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- GetVer 3.07
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- Copyright © 1992-1994 by Jörg Schuchardt
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- - SHAREWARE -
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- Zeile
- 1. Rechtliches
- 1.1. Haftung..................32
- 1.2. Shareware................43
- 1.3. Copyright................94
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- 2. Allgemeines
- 2.1. Beschreibung............119
- 2.2. Warum nicht VERSION?....134
- 2.3. Systemvoraussetzungen...151
- 2.4. Installation............160
- 2.5. Funktionsweise..........185
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- 3. Bedienung
- 3.1. CLI-Aufruf..............209
- 3.2. Workbench-Aufruf........410
- 3.3. Das GUI.................461
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- 4. Sonstiges
- 4.1. Die Zukunft.............542
- 4.2. Danksagungen............551
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- 1. Rechtliches
- 1.1. Haftung
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- ACHTUNG!
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- DER AUTOR ÜBERNIMMT KEINERLEI HAFTUNG FÜR DURCH DIE BENUTZUNG VON
- GETVER ENTSTANDENE SCHÄDEN. DIE ANWENDUNG VON GETVER GESCHIEHT AUF
- EIGENE VERANTWORTUNG.
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- 1.2. SHAREWARE
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- Ab der Version 3.00 ist GetVer ein SHAREWARE-Programm. Wer es nach
- einer kurzen Testphase weiterhin benutzen will, der muß sich unter
- der weiter unten angegebenen Adresse registrieren lassen.
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- In der unregistrierten Version erscheint vor jeder Ausgabe der
- Text:
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- "Sie sollten sich für GetVer registrieren lassen..."
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- Erst nach Ablauf von ca. 10 Sekunden verschwindet dieser Text
- wieder und GetVer beginnt mit der eigentlichen Arbeit.
- Diese Verzögerung dient als "Nerv-Schleife" und soll unregis-
- trierte Anwender dazu bewegen sich registrieren zu lassen.
- Außerdem wurde die Puffergröße in dieser Version auf einen
- erheblich kleineren Wert festgelegt, was die Arbeitsgeschwin-
- digkeit beeinträchtigt.
- Ansonsten ist diese Version aber absolut vollwertig!
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- In der registrierten Version sind dann natürlich weder der Text,
- noch die Warteschleife enthalten.
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- Die Registrierung erfolgt einfach durch Überweisung von 10,- DM auf
- mein Konto. Vergessen Sie dabei bitte nicht Ihren Namen und Ihre
- postalische Anschrift als Verwendungszweck auf dem Überweisungs-
- träger zu vermerken! Diese Angaben werden zwingend zur Registrierung
- benötigt! Wenn diese Angaben fehlen, habe ich nicht die Möglichkeit
- Sie zu registrieren und ich kann Ihnen auch Ihr Geld nicht wieder
- zukommen lassen!
- Um diese Möglichkeit gänzlich auszuschließen, sollten Sie mir
- zusätzlich das beigefügte Registrierungsfile ausgefüllt per E-Mail
- (dann bitte, falls vorhanden, mit PGP-Schlüssel) oder auf dem
- Postwege zukommen lassen.
- Sie erhalten dann Ihr persönliches Keyfile auch als E-Mail (dann
- vorzugsweise PGP-verschlüsselt) oder auf dem Postwege zugeschickt.
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- Meine Bankverbindung lautet:
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- BLZ: 262 500 01 (Kreissparkasse Northeim)
- Kto: 130 042 260
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- und meine Anschrift ist:
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- Jörg Schuchardt E-Mail:
- Fichtenweg 4 J.Schuchardt@ASS.dinoex.sub.org
- 37181 Hardegsen
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- 1.3. COPYRIGHT
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- GetVer darf nur in dem nachfolgend aufgeführten Umfang und in keiner
- Weise verändert weitergegeben werden:
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- · GetVer - das Programm selbst
- · GetVer.info - das Programmicon für OS 2.x/3.x
- · GetVer.MWB.info - das Programmicon für MagicWB
- · GetVer.register - das Registrierungsfile für GetVer
- · GetVer.guide - das deutsche Guide-File
- · GetVer.guide.info und das zugehörige Icon
- · GetVer.dok - diese Anleitung
- · GetVer.dok.info und das zugehörige Icon
- · GetVer.history - die deutsche Entstehungsgeschichte
- · GetVer.history.info und das zugehörige Icon
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- Die Übernahme in eine PD-Serie ist gestattet, wenn eine Diskette
- dieser Serie nicht mehr als 5,- DM bzw. den entsprechenden Betrag in
- einer anderen Währung kostet. Eine irgendwie geartete Verbreitung
- der Software mit kommerziellen Produkten ist nur mit der
- ausdrücklichen, schriftlichen Genehmigung des Autors gestattet.
- Diese kann ebenfalls bei der unter Shareware angegebenen Adresse
- schriftlich erfragt werden.
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- 2. Allgemeines
- 2.1. Beschreibung
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- GetVer ist ein Ersatz für den Standard DOS-Befehl VERSION. Es
- ermittelt die Versionsnummer eines Programms, einer Library oder
- eines Devices, auf Disk oder im Speicher. Je nach Wunsch sortiert,
- formatiert und vergleicht es getestete Files. Desweiteren benutzt
- GetVer die üblichen DOS-Joker und ist dadurch sehr flexibel.
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- Nun wird sich manch einer vielleicht fragen:
- "Warum soll ich GetVer benutzen? Es gibt doch schon einen
- DOS-Befehl dafür. Warum nicht VERSION?"
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- 2.2. Warum nicht VERSION?
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- Der VERSION-Befehl hat einige Unzulänglichkeiten, als da wären:
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- · es kann immer nur ein File getestet werden
- · keine Vergleichsfunktion
- · kein Aufruf von der Workbench möglich
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- All diese Mängel sind durch GetVer beseitigt und, die sich dadurch
- ergebenden neuen Möglichkeiten, durch ergänzende Funktionen imple-
- mentiert worden. Dabei erkennt GetVer wesentlich mehr Versions-
- nummern als VERSION (und als frühere GetVer-Versionen!), da das
- Verfahren der Versionsstringerkennung großzügiger arbeitet
- (s. Funktionsweise).
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- 2.3. Systemvoraussetzungen
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- Da einige neue Betriebssystemfunktionen verwendet werden, ist GetVer
- nur unter OS 2.0+ funktionsfähig!
- Der freie Rechnerspeicher sollte je nach Puffergröße ca. 50-90
- KBytes betragen.
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- 2.4. Installation
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- Wenn Sie GetVer nur vom CLI aufrufen und die Möglichkeit der
- Argumentvorgabe nicht nutzen wollen, brauchen Sie nur das
- Programmfile "GetVer" in ein Verzeichnis Ihrer Wahl (am besten "C:")
- kopieren.
- Anderenfalls müssen Sie zusätzlich eines der beiden folgenden, in
- dem Packet enthaltenen, Icons in dieses Verzeichnis (dann vorzugs-
- weise "SYS:Tools") kopieren und ggf. in "GetVer.info" umbenennen:
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- "GetVer.info" für OS 2.x/3.x und
- "GetVer.MWB.info" für MagicWB
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- Registrierte User müssen ihr Keyfile in ENV: oder in dem
- Verzeichnis, in dem auch GetVer selbst liegt, stehen haben. Daher
- muß das Keyfile "GetVer.xxxxx" als "GetVer.key" nach ENVARC: (und,
- wenn das Keyfile sofort aktiv sein soll, nach ENV:) oder ins
- Programmverzeichnis kopiert werden.
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- Beachten Sie für die CLI-Variante bitte, daß das Programm in einem
- Verzeichnis stehen sollte, das mittels PATH in den Suchpfad einge-
- bunden ist.
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- 2.5. Funktionsweise
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- GetVer prüft KEINE .info-Dateien und standardmäßig (ohne FORCE-
- Option (s. CLI-Aufruf)) nur Executables (Hex-Code "000003F3" als
- erste Bytes - also auch Libraries, Devices, Fonts...). Es durchsucht
- den Programmcode nach der Zeichenfolge "$VER:", die bei neueren
- Files standardgemäß den Versionsstring einleitet. Parallel dazu wird
- der Code nach dem Namen der Datei durchsucht. Wurde kein "$VER:"
- gefunden, dann wird versucht den Versionsstring mit Hilfe des
- Musters "Programmname #.#" zu identifizieren.
- Verständlicher Weise kann dies nicht in jedem Fall zum Erfolg führen
- und GetVer gibt dann schon mal einen String aus, der offensichtlich
- nicht der Versionsstring ist.
- So geschehen z. B. bei dem Programm "RKick", das kein "$VER:" aber
- als Syntaxbeschreibung für den CLI-Aufruf den Text "RKick [1.3|2.x]"
- enthält. Da er dem Muster entspricht, interpretiert GetVer diesen
- Text fälschlicher Weise als Versionsstring und gibt ihn aus.
- Sorry - aber um eine möglichst effiziente Erkennungsroutine zu
- realisieren, die auch Versionsstrings älterer Files erkennt, ist
- dieses Manko in Kauf zu nehmen. Glücklicherweise tritt dieser
- Umstand ja auch sehr selten auf.
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- 3. Bedienung
- 3.1. CLI-Aufruf
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- Die CLI-Variante von GetVer hat folgende Syntax:
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- GetVer {<Name>} [DEF|DEFAULT] [INFO]
- [VER|VERSION=n] [REV|REVISION=n]
- [FULL] [ALL] [SORT] [FORMAT] [FORCE]
- [CMP[=path]] [LIB|DEV] [BUF|BUFFER=n]
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- Dabei haben die Argumente folgende Funktionen:
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- Name Der oder die Namen der Files, von denen die
- Versionsnummer ermittelt werden soll, ggf. mit Angabe
- des Verzeichnisses. Bei Dateinamen mit den Endungen
- ".library", ".device", "-handler" und ".datatype" sucht
- GetVer automatisch in vorgegebenen Standardverzeichnis-
- sen (LIBS:, DEVS:, L:, SYS:Classes/Datatypes/) wenn die
- entsprechende Datei nicht im angegebenen Pfad gefunden
- wurde.
- Der Dateiname kann auch die üblichen Jokerzeichen
- enthalten.
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- Beispiel:
- > GetVer asl.library
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- gibt den Versionsstring der asl.library in LIBS: aus.
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- DEFAULT Unterbindet das Lesen der Tooltypes des Programmicons,
- um die darin festgelegten Parameter nicht als
- Voreinstellungen zu übernehmen.
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- Beispiel:
- > GetVer asl.library DEFAULT
-
- INFO Zeigt Informationen über GetVer an.
- Achtung! Dieses Argument muß allein stehen, da GetVer
- sonst annimmt, das es sich um den Filenamen "Info"
- handelt!
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- Beispiel:
- > GetVer INFO
-
- VERSION=n/ Die Versions-/Revisionsnummer, die die zu prüfenden
- REVISION=n Files mindestens haben sollten. Sind die gefundenen
- Nummern einer Datei kleiner, dann wird das Bedingungs-
- kennzeichen auf 5 (WARN) gesetzt. Anderenfalls bleibt es
- auf 0. Ist eine Versionsnummer angegeben, dann entfallen
- die "'Datei': in X Bytes kein Versionsstring gefunden"-
- Ausgaben wenn keine Versionsnummer gefunden wurde. Durch
- Anhängen von "VER=0" kann man so auf einfache Weise
- diese Ausgaben herausfiltern.
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- Beispiel:
- > GetVer LIBS:asl.library VERSION=39
-
- zeigt die Version der asl.library und liefert WARN (5)
- wenn sie kleiner ist als 39.
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- FULL Die normale Ausgabe des Versionsstrings endet hinter der
- Versionsnummer. Meistens stehen dahinter aber noch
- Informationen, wie z. B. das Erstellungsdatum. Mit FULL
- werden diese Informationen mit ausgegeben.
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- Beispiel:
- > GetVer LIBS:asl.library FULL
-
- zeigt die Version und das Erstellungsdatum der
- asl.library.
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- ALL Bei Verwendung des Jokerzeichens im Filenamen, prüft
- GetVer nur das erste mit der Jokervorgabe
- übereinstimmende File. Mit ALL werden alle mit der
- Vorgabe übereinstimmenden Files geprüft.
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- Beispiel:
- > GetVer LIBS:a#? ALL
-
- zeigt die Versionsstrings aller Executables in LIBS:,
- die mit "a" anfangen.
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- SORT Bei Überprüfung mehrerer Files wird normalerweise in der
- Reihenfolge vorgegangen, in der die Dateien auf dem
- Datenträger gefunden werden. Durch SORT werden die Files
- in alphabetischer Reihenfolge geprüft und ausgegeben.
- Bei der Angabe mehrerer Files in verschiedenen Pfaden,
- wird vorrangig nach den Pfaden sortiert und innerhalb
- dieser nach dem Dateinamen. Auf diese Weise stehen alle
- Dateien eines Verzeichnisses immer beieinander.
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- Beispiel:
- > GetVer LIBS:[a|b|c]#? C:List ALL SORT
-
- listet die Versionen aller Executables in LIBS:, die mit
- "a", "b" oder "c" beginnen und von "C:List" in alpha-
- betisch sortierter Form.
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- FORMAT Normalerweise wird einfach nur der gefundene
- Versionsstring ausgegeben. Bei manchen Files lautet
- dieser aber z. B. einfach nur "Version 1.3" und gibt so
- keine Auskunft darüber, welches File getestet wurde.
- Mittels FORMAT wird zuerst der Dateiname ausgegeben,
- dann der Pfad in dem das File gefunden wurde und erst
- dann der Versionsstring. Desweiteren wird die Ausgabe
- zur besseren Übersicht formatiert.
-
- Diese Option wird bei Verwendung des CMP-Arguments
- automatisch aktiviert!
-
- Beispiel:
- > GetVer LIBS:xpr#? ALL FORMAT
-
- zeigt die Versionen aller mit "xpr" beginnenden
- Libraries unsortiert, aber formatiert.
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- FORCE Ohne dieses Argument überprüft GetVer nur ausführbare
- Files (Hex-Code "000003F3" als erste Bytes einer Datei -
- also auch Libraries, Devices, Fonts, ...). Durch Angabe
- von FORCE kann man auch andere Files überprüfen lassen
- (z. B. ASCII-Files).
-
- Beispiel:
- > GetVer GetVer.guide FORCE
-
- erzwingt das Lesen des "GetVer.guide"s, das ja kein
- Executable ist.
-
- CMP Um festzustellen, ob neue Libraries oder Devices neuer
- CMP=path sind als die, welche man schon besitzt, kann man das
- Argument CMP benutzen. Es liest zuerst das File aus dem
- angegebenen Pfad und dann aus LIBS: oder DEVS:, je
- nachdem ob das File eine Library oder ein Device ist,
- und listet beide auf.
- Wenn man als Vergleichspfad nicht LIBS: oder DEVS:
- benutzen will, sondern beliebige andere Verzeichnisse,
- dann kann man bis zu sieben Pfade, durch Kommas
- getrennt, mit einem Gleichheitszeichen direkt an das
- Argument CMP anhängen. Dadurch lassen sich dann nicht
- nur Libraries oder Devices, sondern jede Art von Files
- miteinander vergleichen.
- Zur leichteren Identifizierung des neuesten Files, wird
- die größte Versionsnummer in Farbe 2 (Weiß), alle
- anderen in Farbe 3 (Blau) ausgegeben.
- Wenn zusätzlich das Argument LIB bzw. DEV (s. dort)
- angegeben ist, dann wird entsprechend der Option mit
- einer Library oder einem Device aus dem Speicher, und
- nicht aus LIBS: oder DEVS: verglichen.
-
- Diese Option aktiviert automatisch die FORMAT-Option!
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- Beispiele:
- > GetVer DF0:Libs/reqtools.library CMP
-
- gibt die Versionen der "reqtools.library" in DF0:Libs/
- und in LIBS: aus.
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- > GetVer xpkNUKE.library CMP=DF1:Libs,LIBS:compressors
-
- gibt die Versionen der "xpkNUKE.library" im aktuellen
- Pfad, DF1:Libs/ und LIBS:compressors/ aus.
-
- LIB Mit LIB wird das angegebene File als Library
- interpretiert und nicht von Disk gelesen, sondern aus
- dem Speicher.
-
- Beispiel:
- > GetVer exec.library LIB
-
- zeigt die Version der im Speicher stehenden
- "exec.library".
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- DEV Mit DEV wird das angegebene File als Device
- interpretiert und nicht von Disk gelesen, sondern aus
- dem Speicher.
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- Beispiel:
- >GetVer timer#? DEV
-
- zeigt die Version eines im Speicher stehenden, mit
- "timer" beginnenden Devices (also in der Regel des
- "timer.device"s).
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- BUFFER=n Normalerweise arbeitet GetVer mit einem Puffer von
- 2 KBytes Größe, in den die Filedaten eingelesen und nach
- dem Versionsstring durchsucht werden. Durch Angabe von
- BUFFER=n kann man diese Größe verändern, wobei n eine
- Zahl zwischen 1 und 20 sein kann und die Puffergröße in
- KByte angibt.
- Durch eine Vergrößerung des Puffers wird die Ausfüh-
- rungszeit teilweise extrem verkürzt.
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- Beispiel:
- >GetVer LIBS:#? ALL SORT FORMAT VERSION=0 BUFFER=20
-
- zeigt die Versionen aller in LIBS: stehenden Executables
- in denen ein Versionsstring gefunden wurde, in
- sortierter und formatierter Form, und setzt dazu den
- Puffer auf 20 KBytes.
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- 3.2. Workbench-Aufruf
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- Es gibt zwei Möglichkeiten GetVer von der Workbench zu aktivieren:
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- 1. Klicken Sie einmal auf das GetVer-Icon. Halten Sie dann eine der
- beiden SHIFT-Tasten gedrückt und klicken Sie wiederum einmal auf
- die Icons der Dateien, die Sie prüfen möchten. Das letzte dieser
- Icons klicken Sie (bei gedrückter SHIFT-Taste) doppelt an.
-
- 2. Klicken Sie doppelt auf das GetVer-Icon. Es erscheint ein GetVer-
- AppIcon mit dem Namen "GetVer3.07" direkt auf dem Workbench-
- fenster (bzw. -screen). Halten Sie nun eine der beiden
- SHIFT-Tasten gedrückt und klicken Sie einmal auf die Icons der zu
- prüfenden Dateien. Bei dem letzten dieser Icons halten Sie den
- linken Mausknopf gedrückt und lassen die SHIFT-Taste wieder los.
- Wenn Sie nun den Mauszeiger auf das AppIcon bewegen, sollten alle
- anderen angewählten Icons Ihrer Bewegung folgen. Wenn der
- Mauszeiger (dem das zuletzt angeklickte Icon anhängt) auf das
- GetVer-AppIcon zeigt, lassen Sie den Mausknopf wieder los.
- Augenblicklich nehmen alle angewählten Icons, die Ihren
- Bewegungen gefolgt waren, Ihren ursprünglichen Platz wieder ein.
-
- Um das AppIcon wieder zu entfernen, klicken Sie das GetVer-Icon
- erneut doppelt an.
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- Bei beiden Varianten beginnt GetVer nun mit der Überprüfung der von
- Ihnen ausgewählten Files und zeigt das Ergebnis in einem Fenster an.
- Nachdem Sie die Ausgabe gelesen haben, schließen Sie das Fenster
- entweder durch einen Klick auf das Schließsymbol in der linken
- oberen Ecke oder durch drücken von <CTRL-\>.
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- Workbench-Argumente
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- Die Workbench-Variante akzeptiert die meisten beim CLI-Aufruf
- angegebenen Argumente, so wie dort beschrieben, als Tooltypes
- des Programmicons. Die mitgelieferten Programmicons enthalten
- folgende Tooltypes:
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- VERSION=0
- (FULL)
- ALL
- SORT
- FORMAT
- (CMP(=<path>))
- (FORCE)
- (BUFFER=<1-20>)
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- In Klammern eingeschlossene Tooltypes gelten dabei als inaktiv.
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- 3.3. Das "Graphical-User-Interface" (GUI)
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- Um die Parameter, die beim Start von der Workbench durch die
- Tooltypes vorgegeben werden, vorübergehend zu ändern, ohne die
- Tooltypes manipulieren zu müssen, genügt ein Doppelklick auf das
- AppIcon. In dem daraufhin erscheinenden Fenster kann man die
- Parameter folgendermaßen anpassen (die nachfolgend großgeschriebenen
- Funktionsnamen entsprechen den Argumenten der CLI-Variante):
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- FULL - Gesamten Versionstext ausgeben
- ALL - Alle passenden Dateien prüfen
- SORT - Sortierte Ausgabe
- FORMAT - Formatierte Ausgabe
- FORCE - Nicht-Ausführbare Dateien prüfen
-
- Das Anklicken der Checkboxes de-/aktiviert die jeweilige
- Funktion.
-
- CMP - Vergleichen
-
- Durch Anwählen der CMP-Checkbox wird gleichzeitig ein
- Stringgadget aktiviert, in das man gegebenenfalls den Namen
- des Verzeichnisses eintragen kann, mit dessen Inhalt die
- Files verglichen werden sollen.
-
- BUFFER - Puffergröße (KB)
-
- FUNKTION IN DER UNREGISTRIERTEN VERSION NICHT AKTIV!
- Die zu benutzende Puffergröße kann entweder direkt in das
- kleine Stringgadget eingegeben werden, oder durch ver-
- schieben des schwarzen Knopfes innerhalb des Slider-Gadgets
- verändert werden. Dazu klicken Sie auf das kleine, schwarze
- Kästchen in dem langen, waagerechten Rahmen und bewegen die
- Maus bei gedrückter Taste nach links oder rechts. Das
- Kästchen folgt innerhalb des Rahmens Ihren Bewegungen und
- repräsentiert dabei die Größe des Pufferspeichers in KBytes:
- ganz links bedeutet 1 KB, ganz rechts hingegen 20 KB. In dem
- kleinen Stringgadget wird die aktuelle Puffergröße ange-
- zeigt.
-
- LIB/DEV - im Speicher prüfen
-
- Durch Klicken auf dieses Cycle-Gadget kann eingestellt
- werden, ob auf Disk gespeicherte Files überprüft werden
- sollen (Nichts), oder im Speicher stehende Libraries bzw.
- Devices.
-
- VERSION - Filtern wenn keine Versionsnummer
-
- Diese Checkbox ist angewählt, wenn in den Tooltypes eine
- Mindestversionsnummer vorgegeben ist. Da von der Workbench
- der Rückgabewert nicht ausgewertet wird, hat diese Funktion
- hier ausschließlich eine Filterwirkung und entspricht genau
- dem setzten der Versionsnummer auf Null (VERSION=0). Dadurch
- wird der Hinweis "...keine Versionsnummer gefunden" nicht
- ausgegeben.
-
- Alle Funktionen können auch durch Druck auf die Taste, deren
- Buchstabe unterstrichen ist, eingestellt werden.
-
- Das Einsteller-Fenster hat neuerdings auch ein Menü, mit
- folgenden Punkten und Bedeutungen:
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- Information...
-
- Gibt eine kurze Information über das Programm und dessen
- Status aus.
-
- Beenden
-
- Beendet das Programm vollständig. Damit ist es nicht mehr
- nötig, zum Beenden erst zahlreiche Fenster zu öffnen, um
- schließlich einen Doppelklick auf das Programm-Icon aus-
- führen zu können.
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- Jedem einigermaßen erfahrenen Amiga-User sollte die Bedeutung
- der Gadgets und Ihre Anwendung aber auch ohne Erklärungen
- schnell klar werden.
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- 4. Sonstiges
- 4.1. Was bringt die Zukunft?
-
- Eigentlich war auch beabsichtigt, GetVer zu lokalisieren. Doch
- leider habe ich in dieser Hinsicht noch einige Probleme mit meinem
- Compiler. Ich hoffe, diese bald beheben zu können.
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- 4.2. Danksagungen
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- Mein Dank richtet sich an Volkmar Mai, der schon nach der ersten
- Veröffentlichung gute Ideen zur Verbesserung des Programms
- beigesteuert hat, sowie an Maik Wieland, der nicht nur als
- Beta-Tester tätig war, sondern freundlicherweise auch DFÜ-Nach-
- richten von Anwendern früherer Versionen an seiner Mail-Adresse
- entgegen genommen und an mich weiter geleitet hat (dieser Umweg war
- leider nötig, da ich wegen technischer Probleme mit der Telefon-
- anlage nicht in der Lage war, ans Telefonnetz zu gehen). Desweiteren
- bedanke ich mich bei Jürgen Urbanek, dessen Ideen die meisten
- Änderungen seit 3.00 ausmachen. Und zu guter Letzt danke ich allen
- registrierten Anwendern.
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