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- NOG2 v2.1
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- Die Informationen in dieser Datei sind gedacht, um den Inhalt des Handbuches
- zu vervollständigen. Bitte nehmen Sie sich Zeit, diese Datei durchzulesen.
- Die Informationen und Erneuerungen wurden entsprechend der Kapitelaufteilung
- im Handbuch hier aufgelistet.
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- Allgemeines
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- NOG2 wurde überarbeitet und besser den neuen Betriebssystemversionen (OS2.x
- und OS3.0) angepasst. Es erscheinen nun die Gadgets auch im entsprechenden
- grafischen "3D-Look". Es kann aber immer noch vorkommen, daß auch unter den
- neuen Betriebssystemversionen das alte Aussehen zum Vorschein kommt; in diesem
- Falle gab es beim Darstellen der Gadgets Probleme, und NOG2 hat sich dann
- aus Sicherheitsgründen entschlossen, den alten Look zu nehmen.
- Auch die Alert-Texte wurden angepasst.
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- NOG2 auf Ihrer Arbeits(hard)disk
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- Wenn Sie eine Betriebssystemversion 2.0 oder höher verwenden, können Sie
- den mitgelieferten Installer verwenden, um NOG2 auf dem gewünschten Medium
- zu installieren, für Betriebssysteme kleiner als 2.0 halten Sie sich bitte
- an das Handbuch.
- Auf der Diskette finden Sie im Ordner "Install_NOG2" zwei Icons, mit den
- Namen 'deutsch' und 'english',mit denen Sie den Installer starten können;
- entweder in deutscher oder englischer Sprache.
- Es stehen Ihnen nun drei Installationsmodi zur Verfügung:
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- - Einsteiger:
- Installiert nur den NOG2 mit Icon, die benötigte "iff.library"
- und eine Demoskriptdatei.
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- - Geübter Benutzer:
- Um NOG2 zu installieren, werden Sie vom Installer nach dem Zielpfad
- gefragt, in den NOG2 kopiert werden soll.
- Zusätzlich werden Sie nicht gefragt, ob Sie die 'guru'-Dateien und den
- S.I.M. kopiert haben wollen.
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- - Experte:
- In diesem Modus müssen Sie selbst entscheiden, was wohin kopiert
- werden soll.
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- Installation
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- Neu hinzugekommen ist der CLI-Parameter 'p', der in Verbindung mit '-i'
- gebraucht werden kann, um NOG2 einen Pal-Boot-Check während eines Resets
- ausführen zu lassen.
- Diese Unteroption soll verhindern, daß ungewollt im NTSC-Modus gestartet
- wird, wenn es sich um einen PAL-Amiga handelt. Dies wird durch einen Fehler
- im Betriebsysstem verursacht, der erst ab OS 2.0 behoben ist.
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- Beispiel: NOG2 -iep
- Installiert den NOG2 resident im Speicher und führt den oben
- erwähnten Test durch.
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- Ebenfalls wird nun eine Fehlermeldung ausgegeben, falls NOG2 nicht in der Lage
- sein sollte, sich beenden ('Remove', '-r') zu lassen.
- Es können dann folgende Texte entweder im CLI oder in der Titelzeile
- des Installationsmenüs erscheinen:
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- 'Can't do, operation in progress!'
- oder
- 'Unable to remove NOG2, operation still in progress!':
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- Ein Absturz wird immer noch von NOG2 verwaltet. Bearbeiten Sie die ausstehenden
- Abstürze und versuchen Sie nochmals NOG2 zu entfernen.
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- Das Guru-Handling
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- Um mit den neuen Betriebssystemversionen gleichzuziehen, wurde das 'Waitstate'-
- Gadget in ein 'Suspend'-Gadget umgenannt; die Funktion wurde beibehalten.
- Der S.I.M. kann nicht mehr über die Tastatur aufgerufen werden, wenn das
- Traphandler-Fenster offen ist. Die 'Amiga-S'-Tastenkombination wurde nun
- für das 'Suspend'-Gadget verwendet.
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- Das Traphandler-Fenster besitzt nun ein CloseGadget, das dieselbe Funktion
- besitzt, wie das 'Suspend'-Gadget außer wenn NOG2 mit der HotKey-Funktion
- aufgerufen wurde (vgl. dazu den Nachtrag für das Kapitel 'Der Tastaturhandler').
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- Neu im Vergleich mit der alten NOG2-Version ist die Funktion des '+'-Gadgets.
- Diese erlaubt es Ihnen, acht weitere Gadgets erscheinen zu lassen. Es handelt
- sich hierbei um Funktionen, die z.T. eine bessere Kenntnis des Amiga bzw. des
- abgestürzten Programms erfordern. Keine dieser zusätzlichen Funktionen lassen
- sich über eine Tastaturkombination aufrufen.
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- CleanUp
- Diese Funktion probiert selber, den Absturz zu beheben, indem der
- abgestürzte Task bzw. Process beendet wird, dessen Ports, Fenster etc.
- geschlossen werden.
- Diese Funktion schliesst nicht immer alle Fenster eines Programms, vor allem
- wenn es sich dabei um ein CLI- bzw. Shell-Fenster handelt.
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- Flush libs
- Schliesst nicht gebrauchte Libraries, Devices und RAM-residente Fonts.
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- Freeze
- Friert das aktuelle NOG2 Fenster ein, um vielleicht erst später mit
- dem Abarbeiten des Absturzes zu beginnen.
- Nachdem NOG2 eingefroren wurde, erscheint ein kleines Fenster links oben.
- Mit der rechten Maustaste oder dem Schließen des Fensters kann
- wieder zum Traphandler-Fenster zurückgekehrt werden.
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- ResetPlus
- Ähnliche Funktion wie 'Reset' (vgl. 'Reset'). Doch 'ResetPlus'
- sorgt dafür, daß alle residenten Module aus dem Speicher gelöscht
- werden (ebenfalls Viren und NOG2 selbst).
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- GrabView
- Speichert den aktuellen Screen (mit Fenster usw.) als IFF-Bilddatei
- in das aktuelle Verzeichnis als 'NOG2_grap.pic'.
- Nach Betätigen diese Funktion läßt NOG2 Ihnen 4 Sekunden Zeit,
- um den gewünschten Screen in den Vordergrund zu holen.
- Bemerkung:
- 'GrabView' verwendet die "iff.library".
- Falls keine Library gefunden wurde, wird eine Fehlermeldung in der
- Titelzeile des Traphandler-Fensters ausgegeben ('could not open
- iff.library')
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- Module
- NOG2 besitzt einen kleinen eingebauten Systemmonitor (doch dazu
- später mehr).
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- Script
- NOG2 gibt Ihnen die Möglichkeit, das Scriptfile 'NOG2.script' in das
- 's:' Verzeichnis zu legen, das dann bei Betätigung ausgeführt wird.
- NOG2 öffnet dann ein neues CLI Fenster und führt das Scriptfile
- aus. Sollte kein File gefunden werden, wird in das Fenster ein
- Fehler ausgegeben 'Cannot open FROM file s:NOG2.script' und Sie
- können das Fenster mit 'EndCLI' wider schliessen.
- Die Script-Datei sollte mit der Zeile 'EndCLI >NIL:' enden, wenn Sie
- möchten, daß das CLI-Fenster wieder von selbst geschlossen wird.
- Bei dem Scriptfile handelt es sich nicht um eine neue Script-Sprache
- oder so was ähnliches, sondern um ein Batchfile wie Sie es von der
- Startup-Sequence her kennen.
- Einige Texteditoren werden z.B. mit einem sogenannten 'File Recover'-
- Programm (sucht die Editor-Dateien im Speicher) ausgeliefert, nun wäre
- es z.B. sinnvoll, ein solches Programm in dem Script zu starten. Wenn
- Sie nun das Scriptgadget betätigen, wird in Ihrem Speicher nach diesen
- Dateien gesucht.
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- Der Tastaturhandler
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- Mit 'Control & linke Shifttaste & Return' kann das Traphandler-Fenster
- geöffnet werden und Ihnen steht die Funktionsvielfalt von NOG2 zur
- Verfügung, ohne daß vorher ein Absturz aufgetreten ist ('HotKey'-Funktion).
- Um zu Beenden, können Sie dann das 'EndTask'-, 'Suspend'-, 'CleanUp'- oder
- Close-Gadget des Fensters verwenden.
- Für diese 'HotKey'-Funktion generiert NOG2 einen weiteren Process, den
- 'NOG2_Slave'. Solange dieser Prozess vorhanden ist, kann diese Funktion genutzt
- werden. Doch während eines Reset besteht keine Möglichkeit, einen Prozess zu
- generieren, deshalb wird der Slave-Prozess erst eröffnet, wenn NOG2
- ein weiteres Mal mit der Option '-i' gestartet wurde. NOG2 erkennt
- dann automatisch, daß bereits ein NOG2 installiert wurde und daß noch
- der Slave-Prozess fehlt.
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- Bei diesen Tastenkombinationen muß immer zuerst die HELP- bzw.
- die DEL-Taste losgelassen werden, damit die Funktionen ausgeführt werden.
- Dies soll verhindern, daß unfreiwillig Operationen anderer Programme
- ausgeführt werden.
- Wenn die Control- oder Shifttaste vor der HELP- bzw. der DEL-Taste
- losgelassen werden, führt NOG2 keine Operation aus.
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- Das Monitor Module
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- NOG2 besitzt einen kleinen Monitor, der Ihnen die Möglichkeit bietet, kleinere
- Änderungen im System anzubringen. Sie gelangen in den Monitor, indem Sie
- im Traphandler-Fenster das 'Module'-Gadget betätigen, oder während dem
- Reset die 'ESC' Taste drücken.
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- Die grafische Oberfläche wurde an das OS2.0 angepasst, um Ihnen das
- Arbeiten mit dem Monitor so weit wie möglich zu vereinfachen. Die Farben
- werden automatisch von Ihren Voreinstellungen via Preferences übernommen.
- Der Monitor erwartet eine amerikanische Tastatur als Eingabemedium,
- d.h. Sie müssen nur die 'Z' Taste drücken um ein 'Y' im Monitorfenster
- darstellen zu lassen und umgekehrt.
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- Das erste was Sie nun im Monitor sehen, ist eine Statusmeldung über das System,
- und ein blinkender Cursor. Jetzt können Sie durch Eintippen von 'help<return>'
- oder durch einfaches Drücken der 'Help'-Taste ein Liste der verfügbaren Befehle
- ausgeben lassen:
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- nfm no fastmem | ffm free fastmem
- avail avail memory | res list resident modules
- cc (c)(b) cache control | es enter S.I.M.
- resetx ResetPlus | sys system
- help this helppage | exit/x exit NOG2 module
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- nfm
- NoFastMem. Belegt allen noch verfügbaren FastMem Speicher für sich.
- Diese Funktion ist nützlich, um z.B. gewisse Spiele auf dem Amiga
- zum Laufen zu bringen.
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- ffm
- FreeFastMem. Gibt den Speicher wieder frei, der mit 'nfm' reserviert wurde.
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- avail
- Zeigt die aktuelle Speichergröße an. Zusätzlich wird der Beginn und das
- Ende des Speicherblocks, der Typ und der größtmöglichen Block
- ausgegeben.
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- cc
- CacheControl. Diese Funktion gibt Ihnen die Möglichkeit, den Cache zu
- manipulieren. Voraussetzung ist mindestens ein 68020-Prozessor, sonst
- wird der Befehl ignoriert.
- Als Übergabeparameter können Sie eine oder zwei der unten aufgelisteten
- Optionen angeben; mit 'cc ?' kann die Liste aller möglichen Parameter
- ausgegeben werden:
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- cc ([option1] ([option2]))
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- Optionen:
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- cache,bc - switch on caches
- (schalte die Prozessor-Caches ein)
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- icache,ic - switch on the instruction cache
- (schalte den Instruktions-Cache ein)
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- noic - switch off the instruction cache
- (schalte den Instruktions-Cache aus)
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- dcache,dc - switch on the data cache
- (schalte den Daten-Cache ein)
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- nodc - switch off the data cache
- (schalte den Daten-Cache aus)
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- nocache,nc - switch off caches
- (schalte die Prozessor-Caches aus)
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- burst,bb - switch on burst modes
- (schalte die Burstmodi ein (nur für 68030))
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- iburst,ib - switch on instruction burst
- (schalte den Instruktion-Burstmodus ein
- (nur für 68030))
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- noib - switch off instruction burst
- (schalte den Instruktion-Burstmodus aus
- (nur für 68030))
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- dburst,db - switch on data burst
- (schalte den Data-Burstmodus ein (nur für 68030))
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- nodb - switch off data burst
- (schalte den Data-Burstmodus aus (nur für 68030))
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- noburst,nb - switch off burst modes
- (schalte die Burstmodi aus (nur für 68030))
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- Falls Sie eine falsche Option angegeben haben sollten, wird diese
- einfach ignoriert.
- Beispiel: Sie versuchen auf einem 68020-System den Datacache einzuschalten,
- obwohl der 68020 keinen solchen besitzt, wird diese Option
- einfach ignoriert.
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- Aufrufbeispiele:
- cc ? - gibt die Übersicht der Optionen aus
- cc icache - schaltet den Instruktions-Cache ein
- cc ic - schaltet ebenfalls den Instruktions-Cache ein
- cc noic nodb - schaltet den Instruktions-Cache und den
- Databurst-Modus aus.
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- es
- Versucht in den S.I.M. (vgl. Kapitel 7 im Handbuch) zu gelangen.
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- res
- Listet die residenten Module auf, die sich zur Zeit im Speicher befinden.
- Diese Funktion kann dazu benutzt werden, um sich zu versichern, daß NOG2
- immer noch resident ist, oder daß kein Virus sich eingenistet hat.
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- Ausgegeben werden:
- - die Adresse der Resident-Struktur,
- - deren Priorität,
- - die dazugehörenden Flags (für nähere Informationen über
- die Flags ziehen Sie bitte entsprechende Litaratur zu Rate).
- - die Versionsnummer des residenten Objekts,
- - dessen Typ (Library, Device, Resource, Unknown)
- - und der Name.
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- resetx
- Führt einen Reset aus, nachdem die Sicherheitsabfrage mit 'y' oder 'z'
- beantwortet wurde. Mit 'n' kann die Funktion abgebrochen werden.
- Diese Funktion entspricht exakt der 'ResetPlus'-Funktion im Traphandler-
- Fenster.
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- sys
- Gibt einige Systeminformationen aus (die Ausgabe entspricht der Status-
- meldung die Sie beim Eintreten ins Modul gesehen haben).
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- help
- Listet den Monitorbefehlssatz auf.
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- exit oder x
- Beendet den Monitor, und es wird wieder in das Traphandler-Fenster
- zurückgekehrt, bzw. der Reset wird weiter ausgeführt.
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- Der S.I.M.
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- SIM wurde erweitert und läuft nun sowohl auf Amigas mit MC68000 Prozessor,
- als auch mit MC68020/30/40 Prozessoren. Durch die gesteigerte Komplexität
- ist es nun nicht mehr möglich, SIM direkt auf jedem Amiga laufen zu lassen,
- es ist nötig eine Kopie für Ihren Amiga zu konfigurieren. Dies geschieht
- mit dem beigelegten Programm SIMConfig.
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- Beim Installieren von NOG2 mit Hilfe des Installers wird eine für MC68000
- konfigurierte Kopie installiert. Falls dies nicht den Anforderungen Ihres
- Amigas entspricht (Prozessor, Tastaturbelegung, etc.), kreieren Sie eine
- Kopie mit SIMConfig.
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- Es ist ratsam die Dokumentation von SIM vor erstmaligem Gebrauch und für
- nähere Informationen zu lesen.
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