Um die Aufmerksamkeit des Betrachters zu erregen, müssen Dokumente, Schriftstücke bzw. Mitteilungen interessant und ansprechend gestaltet werden. Unterschiedliche Schriftarten, freie Grafikeinbindung und -positionierung sind jedoch selbst mit teuren Textv
erarbeitungsprogrammen nicht mehr universell zu realiesieren.
Die Lösung bieten sogenannte DTP-Programme. Das `DTP` steht für `Desktop Publishing`, was soviel bedeutet, wie Publizieren und Gestalten direkt am Schreibtisch. Bei dem Programm `Advanced Layouter` handelt es sich um ein Produkt, das die Philosophie des D
TP auch dem privaten und semiprofessionellen Nutzer erschließt.
Durch die Möglichkeit der Einbindung und Skalierung von Grafiken, der Verwendung beliebiger Zeichensätze und Füllmuster ist das Programm für Anwendungen wie z.b. Grußkarten, Einladungen, Briefköpfen, Schülerzeitungen, Werbeangeboten, Mailings, usw. gerade
zu prädestiniert. Es fügt sich optimal in das AMIGA-System ein und bietet auch auf preiswerten Druckern eine gute Ausgabequalität.
Die große Funktionsvielfalt, die über eine klare und ansprechende grafische Benutzeroberfläche geboten wird, lassen den `Advanced Layouter` zu einem mächtigen Werkzeug werden, welches dem Nutzer nach kurzer Einarbeitungszeit eine optimale Hilfestellung fü
r die Erfüllung seiner Aufgaben, Vorstellungen und Wünsche gibt.
2. Installation
Das Programm benötigt zum ordnungsgemäßen Ablauf einen AMIGA-Computer mit mindestens 1 MB Speicher und einem Betriebssystem ab OS 2.04. Es ist also auf den Rechnern `AMIGA 500plus`, `AMIGA 600`, `AMIGA 1200`, `AMIGA 3000` und `AMIGA 4000`, sowie auf entsp
rechend erweiterten älteren Typen lauffähig. Zum bequemen und schnellen Arbeiten werden aber neben diesen Grundvoraussetzungen noch Festplatte, Speichererweiterung (auf mind. 2 MB) und eine Turbokarte (für A500 bzw. A600) empfohlen.
Es gibt grundsätzlich drei Möglichkeiten, mit dem Programm zu arbeiten. Erstens kann das Programm direkt von der Diskette gestartet werden.
Die zweite Möglichkeit, das Programm zu starten, sollte nur angewandt werden, wenn mindestens zwei Diskettenlaufwerke vorhanden sind.
- Booten des AMIGA wie gewohnt mit der Workbench-Diskette
Das Programm benötigt zum ordnungsgemäßen Ablauf die Zeichensätze `courier` und `helvetica`. Befinden sich diese nicht auf der Standard-Workbench, so ist das Icon `FontAssign` auf der Programmdiskette vor Start des Advanced Calculators (oder auch später)
doppelt anzuklicken.
Für professionelle Anwender ist eine Festplatte natürlich absolute Bedingung und auch für dieses Programm wird sie empfohlen. Die Installation des Programms auf einer Festplatte gestaltet sich recht einfach.
3. Grundkonzeption des Programms
Die Grundlage und das Ziel der Arbeit mit dem Programm ist das Dokument. So wird die Gesamtheit aller Daten, Werte und Darstellungsmerkmale bezeichnet. im allgemeinen Arbeitsablauf wird ein Projekt geladen (oder neu erzeugt), mit Hilfe des Programms verän
dert und anschließend wieder gespeichert oder ausgedruckt.
4. Arbeiten mit Projekten
Die Funktion `Neu` löscht das im Augenblick im Speicher befindliche Dokument.
4.1. Laden von Dokumenten
Um ein auf Diskette oder Festplatte abgespeichertes Dokument zu laden, ist dieser Menupunkt anzuwählen.
Nachdem der Befehl zum Laden eines Programmes gegeben wurde, erscheint ein Window, in dem zu bestätigen ist, ob das alte Projekt gelöscht werden soll.
4.2. Speichern von Dokumenten
5. Bildschirmanzeige
Nach dem Laden eines Projektes wird es zunächst vollständig auf der Arbeitsfläche gezeichnet. Nach dem Verändern einer Box wird jedoch meist nur diese neu erstellt. Es kann somit zu einigen Unkorrektheiten auf dem Screen kommen. Gegebenfalls ist dann das
Bild neu zu zeichnen. Dieses geschieht nach Anwahl des Menupunktes `Refresh` aus dem Anzeige-Menu (alternativ `rechts AMIGA` + `+`). Das Zeichnen eines Bildes kann eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, besonders, wenn IFF-Grafiken zu zeigen sind. Soll der
Bildschirmaufbau aus irgendeinem Grund unterbrochen werden, so genügt ein Druck auf die `ESC`-Taste. In Abhängigkeit vom Zeitpunkt wird daraufhin entweder das Zeichnen der Grafik oder der gesamte Refresh abgebrochen.
5.1. Größe
Um die aktuelle Vergrößerungsstufe einzustellen, ist der Menupunkt `Größe` aus dem Anzeige-Menu anzuwählen (alternativ `rechts AMIGA` + `G`).
5.2. Ausschnitt
Das Arbeitsblatt kann unter Umständen erheblich größer sein als der sichtbare Bildschirmausschnitt. Zur Einstellung, welcher Ausschnitt des Dokuments in solch einem Falle angezeigt werden soll, dient der Menupunkt `Ausschnitt` im Anzeige-Menu.
Der sichtbare Bildschirmausschnitt kann auch direkt auf der Arbeitsfläche verändert werden. Hierzu dienen die Cursortasten.
5.3. Layout-Hilfen
Als Hilfe zur Orientierung bei der Arbeit mit dem Dokument stehen ein Raster, Boxen-Umrisse und das Bildschirmlineal zur Verfügung.
5.3.1 Raster
Über die Funktion `Raster` aus dem Anzeige-Menu kann das nebenstehende Window geöffnet werden. Das Zustandsfeld zeigt, ob ein Raster dargestellt werden soll. In das zugehörige Zahlenwert-Eingabefeld kann die Größe des Rasters eingetragen werden. Der Wert
wird in 1/10mm angegeben und bezieht sich auf die Originalgröße des späteren ausgedruckten Dokuments.
Ein weiterer Zustandsbutton mit der bezeichnung `Boxen ausrichten` bestimmt, ob die Boxen, die auf der Seite mittels Maus erstellt oder bewegt werden, direkt am Raster ausgerichtet werden.
5.3.2 Umrisse
5.3.3 Bildschirmlineal
5.3.4. Grafik
Auf älteren, langsameren Computern kann das Zeichnen eines Dokuments eine gewisse Zeit benötigen. Da das bei umfangreicherer Bearbeitung störend wirken kann, gibt es die Möglichkeit, die Ausgabe kritischer Elemente einzuschränken. Die entsprechenden Funkt
ionen bietet dazu der Menupunkt `Grafik` aus dem Anzeige-Menu.
5.4. Bildschirmmodus
Entsprechend den Hardware-Fähigkeiten des AMIGA gibt es verschiedene Anzeige-Modi, in denen das Bild auf dem Monitor erscheinen kann. Zur Einstellung der Anzeigevariante ist der Menupunkt `Bildschirm` aus dem Options-Menu anzuwählen.
Zunächst befindet sich auf der linken Seite eine Liste, in der die möglichen View-Modes aufgeführt sind. Welche das sind, hängt von den Fähigkeiten des verwendeten AMIGA-Modells und des angeschlossenen Monitors ab. Es werden alle Modi angegeben, die auf d
em Monitor (den Monitoren) möglich sind, deren Sinnbilder in das `Monitors`-Verzeichnis auf der Workbench kopiert wurden. Näheres dazu ist im `AMIGA Workbench Handbuch` zu finden.
Im folgenden sollen einige häufig anzutreffende Modi erläutert werden:
...
...
Da das Programm jedoch jede einzelne Farbe eines Darstellungelements separat speichert, kann die Arbeit durchaus in niedriegeren Farbauflösungen getätigt werden. Wird vor dem Ausdruck eine hohe Farbanzahl festgelegt, so wird das Bild dann neu und korrekt
berechnet.
Im unteren Teil des Bildschirm-Windows befinden sich zwei Zahlen-Eingabefelder für Breite und Höhe des Bildschirms in Punkten. Übersteigen die hier gewählten Maße die Bildschirmauflösung, so wird der Screen weitergerollt, sobald die Maus an den Rand beweg
t wird. Somit sind auch größere Dokumente schnell und bequem zu bearbeiten.
Reicht der verfügbare Arbeitsspeicher für die gewählte Auflösung nicht aus, so wird ein kleiner Lores-Screen geöffnet. Die Einstellungen können anschließend entsprechend korrigiert werden.
6. Arbeit mit Seiten
6.1. Erstellen von Seiten
Ein mit dem Programm zu bearbeitendes Dokument kann bis zu 999 Seiten umfassen. Da direkt nach dem Start des Programms noch keine Seite existiert, wird der Arbeitsbildschirm leer dargestellt.
Über den Menupunkt `Erstellen` aus dem Seite-Menu können nun eine oder mehrere Seiten erzeugt werden.
In die ganz oben befindlichen Eingabefelder kann zunächst eingetragen werden, welche Seite(n) erzeugt werden soll.
In Verbindung mit dem Feld `Seiten bis` wird festgelegt, wieviele Seiten erstellt werden.
Die Größe der Seite kann direkt in die dafür vorgesehenen Felder eingetragen werden. Sie wird in Millimetern angegeben und bezieht sich auf die Größe des Ausdrucks, wenn dieser in Originalmaßstab erfolgt.
Ist der Zustandsbutton `Spalten erzeugen` im Seiten-Erstellungs-Window aktiviert, so werden automatisch Spalten generiert.
Bei den erzeugten Spalten handelt es sich um verküpfte Textboxen. Das bedeutet, daß, wenn sich ein Text in einer Box befindet, der ihre Ausmaße ünersteigt, dieser in der nächsten Box weiter geführt wird. Über den Umgang mit Boxen ist näheres im entspreche
nden Abschnitt zu erfahren.
6.2. Ändern und Löschen von Seiten
Die beiden Menupunkte `Ändern` und `Löschen` beziehen sich jeweils auf die aktuelle Seite, also jene, die gerade auf dem Bildschirm dargestellt wird.
6.3. Laden und Speichern von Seiten
Das Programm gestattet es, einzelne Seiten eines Dokuments separat zu Laden bzw. zu Speichern. Dieses Vorgehen bietet sich an, wenn Seiten aus einem Dokument in anderen weiterverwendet werden sollen.
7. Arbeit mit Boxen
Die Boxen stellen die eigentlichen Träger der Informationen dar. Sie befinden sich auf den Seiten und enthalten entweder Text oder Grafik. Boxen sind im Prinzip nur Hilfsmittel zur Gestalltung. Sie sind auf dem Ausdruck nicht sichtbar, sondern nur ihr Inh
alt.
7.1. Erstellen von Boxen
Boxen können nur auf der aktuellen Seite erstellt werden. Vor diesem Schritt muß also eine Seite erzeugt worden sein.
Neben den Einstellern befindet sich im Window ein Button mit der Bezeichnung `Maus`. Über dieses Gadget ist es möglich, die Box direkt auf der Arbeitsfläche mittels der Maus zu erzeugen.
7.2. Ändern von Boxen
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Boxen zu ändern. Zuerst seien hier die Manipulationen direkt auf der Seite erläutert. Um solche Manipulationen vornehmen zu können, ist es zweckmäßig, die Option `Umrisse` zu aktivieren. Dieses geschieht über den Menupu
nkt `Umrisse` aus dem Anzeige-Menu und ist in einem eigenen Abschnitt beschrieben.
Nun erkennt man, daß auf einer Seite jeweils eine Box aktiv ist. Diese ist dicker umrandet und hat außerdem acht `Laschen` an den Ecken und Seiten. Über diese Laschen kann die Größe der Box verändert werden.
In der Größe verändert werden kann nur die aktuelle Box. Soll dies mit einer anderen Box geschehen, so ist diese zunächst zu aktivieren. Dazu genügt es, sie einfach anzuklicken. Das heißt, die Maus ist über die Box zu bewegen und die linke Maustaste zu be
tätigen. Den Erfolg der Aktion erkennt man an den wechselnden Umandungen der Boxen.
Boxen können nicht nur in ihrer Größe verändert werden, sondern auch in ihrer Lage. Dazu ist die Maus über die Box zu bewegen und die linke Maustaste zu drücken. Wird die Maus nun bewegt, so `wandert` die Box mit. Nach Freigeben der Maustaste erscheint si
e an der neuen Position. Die Verschiebung ist mit allen Boxen, also nicht nur mit der aktuellen möglich.
Veränderungen an Boxen, die über die oben genannten hinausgehen, werden in einem speziellen Fenster getätigt. Um dieses aufzurufen, ist entweder der Menupunkt `Aendern` aus dem Box-Menu für die aktuelle Box anzuwählen, oder die Box auf dem Arbeitsfeld ein
fach doppelt anzuklicken. In Abhängigkeit davon, ob es sich bei der Box um eine Text- oder Grafik-Box handelt, werden verschiedene Fenster geöffnet. Die Änderung von Grafikboxen ist in einem eigenen Abschnitt erläutert.
7.3. Editieren von Boxen
Diese Funktion bezieht sich nur auf Textboxen. Mit Editieren ist das Verändern des Inhalts gemeint. Der Inhalt von Grafik-Boxen wird über `Ändern` festgelegt. Nach der Anwahl des Punktes `Editieren` aus dem Box-Menu wird in den Text-Editor verzweigt. Dies
geschieht natürlich nur, wenn zum Zeitpunkt der Anwahl eine Textbox aktiv war. Der Bedienung des Editors ist ein eigener Abschnitt gewidmet.
7.4. Löschen von Boxen
7.5. Verknüpfen von TextBoxen
Für gewöhnlich hat jede Text-Box ihren Inhalt. Ist nun in einer Textbox ein Text enthalten, dessen Darstellung die Ausmaße der Box übersteigt, so kann zur Möglichkeit der Verkettung gegriffen werden. Bei diesem Vorgehen wird eine weitere Box erzeugt, in d
er der Text der ersten Box weitergeführt wird. Es können so lange Ketten von Boxen entstehen.
8. Grafikboxen
Ein wichtiges Gestaltungsmerkmal in Dokumenten sind Grafiken. Sie dienen zur Auflockerung des Textes, zur Veranschaulichung von Sachverhalten oder als Blickfang für den Betrachter. Das Programm ist in der Lage, beliebige IFF-Grafiken zu laden. IFF ist das
Standardformat für Grafiken auf em AMIGA. Fast jedes Mal-, Zeichen oder sonstiges Grafikprogramm verwendet diesen Standard.
8.1. Erstellung von Grafikboxen
8.2. Ändern von Grafikboxen
Nachdem eine Grafikbox erzeugt wurde, ist zunächst noch keine Grafik vorhanden. Diese muß von der Diskette/Festplatte geladen werden. Dazu ist das Änderungswindow aufzurufen.
Im dann erscheinenden Window befinden sich verschiedene Einstellmöglichkeiten. Zunächst von Interesse ist der Button `Load`. Im Filerequester ist also eine IFF-Datei auszuwählen.
Für die Darstellung der Grafik auf der Seite wird versucht, eine möglichst optimale Farbpalette zu finden. Es ist sicher einleuchtend, daß ein 256-Farb-Bild auf einem 4-Farb-Bildschirm etwas verfälscht dargestellt wird. Das Programm speichert die Original
farben des Bildes jedoch separat, so daß bei einer späteren Änderung des Bildschirmmodus auch wieder eine neu Farbpalette generiert wird.
Aus diesem Grunde bietet sich folgende Vorgehensweise an: Erstellen des Dokuments im 4- oder 8-Farbmodus (wegen der höheren Geschwindigkeit), Ausdrucken des Bildes im 32-Farbmodus (bzw. 256-Farbmodus auf A1200, A4000) für höchste Bildqualität.
9. Boxenlayout
9.1. Farben
Im Ändern-Requester befinden sich verschiedene Einsteller für Farben. Es können verändert weden: Schriftfarbe, Rahmenfarbe und Schattenfarbe. Die tatsächlich verwendete Farbe kann von der eingestellten aus Gründen der Farbreduzierung bei spezeillen Bildsc
hirmmodi abweichen. Näheres siehe im entsprechenden Abschnitt.
9.2. Rahmen und Schatten
Die vier Zustandsfelder auf der linken Seite steuern das Erscheinen eines Randes an den vier Seiten einer Box.
Über die Felder `SchattenX` und `SchattenY` wird festgelegt, ob und wie ein Schatten für die Box dargestellt wird. Befindet sich in diesen Felder eine Wertangabe von 0, so wird kein Schatten erzeugt. Ansonsten bestimmt ein Wert die Abweichung des Schatten
s von der Box in 1/10 Millimetern. Das bedeutet, daß wenn in das Feld `SchattenX` ein Wert von -50 eingetragen wird, ein nach oben verschobener Schatten erzeugt wird. +50 hingegen verschiebt den Schatten nach unten.
9.3. Zeichensätze
Ein wichtiges Gestaltungsmerkmal eines Dokumentes ist die Verwendung von verschiedenen Zeichensätzen. Das Programm unterstützt alle im AMIGA-Format vorliegenden Zeichensätze. Durch Verwendung der `Intellifont-Outline` Schriften kann eine hohe Qualität der
Ausgabe erreicht werden.
Über den Button `Zeichensatz` wird der Font-Requester zur Einstellung der Schriftart aufgerufen. Falls Zeit gespart werden soll, können der Name und die Größe der Schrift auch direkt in die dahinter befindlichen Eingabefelder eingetragen werden.
Die Outline-Schriften liegen im allgemeinen nicht direkt als Zeichen vor, sondern als mathematische Vorschriften, aus denen dann die gewünschte Größe erstellt werden kann. Auf kleineren AMIGAs kann dieses eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Es ist daher
ratsam, sich auf bestimmte Standardgrößen festzulegen und diese einmalig vollständig zu berechnen. Hilfestellung dazu liefert das Programm `Fountain` von der Workbench. Näheres zur Bedienung ist dem Workbench-Handbuch zu entnehmen.
9.4. Muster
Über den Button `Muster` im Änderungswindow wird der Muster-Requester geöffent. Dort kann ein Mehrfarbmuster eingestellte werden, welches dann als Hintergrund für die Box verwendet wird. Das Programm gestattet die Verwendung von Mustern in bis zu 16 Farbe
n. Diese können geladen und gespeichert und so auch in vielen weiteren Dokumenten verwendet werden.
Falls noch kein Muster aktiv ist, fordert der Requester dazu auf, eines anzuwählen. Das erfolgt durch Druck auf eines der oben befindlichen System-Muster. Soll ein neues Muster verwendet werden, so ist ein leeres Feld aus der Reihe anzuwählen.
Unterhalb des Hauptfeldes befinden sich 16 Farbbuttons und ein Button für die aktuelle Farbe. Durch Druck auf eines der 16 Felder wird festgelegt, welche die aktuelle Farbe sein soll. Sie wird daraufhin in das darüberliegende Feld übernommen. Soll diese a
ktuelle Farbe geändert werden, so ist dieses Gadget anzuklicken. Darufhin erscheint ein Farbeinsteller.
Mit der aktuellen Farbe kann im Hauptfeld gezeichnet werden. Dazu ist der Mauszeiger auf die gewünschte Position zu bewegen und die linke Maustaste zu betätigen. Soll das Resultat begutachtet werden, so ist einfach das aktuelle Muster in der Systemliste e
rneut anzuklicken, dort wird es dann neu gezeichnet.
Auf der rechten Seite des Requesters befinden sich einige Buttons für Funktionen.
10. Der Texteditor
Der Editor dient dazu, Texte für eine Box zu erzeugen oder diese zu verändern. Um den Editor aufzurufen, ist auf dem Hauptbildschirm der Menupunkt `Editieren` aus dem Box-Menu anzuwählen. Wenn zum Zeitpunkt der Anwahl eine Textbox aktiv war, so wird der E
ditorbildschirm geöffnet.
Beim Editor handelt es sich um einen relativ eigenständigen Teil des Programms. Er erscheint auf einem eigenen Bildschirm und hat ein eigenes Menu. Die Auflösung des Editor-Bildschirms richtet sich nach der für das Programm allgemein eingestellten.
10.1. Arbeit mit Projekten
Die Überschrift mag ein wenig verwirrend klingen, mit Projekten sind hier nicht die Dokumente des Programms gemeint, sondern lediglich der Text im Editor. Wird der Editor gestartet, so wird auf dem Bildschirm der Inhalt der zuvor aktiven Box dargestellt.
War diese leer, so ist auch der Editor leer.
10.2. Tastatur- und Mausbedienung
Nach dem Start des Editors befindet sich auf dem Bildschirm ein kleines Feld, das sich farblich vom sonstigen Text abhebt. Das ist der Textcursor. War die aktive Box leer, so befindet er sich ganz oben links. Dieser Textcursor bestimmt, an welcher Stelle
die nächste Aktion wirken soll.
Wird eine Buchstaben-Taste gedrückt, so erscheint das entsprechende Zeichen an der Cursorposition und der Cursor rückt eine Stelle weiter. Somit kann also ganz einfach ein Text eingegeben werden.
Um nun Text nicht immer nur am Ende eingeben zu müssen, kann man den Cursor bewegen.
Es gibt einige Sondertasten, die spezielle Bedeutung haben. So löscht die Taste `Del` das Zeichen, welches sich im Moment unter dem Cursor befindet. Die daneben befindliche Löschtaste löscht das Zeichen links neben dem Cursor. Durch Betätigen der Enter-Ta
ste wird ein Absatz beendet, bzw. eine Leerzeile eingefügt.
10.3. Blockbefehle
Zur Vereinfachung der Arbeit ist es möglich, komplette Textblöcke zu modifizieren. Die Funktionen dazu stellt das `Block`-Menu zur Verfügung.
10.4. Formatierungscodes
Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Formatierung des Textes in der Box. Diese werden durch bestimmte Codes im Text festgelegt.
11. Vorgaben
Die Verwendung von Vorgaben gestattet das zügige und bequeme Arbeiten, wenn mehrere gleichartige oder ähnliche Elemente erzeugt werden sollen. Steht beispielsweise die Aufgabe, auf einer Seite fünf Textboxen zu erstellen in denen jeweils blaue Schrift der
Größe 24 erscheinen soll, so wäre es doch relativ umständlich, erst alle Boxen zu erstellen und dann jede einzeln zu ändern.
Die eingestellten Vorgaben werden zu Erstellen von Seiten bzw. Boxen genutzt. Für oben genanntes Beispiel wäre es also sinnvoll, die Vorgaben allgemein auf blaue Schrift und Größe 24 zu setzen. Die Textboxen erhielten dann automatisch bei Erstellung diese
Attribute.
Den Vorgaben-Requester erreicht man über den Menupunkt `Vorgaben` aus dem Options-Menu. Über die Felder `X`, `Y`, `B` und `H` kann zunächst die Lage und Größe einer zu erstellenden Box festgelegt werden. `Sb` und `Sh` bestimmen die Vorgaben für Breite und
Höhe einer Seite. Die im unteren Teil befindlichen Einstellmöglichkeiten bestimmem das Layout einer Textbox.
Über den Menupunkt `Sichern` aus dem Optionsmemu (`rechts AMIGA` + `O`) können die aktuellen Vorgaben gesichert werden.