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Text File  |  1996-05-15  |  9.2 KB  |  202 lines

  1.  
  2.  
  3.                        UnitControl 2.5 (29.04.1996)
  4.                       ==============================
  5.  
  6. Mit  dem  Tool  UnitControl  können Sie gerätespezifische Einstellungen für
  7. jedes  einzelne am SCSI-Bus angeschlossene Gerät vornehmen.  Darüber hinaus
  8. erlaubt   Ihnen   UnitControl   die   Steuerung   von   Wechselmedien   und
  9. Tapestreamern.   UnitControl  wird  wie  SCSIConfig  durch  einen einfachen
  10. Doppelklick auf sein Icon gestartet.
  11.  
  12. Im  oberen  Teil  des Fensters werden die am SCSI-Bus vorhandenen Einheiten
  13. angezeigt.   Sie  können  durch einfaches Anklicken der gewünschten Einheit
  14. diese  für  weitere Aktionen auswählen.  Zur Kontrolle wird die ausgewählte
  15. Einheit  farbig  unterlegt.   Sollten  Sie mehr Einheiten haben, als in das
  16. Anzeigefenster  passen,  so können Sie den Anzeige-ausschnitt mit Hilfe des
  17. Rollbalken  am  rechten Rand des Anzeigefensters bewegen, so daß die Geräte
  18. nach und nach durch das Fenster scrollen.
  19.  
  20.  
  21. --- Quit:
  22.  
  23. Solange  keines der Geräte ausgewählt ist, steht Ihnen von den fünf Gadgets
  24. im unteren Teil des Hauptfensters nur das Quit-Gadget zur Verfügung.  Durch
  25. Klicken auf dieses Gadget verlassen Sie UnitControl
  26.  
  27. Sobald  Sie  eines  der  Geräte  ausgewählt  haben, werden auch die anderen
  28. Gadgets  eingeschaltet.   Mit  Hilfe  dieser  Gadgets  können  Sie  diverse
  29. Aktionen  der  angeschlossenen Geräte steuern.  Die zur Verfügung stehenden
  30. Gadgets sind dann:
  31.  
  32. --- Eject:
  33.  
  34. Sofern   das   SCSI-Gerät  das  softwaregesteuerte  Auswerfen  des  Mediums
  35. unterstützt,  wird  das  Medium durch Betätigen dieses Gadgets ausgeworfen.
  36. Bei  Geräten,  die  das Auswerfen von Medien nicht unterstützen, veranlasst
  37. die   Betätigung   dieses   Gadgets   für   gewöhnlich   das  Anhalten  des
  38. Antriebsmotors.
  39.  
  40. --- Stop:
  41.  
  42. Mit  Hilfe  dieses  Gadgets  können  Sie das ausgewählte Gerät veranlassen,
  43. seinen  Antriebsmotor  abzuschalten.  Fest-platten oder Wechselplatten, die
  44. Sie  nur  sehr  sporadisch  benutzen,  können  so  abgeschaltet  werden, um
  45. unnötigen Verschleiß und Stromverbrauch zu vermeiden.
  46.  
  47. --- Start:
  48.  
  49. Ein  mit  Stop  abgeschaltetes oder aus anderen Gründen deaktiviertes Gerät
  50. kann durch die Betätigung dieses Gadgets wieder aktiviert werden.
  51.  
  52. --- Rescan:
  53.  
  54. Scannt den SCSI Bus nach neiuen SCSI Geräten.
  55.  
  56. --- Mount
  57.  
  58. Versucht Partitionen von einer Unit zu mounten.
  59.  
  60. --- Prefs
  61.  
  62. Legt  einen  Resident Tag an ('Save').  Die gespeicherten Werte werden beim
  63. nächsten Reboot verwendet.
  64.  
  65. --- Options:
  66.  
  67. Durch die Betätigung dieses Gadgets wird ein neues Fenster geöffnet, in dem
  68. Sie  spezielle  Geräteparameter  für  die  ausgewählte  Einheit  einstellen
  69. können.   Dieses  Tool  kann  sehr  nützlich  sein,  wenn  Probleme  in der
  70. Datenübertragung  zu  einem  bestimmten  Gerät  auftreten,  ohne daß andere
  71. Einheiten  hiervon  beeinflußt  werden.   Außerdem  ermöglichen  die  unter
  72. Special   angebotenen  Einstellungen,  die  Datenübertragung  auf  maximale
  73. Geschwindigkeit abzustimmen.
  74.  
  75. Zur  korrekten  Einstellung  der  angegebenen  Optionen sollten Sie diverse
  76. Informationen  zum  angeschlossenen  Gerät verfügbar haben.  Im Allgemeinen
  77. können   Sie   die   benötigten  Informationen  dem  Datenblatt  bzw.   der
  78. Bedienungsanleitung des angschlossenen Geräts entnehmen.
  79.  
  80. --- Schalter Asynchron/Synchron
  81.  
  82. Dieses  Gadget  schaltet  zwischem synchronen bzw.  asynchronen Zugriff auf
  83. das  Gerät  um.   Die  Voreinstellung  wird  über die im RDB festgehaltenen
  84. Informationen  bestimmt.   Im  synchronen  Modus  wird  eine bestimmte Zahl
  85. Datenwörter in einem Block übertragen, gefolgt von einem Handshake.  Dieser
  86. Modus  ermöglicht  dadurch  höhere  Übertragungsraten, sofern das Gerät ihn
  87. unterstützt.   Leider nimmt die Fehlerwahrscheinlichkeit in der Übertragung
  88. zu,  je größer der zu übertragende Block gewählt wird.  Im synchronen Modus
  89. sind   bis   zu  10  MByte  Datenübertragungsrate  möglich.   Die  maximale
  90. Übertragungsrate  für  ein bestimmtes Gerät wird jedoch zum einen vom Gerät
  91. selbst  als  auch  von  der  Länge  und  Art  des  verwendeten  SCSI-Kabels
  92. beeinflußt.
  93.  
  94. Wenn Sie den synchronen Modus aktivieren, so handeln der Controller und das
  95. betreffende  Gerät  die  maximale  Übertragungsrate automatisch aus.  Diese
  96. beträgt  bei  FAST  SCSI-II-Geräten  meist  10MB/s, bei normalen SCSI- oder
  97. SCSI- II-Geräten meist 5 oder 4 MB/s.
  98.  
  99. Wenn  beim  Aktivieren  des  Synchron-Modus automatisch 10 MB/s eingestellt
  100. werden,  heißt  dies  nicht,  daß  die  Übertragung  mit dieser Rate sicher
  101. stattfinden  kann.   Wenn sich nach Einstellen des synchronen Betriebsmodus
  102. mit  hohen  Übertragungsraten  gelegentliche  Übertragungsfehler einstellen
  103. oder  die Festplatte "hängt", so kann dies ein Hinweis darauf sein, daß die
  104. Verbindung   zum   Gerät   nicht   ausreichend   sicher  für  die  gewählte
  105. Geschwindigkeit    ist.     Dieses   Problem   kann   auftreten,   da   die
  106. Übertragungsrate extrem stark von der Kabellänge abhängig ist.  Stellen Sie
  107. in  einem  solchen  Fall  die  Rate  niedriger ein, um Übertragungsstörugen
  108. auszuschließen.
  109.  
  110. Experimente  haben  ergeben,  daß die höchste Einstellung für die synchrone
  111. Datenübertragung  nicht  unbedingt die schnellste ist.  Nahezu alle neueren
  112. Festplatten  werden  heute  von  deren  Herstellern mit 10 MB/s Übertragung
  113. angegeben,  was  sich  allerdings auf die SCSI-Bus-Geschwindigkeit bezieht.
  114. In  der Praxis hat sich bei einer schnellen Platte im Gigabyte-Bereich z.B.
  115. ergeben,  daß  die  vom  gängigen  Testprogramm  DiskSpeed  4.2 ermittelten
  116. Übertragungswerte   im   Synchron-6MB-   Modus   schneller   waren  als  im
  117. Synchron-10MB-Modus.  Es kann daher zum Ermitteln der optimalen Einstellung
  118. für   eine   bestimmte  Platte  sinnvoll  sein,  unter  Zuhilfenahme  eines
  119. Testprogramms verschiedene Einstellungen auszuprobieren.
  120.  
  121. --- Schieberegler Bytes/Handshake
  122.  
  123. Mit  diesem Einsteller können Sie die Anzahl der zu übertragenden Bytes pro
  124. Handshake  einstellen.   Hier  gilt  es  leider  den  optimalen  Wert durch
  125. Probieren    zu    ermitteln.    Eine   zu   hohe   Einstellung   kann   zu
  126. Übertragungsfehlern  führen, die die Geschwindigkeit erheblich mindern oder
  127. sogar  zu  Lesefehlern führen.  Als Ausgangswert steht dieser Regler auf 8,
  128. was   Ihnen   eine   akzeptable   Übertragungsrate   bei  äußerst  geringer
  129. Fehlerwahrscheinlichkeit ermöglicht.
  130.  
  131.  
  132. --- Schieberegler Synchron MB/S
  133.  
  134. Hier können Sie die Geschwindigkeit der Datenübertragung im Synchronbetrieb
  135. manipulieren.    Wie   bereits  gesagt,  handeln  der  Controller  und  das
  136. betreffende  Gerät  die maximale Übertragungsrate automatisch aus.  Sollten
  137. Sie  trotzdem  Probleme  mit  dem  angeschlossenen  Gerät  in  der Form von
  138. Lesefehlern   oder  SCSI-Bus-Hängern  haben,  so  können  Sie  diesen  Wert
  139. vermindern, um zu überprüfen, ob das Gerät bzw.  die Verbindung (Kabel) die
  140. hohe  Übertragungsgeschwindigkeit  nicht  korrekt durchführen kann.  Dieses
  141. Problem  kann  auch  dann  auftreten, wenn das Gerät 10 MB/s als zulässigen
  142. Wert  akzeptiert,  da  die Übertragungsrate extrem stark von der Kabellänge
  143. abhängig ist.
  144.  
  145. Die  beiden  Einsteller Bytes/Handshake und Synchron MB/s sollten immer als
  146. Verbund  gesehen  werden.   Um  die  wirklich  bestmögliche  Einstellung zu
  147. finden,   ist   schon   einige   Probier-   und   Testarbeit   nötig.   Die
  148. voreingestellten   Werte  ermöglichen  aber  ein  im  allgemeinen  sicheres
  149. Arbeiten bei möglichst optimaler Übertragungsrate.
  150.  
  151.  
  152. --- Reselection
  153.  
  154. SCSI-Geräte  haben  die Möglichkeit, bei länger andauernden Operationen den
  155. Bus  abzugeben,  um  andere Geräte Daten übertragen zu lassen.  Am Ende der
  156. Operation  fordert  das  Gerät  dann  den  Bus  wieder an, um seine eigenen
  157. Ergebnisse zu übermitteln.  Diesen Vorgang nennt man Reselection.  Da nicht
  158. alle  Geräte  dieses  Verfahren  unterstützen und einige der Geräte, die es
  159. unterstützen,   in  diesem  Modus  nicht  korrekt  arbeiten,  gibt  es  die
  160. Möglichkeit,  diesen  Modus explizit für jedes Gerät zu aktivieren bzw.  zu
  161. deaktivieren.    Im   Zugriff  auf  ein  einzelnes  Gerät  wirkt  sich  die
  162. Reselection   praktisch   kaum   aus;   da   die  Reselection  zusätzlichen
  163. Protokollaufwand    erfordert,    ist    eher   mit   einer   geringfügigen
  164. Leistungseinbuße zu rechnen.  Erst wenn mehrere Geräte gleichzeitig auf dem
  165. Bus  aktiv  sind, ist eine Steigerung der Perfomance im Reselection-Betrieb
  166. zu erwarten.
  167.  
  168. --- FWC Mode 
  169.  
  170. Dieser  Schalter  (de)aktiviert den internen Ram Cache von SCSI Geräten für
  171. Schreiboperationen.
  172.  
  173. --- Removable
  174.  
  175. Dieser Schalter bestimmt, ob ein Gerät als Removable behandelt wird.
  176.  
  177. --- Quit
  178.  
  179. Mit  Quit  verlassen Sie das Special-Fenster.  Quit selbst ändert nichts an
  180. der Gerätekonfiguration.
  181.  
  182.  
  183. --- Set
  184.  
  185. Mit Set speichern Sie die getroffenen Einstellungen für das Gerät.
  186.  
  187.  
  188. --- Reset
  189.  
  190. Reset  bewirkt  das Zurücksetzen des SCSI-Bus.  Sollte der SCSI-Bus hängen,
  191. erkennbar  durch  das  kontinuierliche Leuchten der Busaktivitäts-LED einer
  192. oder  mehrerer  der  angeschlossenen  Platten,  so können Sie den Bus durch
  193. dieses Gadget wieder in einen definierten Zustand bringen.
  194.  
  195. Reset  wirkt  sich  auf  den gesamten Bus aus, nicht nur auf das angewählte
  196. Gerät.   Wenn  andere  Geräte  bei  Betätigung  dieses Gadgets gerade Daten
  197. übertragen,  gehen diese verloren.  Dies kann von harmlosen Lesefehlern bis
  198. zu  dem Verlust ganzer Partitionen variieren.  Benutzen Sie Reset nur, wenn
  199. keinerlei Diskaktivitäten im System laufen, und als allerletzten Ausweg bei
  200. abgestürztem SCSI-Bus.
  201.  
  202.