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- Updatediskette auf
- TURBOprint Professional 4.10
- (C) 1995 IrseeSoft
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- "LiesMich" - Ergänzungen zum Handbuch
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- Kapitel 7: Druckmanager
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- Bilddarstellung auf dem CybergraphX - Grafikkartentreiber
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- Falls Sie eine Grafikkarte und den CybergraphX-Treiber installiert haben,
- können Sie die Bildanzeige und Druckvorschau in Echtfarben (16 oder 24Bit)
- aktivieren. Dazu müssen Sie im Druckmanager einen Bildschirmmodus mit der
- Endung "32K", "64K" oder "16M" wählen.
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- Verwendung des TurboPrint-Postermodus mit dem Druckmanager
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- Natürlich können mit dem Druckmanager auch Poster gedruckt werden. Dazu
- aktivieren Sie in TurboPrefs auf der "Poster"-Karteikarte die Felder
- "Posterdruck","Seite auswerfen" und "Verhältnis Höhe/Breite korr."
- (und evtl. "Warte.."). Wählen Sie außerdem die Anzahl Posterteile.
- Im Druckmanager stellen Sie dann im Layout-Menü als Grafik-Größe die
- gewünschten Abmessungen eines Posterteiles ein.
- Lassen Sie sich nicht davon stören, daß im Layout-Fenster als Druckgrafik
- fälschlicherweise das ganze Bild (und nicht ein Posterteil) gezeigt wird.
- Entscheidend sind nur die Abmessungen, tatsächlich gedruckt wird dann
- jeweils pro Seite nur ein Teil der Gesamtgrafik.
- Um das Poster nicht zu verzerren, werden Breite oder Höhe der Posterteile
- beim Druck eventuell reduziert.
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- Der Schalter "H/B Korr." im Druckmanager stellt beim Posterdruck auch für
- das Posterteil das Höhe/Breite-Verhältnis des Gesamtposters ein. Das ist
- nur sinnvoll, wenn das Poster gleich viele Posterteile breite wie hoch
- werden soll (z.B. 2 x 2 Teile). Dann müssen die Posterteile beim Drucken
- nicht mehr in der Größe verändert werden; die Layout-Anzeige stimmt dann
- also für das einzelne Posterteil.
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- Kapitel 8: Hinweise zu Druckern
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- Canon BJ monochrom Tintenstrahldrucker
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- Die Emulation ist am Gerät auf "Canon-BJ"-Modus einzustellen, nicht "LQ"
- (DIP Schalter am Gerät).
- Der internationale Zeichensatz muß auf "Set 2" eingestellt werden.
- Als Treiber ist "Canon_BJ" zu wählen.
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- Bei allen neueren Geräten (BJ10ex, BJ2xx, BJ3xx, ...)
- kann auch der Epson-LQ Modus verwendet werden, der im Textmodus
- mehr Schriften zur Verfügung stellt. Dazu ist am Gerät der "LQ" Modus
- einzustellen (DIP-Schalter) und der "Epson_LQ,SQ" Treiber zu wählen.
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- Canon BJC Farbtintenstrahldrucker
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- Im Gegensatz zu der Beschreibung im Handbuch gibt es zu jedem Gerät nur
- noch einen Treiber, der Text UND Grafik unterstützt.
- Am Gerät ist die Emulation auf "LQ" zu stellen (DIP-Schalter, siehe Handbuch).
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- Citizen Printiva600c
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- Im Farbdruckmodus sind beim Printiva600c einige Besonderheiten zu beachten:
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- * Zwischendateien
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- Der Printiva600c druckt die Farbkomponenten (Gelb, Rot, Blau und Schwarz)
- einer Grafikseite in drei Durchgängen. Für bestmögliche Geschwindigkeit
- und Kompatibilität mit verschiedenen Anwendungsprogrammen erzeugt TURBOprint
- zuerst vier Zwischendateien für die vier Farbanteile, die dann nacheinander
- an den Drucker übertragen werden.
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- Sie können bestimmen, wo diese Dateien angelegt werden. Die Einstellung
- erfolgt in der Karteikarte "Drucker" bei "Anschluß / in Datei drucken".
- Aktivieren Sie das Feld "in Datei drucken" und geben Sie den gewünschten Pfad
- an, anschließend deaktivieren Sie das Feld wieder, falls der Ausdruck direkt
- auf den Drucker geleitet werden soll.
-
- Es empfiehlt, die temporären Dateien auf der Harddisk anzulegen, da die
- Ramdisk normalerweise keine ausreichende Kapazität hat.
-
- Falls Sie z.B. eingestellt haben: Name = "Work:Prt"
- werden die vier Zwischendateien "Prt.0", "Prt.1", "Prt.2" und "Prt.3" im
- Verzeichnis "Work:" erzeugt.
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- * Drucken mehrerer Grafiken auf eine Seite
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- Normalerweise wird nach Ausdruck einer Grafik die Seite ausgeworfen.
- In Verbindung mit dem Grafik-Druckmanager können Sie jedoch mehrere
- Grafiken auf eine Seite Drucken:
- Im Druck-Menü schalten Sie die Form-Feed Option aus.
- Solange Sie nicht den Druckmanager verlassen, werden alle Ausdrucke
- in den Zwischendateien gesammelt. Erst wenn Sie den Druckmanager verlassen,
- wird die Seite bedruckt.
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- * Qualität
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- Mit dem "Qualität"-Schalter in Turboprefs, Karteikarte "Konfig" können Sie
- zwischen Normaldruck (vier Grundfarben) und 3-Farb-Druck (keine Verwendung
- des schwarzen Farbbands) umschalten. Im 3-Farb-Druck werden die Farben
- etwas leutender, allerdings erhalten Sie kein reines Schwarz mehr.
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- Epson Stylus Color
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- Der unbedruckbare obere Rand des Druckers kann am Drucker (siehe
- Drucker-Handbuch) auf 3mm oder 8.5 mm eingestellt werden. Wählen Sie "3mm",
- damit möglichst weit oben mit dem Druck begonnen werden kann.
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- Epson Stylus Color II
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- Bei Normalpapier kann die schwarze Tinte mit der farbigen verlaufen.
- Die Stärke des Verlaufs hängt stark von der verwendeten Papiersorte ab.
- Probieren Sie in diesem Fall ein anderes Papier oder verwenden Sie für
- Normalpapier den Treiber "Epson_StylusColorIIs", der im Farbmodus
- Schwarz aus den Grundfarben mischt.
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- Epson Stylus Color IIs
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- Verwenden Sie für Drucke mit der 3-Farb-Patrone den Treiber
- "Epson_StylusColorIIs" und für Drucke mit der Schwarz-Patrone den Treiber
- "Epson_Stylus820+IIs".
- Die höchste mögliche Auflösung ist bei diesem Gerät 360x720dpi.
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- HP-Deskjet - Neue Modelle (540C,600C,660C,850C)
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- Bei allen Druckern kann in der höchste Auflösung (600x300dpi bzw. 600x600dpi)
- nur in S/W oder Graustufen gedruckt werden.
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- Düsenreinigung + Druckkopf-Ausrichtung
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- Bei den neueren Deskjet-Druckern kann die Düsenreinigung und die
- Druckkopf-Ausrichtung nicht mehr am Bedienpanel ausgelöst werden.
- Für diesen Zweck verwenden Sie bitte das Programm "Deskjet-Utility"
- in der Schublade "Extra" von Turboprint.
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- Die Druckkopf-Ausrichtung (nur Deskjet 660C und 850C) dient dazu,
- die S/W und Farbpatrone aufeinander auszurichten.
- Dabei werden jeweils 11 waagerechte und senkrechte Linienpaare gedruckt.
- Bitte prüfen Sie, bei welchem der 11 waagerechten (Nr. 1-11) und
- senkrechten (Nr. A-K) die roten und schwarzen Linien am besten
- übereinstimmen und geben Sie diese Nummern im Programm ein.
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- HP-Deskjet 850C
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- Bei 300x300dpi wird ein Farbverbesserungsverfahren eingesetzt, welches die
- Tintentropfengröße variiert und dadurch feinere Farbübergänge ermöglicht.
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- Falls sie auf Spezialpapier drucken und der Ausdruck keine optimale Qualität
- hat (Schwarz nur sehr schwach), schalten Sie bitte auf Papiertyp "Glanz"
- oder "Folie". Schwarz wird dann als Mischfarbe aus den Grundfarben erzeugt.
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- HP_Deskjet 660C
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- Wie beim 850C ist bei glänzendem Spezialpapier unbedingt auf Papiertyp
- "Glanz" zu schalten, zusätzlich sollte bei der Rasterung der Schalter
- "reines Schwarz" abgeschaltet werden - Sie erhalten dann leuchtendere
- Farben.
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- HP_Deskjet 600C
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- Bei der Rasterung sollte der Schalter "reines Schwarz" abgeschaltet werden.
- Sie erhalten dann leuchtendere Farben.
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- Lexmark 4076 - ExecJet IIc
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- Wählen Sie als Anschluß "Parallel" statt "Turbo-Par" (Karteikarte "Drucker").
- Der Drucker steuert nicht alle Leitungen der parallelen Schnittstelle an,
- was beim "Turbo-Par"-Modus den Ausdruck verlangsamt.
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- Fargo Primera (Pro)
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- *** Wichtig ***
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- Der Ausdruckvorgang muß kontinuierlich ablaufen, insbesondere im Photo-Modus.
- Während das Papier durch den Drucker läuft, sollten Sie Ihren Amiga nicht
- stören - sonst könnten hellere Streifen im Ausdruck entstehen.
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- * Zwischendateien
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- Der Fargo-Primera druckt die Farbkomponenten (Gelb, Rot, Blau und Schwarz)
- einer Grafikseite in drei Durchgängen. Für bestmögliche Geschwindigkeit
- und Kompatibilität mit verschiedenen Anwendungsprogrammen erzeugt TURBOprint
- zuerst vier Zwischendateien für die vier Farbanteile, die dann nacheinander
- an den Drucker übertragen werden.
-
- Sie können bestimmen, wo diese Dateien angelegt werden. Die Einstellung
- erfolgt in der Karteikarte "Drucker" bei "Anschluß / in Datei drucken".
- Aktivieren Sie das Feld "in Datei drucken" und geben Sie den gewünschten Pfad
- an, anschließend deaktivieren Sie das Feld wieder, falls der Ausdruck direkt
- auf den Drucker geleitet werden soll.
-
- Es empfiehlt, die temporären Dateien auf der Harddisk anzulegen, da die
- Ramdisk normalerweise keine ausreichende Kapazität hat.
-
- Falls Sie z.B. eingestellt haben: Name = "Work:Prt"
- werden die vier Zwischendateien "Prt.0", "Prt.1", "Prt.2" und "Prt.3" im
- Verzeichnis "Work:" erzeugt.
-
- * Drucken mehrerer Grafiken auf eine Seite
-
- Normalerweise wird nach Ausdruck einer Grafik die Seite ausgeworfen.
- In Verbindung mit dem Grafik-Druckmanager können Sie jedoch mehrere
- Grafiken auf eine Seite Drucken:
- Im Druck-Menü schalten Sie die Form-Feed Option aus.
- Solange Sie nicht den Druckmanager verlassen, werden alle Ausdrucke
- in den Zwischendateien gesammelt. Erst wenn Sie den Druckmanager verlassen,
- wird die Seite bedruckt.
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- * Druckauflösung / Hitze
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- Mit dem Schalter "Qualität" auf der Menüseite "Konfig"
- wird bei den Primera Treibern die Hitze geregelt.
- Die Grundeinstellung ist 4. Je nach verwendetem Papier müssen Sie
- eventuell eine höhere Hitzestufe einstellen, um einen gleichmäßigen
- Farbauftrag zu erzielen.
- Im Photorealistic-Modus empfiehlt sich die mittlere Einstellung (4).
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- * Farbbänder
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- Für den Primera gibt es 5 verschiedene Farbbandtypen, die mit dem Wahl-
- schalter "Medium" (Menüseite "Konfig") gewählt werden können:
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- Monochrom: Wachs-Transferband in Schwarz
- 3-Farb: Wachs-Transferband mit Gelb, Rot und Blau
- 4-Farb: wie vor, zusätzlich mit Schwarz
- Photo S/W: Sublimations-Farbband für Photorealistische Drucke in Graustufen
- Photo Farb: wie vor, jedoch mit Gelb, Rot und Blau für Farbphotodrucke
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- Nach unserer Erfahrung werden Transferdrucke mit der Einstellung "3-Farb"
- leuchtender in den Farben als bei "4-Farb". Wir empfehlen deshalb, auch wenn
- Sie das 4-Farb-Band verwenden, in der Einstellung "3-Farb" zu drucken.
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- * 600-DPI-Photo-Drucke
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- Im 600-DPI-Modus erfolgen photorealistische Ausdrucke sehr langsam. Nach
- unseren Erfahrungen ist die Druckqualität fast identisch mit der des
- 300-DPI-Modus.
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- Mannesmann Tally MT7400C
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- * Zwischendateien
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- siehe Fargo Primera
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- * Drucken mehrerer Grafiken auf eine Seite
-
- Normalerweise wird nach Ausdruck einer Grafik die Seite ausgeworfen.
- In Verbindung mit dem Grafik-Druckmanager können Sie jedoch mehrere
- Grafiken auf eine Seite Drucken:
- Im Druck-Menü schalten Sie die Form-Feed Option aus.
- Solange Sie nicht den Druckmanager verlassen, werden alle Ausdrucke
- in den Zwischendateien gesammelt. Erst wenn Sie den Druckmanager verlassen,
- wird die Seite bedruckt.
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- * Treiber
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- Es gibt zwei Treiber:
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- MannesmannTally_7400-3Col für die 3-farbige Farbbandrolle
- bzw. 3-farb Ausdrucke
- MannesmannTalle_7400-4col für die 4-farbige Farbbandrolle
-
- Beide Treiber sind auch für den Schwarzweißausdruck mit dem schwarzen
- Farbband geeignet.
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- Bei Ausdrucken mit der 4-farb Rolle empfiehlt es sich, den Gamma-Regler
- für Schwarz auf +8 zu stellen, damit die Ausdrucke nicht zu dunkel werden.
- Sie können aber auch den 3-farb-Treiber für die 4-farb Rolle verwenden, und
- dadurch reinere Farben erhalten - jedoch kein so intensives Schwarz.
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- Der Ausdruck einer vollen Din-A4 Farbgrafikseite dauert ca. 20 Minuten,
- da die parallele Schnittstelle des Geräts sehr langsam ist.
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-
- Kapitel 9: Hinweise zu Anwendungsprogrammen
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- Final Writer
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- Die Druckauflösung übernimmt FinalWriter NICHT aus TurboPrefs. Sie wird
- in FinalWriter im Menü "Drucken..." im Requester "Grafik..." eingestellt.
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- Final Writer mit HP-Deskjet
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- Es empfiehlt sich, in der Karteikarte "Text" den oberen Rand auf 0
- zu setzen, damit Ausdrucke möglichst nahe am oberen Blattrand beginnen
- können. Die Ränder stimmen dann mit denen der Workbench-Treiber überein.
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- Final Writer mit Epson Stylus Color / Pro
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- Ausdrucke von reinen Texten auf dem Epson Stylus Color sollten nur in 360dpi
- und mit der Druckqualität NORMAL erfolgen - Ausdrucke in 720dpi sind um den
- Faktor 4 langsamer und kaum besser!
- Falls Sie dennoch in 720dpi drucken, sollten Sie die Rasterung von "diffus"
- auf "regelmäßig" umschalten, um den Druck zu beschleunigen.
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