beim Entpacken erzeugt Siegfried Antivirus
- Professional auf dem angegebenen Laufwerk ein Unterverzeichnis mit dem Namen
- "SF_Decrunch". In dieses Unterverzeichnis werden alle Dateiarchivdaten
- entpackt.
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- Wichtig ist auch die Angabe des Verzeichnisses wo die Entpacker zu finden
- sind. Als Standard geben wir das C:-Verzeichniss vor, da dort in den
- meisten Fällen die Packer zu finden sind. Soll die Angabe geändert werden,
- öffnet "SET" ein Dateiauswahlfenster. Der Anwender kann über das
- Auswahlfenster den Pfad festlegen wo seine Entpacker zu finden sind (z.B.
- im Verzeichniss "Work:Packer/"). Festplattenbesitzer sollten aus
- Sicherheitsgründen die Packer nicht im C:-Verzeichniss vorhalten sondern
- diese in einem gesonderten Verzeichniss unterbringen, da die Packer im
- C:-Verzeichniss gerne ein Angriffsziel von Viren sind.
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- Damit wären alle Voreinstellungen für das Entpacken von Archiven getroffen.
- Um die getroffenen Einstellungen zu übernehmen genügt ein Klick auf das
- "Weiter"-Gadget. "Cancel" (alternativ natürlich auch die ESC-Taste)
- verwirft die getroffene Einstellung und benutzt die alte Einstellung
- weiter.
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- Die getroffenen Voreinstellungen für das Entpacken von Archiven können über
- das Menu "Projekt/Preferences/Save" dauerhaft gesichert werden.
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- Auswahl der Archiv-Arten die entpackt werden sollen
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- Die Überschrift liest sich komplizierter als es ist. Über den Menüpunkt
- "Prefs/Check Archiv" kann ausgewählt werden welche Archiv-Typen beim
- Viruscheck untersucht werden sollen. Derzeit stehen vier Archivarten zur
- Verfügung: DMS für DiskMasher-Archive, LHA für LHA- und LZH-Archive, ZOO
- für Zoo-Archive und ZIP für PKZip-Archive. Ist das entsprechende Häkchen
- aktiviert, werden beim VirusCheck die gefundenen Archive entpackt und
- untersucht.
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- Viruscheck in Aktion
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- An der Benutzung der Viruscheck Funktion hat sich durch die Erweiterung
- eigentlich nichts geändert. Die Funktion kann wie gewohnt gestartet werden.
- Ist das Entpacken von Archiven aktiviert, prüft Siegfried Antivirus
- Professional als erstes ob die entsprechenden Entpackprogramme vorhanden
- sind. Im Protokoll erfolgen entsprechende Ausgabe welche Archivtypen
- untersucht werden sollen, welche Zielpfade zum Entpacken gewählt wurden und
- wo die entsprechenden Entpacker zu finden sind.
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- Siegfried Antivirus Professional prüft vor dem Entpacken ob die Daten
- überhaupt in den Zielpfad geschrieben werden können. Tritt ein Problem auf
- wird der Anwender mittels eines System Requesters benachrichtigt. Ein
- solches Problem kann z.B. der Schreibschutz sein oder das Ziellaufwerk ist
- garnicht vorhanden (z.B. RAD: nicht gemountet). Im letzteren Fall stehen
- dem Anwender 3 Möglichkeiten zur Verfügung:
- - Abbruch: die gestartete Aktion vorzeitig beenden.
- - Weiter : Aktion fortsetzen, aber alle Archive die das Ziellaufwerk
- benötigen ignorieren.
- - Nochmal: Nochmals prüfen ob alles Ok ist. Der Anwender hat bei nicht
- vorhandenem Laufwerk die Möglichkeit dieses noch zu mounten (per
- Shell oder Workbench, wozu haben wir denn Multitasking!)
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- Der Suchvorgang des Viruscheck läuft wie gewohnt. Trifft Siegfried
- Antivirus Professional auf ein Archiv das es entpacken soll wird dies in
- der oberen Statuszeile angegeben. Je nach Größe des Archivs und des
- gewählten Entpackpfads kann der Vorgang mehr oder weniger Zeit in Anspruch
- nehmen. Hier wirkt sich natürlich ein schneller Rechner ganz enorm aus. Das
- Entpacken erfolgt in die in "Enviroment/Setup Archiv" gewählten Pfade. Bei
- Dateiarchiven wird im angegebenen Pfad ein Unterverzeichniss "SF_Decrunch"
- erzeugt damit nicht versehentlich schon vorhandene Daten überschrieben
- werden.
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- Nach dem Entpacken des Archivs untersucht Siegfried Antivirus Professional
- die Daten wie gewohnt. Als Pfad wird im oberen Statusbereich der gewählte
- Entpackpfad angezeigt. Bei Dateiarchiven wird dieser automatisch mit dem
- Namen des erzeugten Unterverzeichiss "SF_Decrunch0" ausgegeben. Der
- Unterverzeichnissname trägt übrigens eine Zahl am Ende. Diese Zahl dient
- dazu mehrfach geschachtelte Archive zu verwalten. Trifft Siegfried
- Antivirus Professional in einem Archiv auf ein neues Dateiarchiv, so wird
- dieses entpackt. Dies erfolgt allerdings nicht in dasselbe Unterverzeichniss,
- da das zu Kollisionen führen würde. Es wird ein neues Unterverzeichniss
- erzeugt und die Daten dorthin entpackt. Das neue Unterverzeichniss hat
- auch den Namen "SF_Decrunch1", die Zahl am Ende ist um eins erhöht.
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- Je nach Einstellung des Protokolls werden die gefundenen
- Viren/Packer/Programme in den Archiven ins Protokoll aufgenommen. Dabei
- werden auch die entsprechenden Archivnamen (und Unterarchivname) ausgegeben.
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- Tips und Tricks
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- Sind viele Archive zu untersuchen ist es ratsam die Zielpfade für die
- Entpacker auf Laufwerke zu legen die schnell sind. Für Dateiarchive
- empfiehlt sich die Ramdisk RAM:, ein schnelleres Medium zum Enpacken dürfte
- es wohl kaum geben. Allerdings ist hierbei zu beachten das genügend freier
- Speicher zur Verfügung steht, damit auch große Archive (oder mehrfach
- gepackte) problemlos entpackt werden können. Stehen zusätzliche Megabytes
- an freien Speicher nicht zur Verfügung kann man auf die Festplatte
- ausweichen. Ein schnelle Platte bringt auch hier Zeitvorteile! Wie beim
- Entpacken in die Ramdisk ist auch hier auf ausreichende Speicherkapazität
- zu achten.
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- Bei Diskarchiven sollte als Zielpfad RAD: genutzt werden (sofern
- genügend Speicher vorhanden ist). Als schnelle Alternative können
- Festplattenbenutzer das FMS-Device nutzen um Disketten auf der Festplatte
- zu erzeugen. Diese sind zwar nicht so schnell wie das Laufwerk RAD: aber
- immer noch weitaus schneller als ein Diskettenlaufwerk.
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- Wird für Diskettenarchive ein Diskette als Zielpfad genutzt, sollte man
- Sicherstellen das die Daten auf dieser Diskette nicht mehr benötigt werden,
- da diese beim Entpacken überschrieben und beim Löschen der Daten formatiert
- werden. Dies gilt natürlich auch für alle anderen Laufwerke die zum
- Entpacken für Diskettenarchive (DMS) genutzt werden.
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- Grenzen des Möglichen
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- Wo viel Licht ist, ist auch ein wenig Schatten! Beim Entpacken der Archive
- können hin und wieder Probleme auftreten. Die Ursachen dafür sind meisten
- defekte Archive oder eine imkompatibilität zwischen dem Archiv und dem
- Entpacker (wenn z.B. das Archiv mit einer neueren Version der Packer
- gepackt wurde und dann dann mit einer älteren wieder ausgepackt wird). Im
- schlimmsten Falle kann dies zu Abstürzen des Rechners führen. Dies können
- wir leider nicht abfangen, in einem solchen Fall die Programmkontrolle bei
- dem Entpacker liegt und nicht bei Siegfried Antivirus Professional.
- Normalerweise werden aber defekte Archive von Siegfried Antivirus
- Professional ignoriert.
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- Ein weiteres Problem können mehrfach geschachtelte Archive darstellen. Im
- Normalfall hat Siegfried Antivirus keine Probleme damit. Das einzige was
- derzeit nicht möglich ist sind mehrfach gepackte Diskettenarchive (also
- ein DMS-Archiv in einem DMS-Archiv). Der Grund dafür ist einfach: es steht
- derzeit nur ein Entpackpfad für Diskettenarchive zur Verfügung. In einer
- der kommenden Versionen werden wir auch dieses Problem einer Lösung
- zuführen.
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- Neue Funktion MultiCheck im Linkviren Tool. MultiCheck bietet alle
- Möglichkeiten der Virenüberprüfung in einer Funktionen. Es sind VirenCheck,
- BlockCheck, IRAK Recover und Bootblocktest in einer einzigen Funktion
- vereinigt! Mit MultiCheck kann ein komplettes Device (Diskette, Festplatte,
- MO, ...) vollständig mit allen Virensuchmöglichkeiten geprüft werden. Beim
- Starten von MultiCheck wird ein Auswahlfenster geöffnet das alle zur
- Verfügung stehenden Laufwerke/Devices anzeigt. Ein Doppelklick auf das
- gewünschte Laufwerk startet den Prüfvorgang.
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- Zuerst erfolgt ein Bootblocktest. Danach ein BlockCheck mit integrierten
- Irak Recover. Abschließend erfolgt noch ein VirusCheck auf Dateiebene.
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- Alle Zusatzeinstellungen wie sie von den jeweiligen Einzelfunktionen
- bekannt sind (Unpack, SubDirs, Check Archives, Protokoll, Stop Virus, ...)
- werden auch bei MultiCheck berücksichtigt. Die jeweiligen Ergenisse werden
- entsprechend den getroffenen Einstellungen protokolliert.
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- MultiCheck ist gerade für den Einsteiger die Funktion! Ohne großen Aufwand
- kann der eigene Datenbestand nach Viren untersucht werden. Aber auch der
- fortgeschrittene Anwender hat seine Freude an der Funktion, da sie die
- Suche nach Viren doch erheblich vereinfacht.
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- Hinweis für Kickstart 1.3: Anwender sollten beim Überprüfen von Disketten
- zuerst MultiCheck mit dem entsprechenden Laufwerk aufrufen (in der Regel
- DF0:). Nach der Laufwerksauswahl kommt dann die Aufforderung die zu
- untersuchende Diskette in das gewählte Laufwerk zu legen. Diese Vorgehen
- dient dazu eine Verseuchung durch den SADDAM-Virus zu vermeiden. Für
- weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch Kapitel 4.6.
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- Änderung der Schreibschutzabfrage bei IRAK Recover. Bisher war es so daß
- beim Zurückschreiben von virusbereinigten Daten und aktivierten "Stop
- Virus" eine Sicherheitsabfrage durchgeführt wurde. Ab Version 1.3 wird die
- Schreibschutzabfrage nicht mehr über "Stop Virus" gesteuert. Die Abfrage
- erfolgt jetzt über die neue Menüfunktion "Prefs/Stop IRAK". Bei gesetzten
- Häkchen erfolgt eine Sicherheitsabfrage und ohne Häkchen wird sofort
- zurückgeschrieben. Natürlich kann die Einstellung in den Preferences
- gespeichert werden.
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- Die Analysefunktion des Bootblock Tools wurde erweitert. Die Funktion ist
- jetzt in der Lage Kopierroutinen in Bootblöcken zu erkennen. Eine
- Kopierroutine kann auf einen Virus hinweisen.
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- Änderungen/Erweiterungen Version 1.2:
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- Virenerkennungsdaten in einer seperaten Datei (Siegfried.Data). Im Zuge
- dessen wurde natürlich die Erkennung von Viren und Bootblöcken auf den
- aktuellen Stand gebracht. Die neue Datei ersetzt die bisherige
- Erkennungsdatei "Siegfried.Brainfile". "Siegfried.Data" muß sich im
- S:-Verzeichnis befinden damit sie bei Starten von SFAP geladen werden kann.
- Weitere Informationen zur Virenerkennung und wie man die Virenerkennung
- aktualisiert finden Sie in der Datei "VirusUpdate".
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- Löschfunktion: beim Löschen von Viren oder oder der Benutzung der
- Funktion "DELETE" wird die komplette Datei gelöscht und nicht nur der
- Eintrag im Verzeichnis. Die gelöschte Datei kann so nicht mehr
- restauriert werden. Ein Virus ist damit auch physikalisch gelöscht!
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- Blockcheck: bei den Angaben zum Aufbau des gewählten Laufwerks (Zylinder,
- Blöcke, Köpfe, Kapazität, usw.) wird zusätzlich der Typ des
- Dateisystems ausgegeben (OFS, FFS, International, Cache, ...)
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- Viruscheck: Protokollfunktion erweitert. Es wird zu Beginn der
- untersuchte Pfad, Datum, Uhrzeit und die wichtigsten Einstellungen
- des Antivirusprogramms ausgegeben. Zum Abschluß erfolgt noch eine
- statistische Kurzübersicht.
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- Bootblock-Tool: neue Funktion "Autoread" aufgenommen. Ist die Funktion
- aktiviert und es wird eine Diskette in das aktuell gewählte Laufwerk
- gelegt, wird sofort dessen Bootblock geladen und angezeigt. Mittels
- "Autoread" ist der Anwender in der Lage seine Diskettenbestände
- schnell auf Bootblockviren zu untersuchen ohne lästige Mausklicks!
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- Neue Funktion "SFInfo" im Enviroment-Menü: diese Funktion gibt
- Informationen über die Versionsnummern der "Siegfried.Library" und
- "Siegfried.Data". Zusätzlich werden Infos zum Prozessor, Coprozessor und
- verfügbaren Speicher ausgeben. Wichtig ist die Angabe der Brainfile-Version
- (dies ist die Versionsnummer der Datei "Siegfried.Data"). Wenn Sie eine
- neue Version der Virenerkennungsdatei "Siegfried.Data" bekommen, muss diese
- eine höhere Versionsnummer besitzen.
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- Änderungen/Erweiterungen Version 1.1:
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- Virenerkennung aktuallisiert; die heißen Sommermonaten haben leider nicht
- alle Virenprogrammierer von Ihren Rechnern ferngehalten! Es sind wieder
- einige neue Viren aufgetaucht.
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- Checksummen von Bootblöcken korrigieren. Fehlerhafte Bootblöcke können
- unter Umständen durch eine Richtigstellung der Checksumme repariert werden.
- Zur Nutzung dieser Funktion existiert im Bootblock-Menü ein neuer Eintrag
- "Calc Checksum". Bei Aufruf des Menüpunkt ein kleines Fenster geöffnet und
- die alte sowie die neue Checksumme für den aktuell gewählten Bootblock
- angezeigt. Über "Weiter" wird die neue Checksumme in den Bootblock-Buffer
- übernommen. "Abbruch" führt keine Änderung durch. WICHTIG: die Checksumme
- wird nur im internen Buffer geändert, sie wird nicht automatisch auf
- Diskette geschrieben. Dies erfolgt wie gewohnt über "Install".
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- Neue Tool-Bootblöcke zur Erkennung aufgnommen (Intromaker, AmigaPlus,...)
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- Anzeige der Buffergröße eines Devices im Protokoll beim Blockcheck.
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- Beim Wechseln in das Bootblock Tool wird automatisch ein Laufwerk ausgewählt.
- Es wird das erste verfügbare Diskettenlaufwerk ausgewählt. Im Normalfall
- ist dies "DF0:".
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- Bootblock speichern: Ausgabe einer Fehlermeldung, wenn das Speichern
- fehlschlägt. Mögliche Fehlerursachen sind Schreibfehler, Schreibschutz der
- Diskette gesetzt oder Diskette/Platte voll.
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- Bugfixing; eine Reihe von kleineren Fehler sind beseitigt worden, inbesondere
- wurde der Hunkcheck überarbeitet. Sollten Ihnen Fehler im Programm
- auffallen, so scheuen Sie sich nicht uns diese mitzuteilen!
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- Änderungen/Erweiterungen Version 1.0:
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- Wir Programmieren schneller als das Handbuch gedruckt wird! Im
- Bootblock-Menü wurde der Punkt "Autoload" eingeführt. Über diesen Menüpunkt
- wird das automatische Laden des Bootblocks bei der Laufwerksauswahl ein- bzw.
- ausgeschaltet. Ist "Autoload" nicht aktiviert muß nach der Auswahl eines
- Laufwerks der Bootblock explizit mit "Einlesen" geladen werden.
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- Beim Blockcheck oder IRAK-Recover sollte nicht auf CD-Laufwerke zugegriffen
- werden. Die meisten Treiber der CD-Lauferke liefern leider nicht den Aufbau
- der CD so zurück wie man es erwarten sollte. Dies kann zum Absturz führen!
- An einer Abhilfe zu diesem Problem arbeiten wir.
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