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- Wichtige Informationen zu Siegfried Copy (Stand: 12.10.1994)
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- Erstinstallation (WICHTIG)
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- Kunden die Siegfried Copy nicht über uns direkt, sondern über Händler
- erworben haben, müßen eine Erstinstallation durchführen bevor (!) sie
- Siegfried Copy auf Ihrer Festplatte installieren. Bei Direktkunden nehmen
- wir diese Installation vor. Zur Erstinstallation booten Sie bitte direkt
- von der Siegfried Copy Diskette (den Rechner bitte vorher kurz ausschalten,
- wegen der Virengefahr). Bitte lesen Sie Kapitel 2.2 im Handbuch, dort werden
- alle Schritte zur Erstinstallation ausführlich beschrieben!
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- Update-Infos
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- Sie sollten auf keinen Fall vergessen Ihre Registrierungskarte an uns zu
- senden. Dies ist vor allem bei den Kunden wichtig die Siegfried Copy über
- Händler erworben haben. Denn nur über Ihre Registrierung können wir Sie,
- wie unsere Direktkunden, frühzeitig und umfassend mit Informationen zu
- Updates versorgen!
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- Wichtiger Hinweis für Updatekunden:
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- - Bitte denken Sie daran die neue Siegfried.Library aus dem LIBS-Verzeichnis
- in Ihr aktuelles LIBS:-Verzeichnis zu kopieren (entweder per Hand oder
- mittels des Installationsprogramms. Ohne die neue Library läuft nichts
- (oder einiges fehlerhaft bei Siegfried Copy). Bitte auch an das Brainfile
- denken (in Ihr aktuelles S:-Verzeichnis kopieren). Ohne das neue
- Siegfried.Brainfile können die neu hinzugekommenen Bootblöcke nicht erkannt
- werden!
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- Installation
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- Der Diskette liegt ein Installationsprogramm (Commodore Installer) bei um
- Siegfried Copy auf Festplatte zu kopieren.
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- Hinweis für Benutzer von "Disk Expander"
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- Bei gemeinsamer Nutzung des Disk Expander und Siegfried Copy kann es zu
- Problemen kommen. Beim Aufstarten von Siegfried Copy kommt nur ein schwarzer
- Schirm und nichts passiert mehr!
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- Das Problem läßt sich umgehen indem man im DEVS:-Verzeichnis der WorkBench
- die Datei "serial.device" von Packen ausschließt. Der Disk Expander gibt die
- Möglichkeit bestimmte Dateien vom komprimieren auszuschließen. Zur genauen
- Vorgehensweise konsultieren Sie bitte Ihr Handbuch zum Disk Expander.
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- Wir hoffen das in zukünftigen Versionen des Disk Expander dieses Problem
- nicht mehr auftritt.
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- Änderungen/Erweiterungen Version 1.5:
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- Siegfried Copy wurde um dem File Analyzer erweitert. Der File Analyzer
- eröffnet völlig neue Möglichkeiten zum Suchen, analysieren, prüfen und
- weiterverarbeiten von Dateien jeglicher Art! Einsetzbar ist der File
- Analyzer auf jeder Art von Massenmedium (Diskette, Festplatte,
- Wechselplatte, MO, CD, ...). Je größer die Datenmengen, desto effektiver
- der Einsatz des File Analyzer! Eine genaue Beschreibung des File Analyzer
- finden Sie in der Datei "Analyzer.txt".
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- Beim Formatieren werden automatisch die Disketten unterschiedlich
- datiert (auch wenn mehrere Disketten gleichzeitig Formatiert werden)!
- Dadurch keine Probleme mehr mit gleichen Disketten und dem Betriebssystem.
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- Multikopieren von DAT-Dateien. Ganze Directories von DAT-Dateien mit
- einem Mausklick auf Disketten kopieren, ohne Wiederauswahl von Dateiname
- einfach und bequem. Die Auswahl der zu kopierenden DAT-Dateien wird
- über sog. Pattern gesteuert. Das Multiselect ist ab KS 2.0 verfügbar.
- Unterstützt wird das Pattermatching nach dem Commodore-Standard. Die Angabe
- von "#?.SFC" im Dateinamen des FileRequesters würde bedeuten das alle
- Dateien mit der Endung ".SFC" von DAT kopiert werden. "Monkey#?" würde alle
- Dateien kopieren die "Monkey" beginnen.
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- Das Multiselect ist über die Menüleiste (Tools/Pattern) abschaltbar. Dies
- ist dann sinnvoll, wenn z.B. Dateiennamen benutzt werden sollen in denen
- Pattern-Zeichen vorhanden sind (z.B "GameDisk #1").
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- Der aktuelle Pfad der DAT-Datei wird in der Preferences Datei
- gespeichert. Sinnvoll für Anwender mit Festplatte aber wenig Speicher.
- Die DAT-Datei kann dort automatisch auf die Platte gelenkt werden.
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- A4000 bzw. HD-Laufwerke: der Modus "Hardware + Deep" funktioniert jetzt
- ohne Probleme. Sowohl mit als auch ohne Deep kommt es jetzt nicht mehr
- zu einem Systemfehler.
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- Automatische Erkennung ob ein Hardware-Modul angeschlossen ist.
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- Neue Viren zur Erkennung aufgenommen.
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- Kleinere Änderungen bzw. Bugfixing
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- Änderungen/Erweiterungen Version 1.4:
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- Kopieren von High-Density Disketten (1.76 MB). HD-Disketten werden wie
- DD-Disketten behandelt. Einfach einlegen und mit DOS-Copy kopieren!
- Siegfried Copy erkennt automatisch ob HD- oder DD-Disketten eingelegt
- wurden. Auto und Multi sind mit HD-Disketten voll nutzbar.
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- Pseudolaufwerk DAT: und RAD unterstützen HD-Disketten. HD-Disketten
- können über DAT einfach und bequem archiviert werden. Zum schnellen
- zwischenspeichern kann eine HD auf die RAD kopiert werden (RAD muß hierbei
- natürlich mit 22 Sektoren pro Spur für HD, anstatt 11, angelegt werden)
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- Sync-Analyse. Automatische Ermittlung von Kopierschutz-Syncs. Manche
- Disketten sind als Kopierschutz mit einem fremden Sync-Wert versehen.
- Siegfried Copy versucht die möglichen Werte automatisch zu ermitteln!
- Der Aufruf erfolgt über das Tools-Menü. Es stehen drei Funktionen zur
- Verfügung:
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- - Scan: Starten des Suchvorgangs. Untersucht wird die eingestellte
- Startspur der gewählten Quelldiskette. Die komplette Untersuchung kann je
- nach Rechnertyp unterschiedlich lange dauern (von 6 Minuten (AMIGA 4000/40)
- bis zu über 1,5 Stunden (Amiga 500). Die gefundenen Werte werden in einer
- Liste gesammelt. Der aktuelle Wert wird in der Statuszeile ausgegeben. Die
- Untersuchung kann vorzeitig durch die linke Maustaste abgebrochen werden.
- ACHTUNG: wird abgebrochen, bleibt der gerade untersuchte Sync-Wert
- erhalten! (Zum Zurückstellen Sync/Reset benutzen oder das Reset-Gadget).
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- - Show: Die gefunden Sync-Werte des Scans werden angezeigt. Der Anwender
- hat die Möglichkeit die Liste auszudrucken (Gadget "Print"). Gedruckt wird
- entweder in eine Datei oder auf den von der Workbench gewählten Drucker.
- Die aktuelle Liste wird erst bei einen neuen Scan gelöscht!
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- - Reset: Es wird wieder der Standard-Syncwert 4489 gesetzt.
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- Speed-Test, prüfen der Laufwerksgeschwindigkeit zum Ermitteln der
- Laufwerksdifferenzen. Hilfreich beim Kopiermodus "Hardware synchronisiert".
- Der Test wird auf dem aktuell gewählten Ziellaufwerk durchgeführt.
- ACHTUNG: Beim Test wird die Diskette beschrieben!!!!
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- Format erweitert: Unterstützung von HD-Disketten, Disktypen "International"
- und "Cache" für Kickstart 3.0 möglich.
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- Multiformat: formatieren von mehreren Disketten ohne lästige Mausklicks.
- Nur Disketten einlegen und das Formatieren startet automatisch.
- Im Formatfenster wird Multiformat durch das Gadget "Multi" aktiviert.
- Gestartet wird dann mit einem Klick auf "Weiter". Abgebrochen wird wie
- gewohnt über die linke Maustaste.
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- Die Laufwerkseinstellung DAT: ist wie die Einstellung für DF0:-DF3: in
- den Voreinstellungen speicherbar.
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- Prüfen auf korrektes Soundtrackerformat bei der Funktion "Load Sound".
- Damit ist sichergestellt, daß keine falschen Dateien versehentlich
- abgespielt werden.
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- Neue Link- und Bootblockviren zur Erkennung aufgenommen. Kein
- Geschwindigkeitsverlust durch die großere Anzahl der Prüfungen!
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- Sync/Index-Umschaltung: in der Vergangenheit wurde die Sync/Index-
- Umschaltung leicht übersehen, deshalb ist sie nun auch über das
- CopyPrefs-Menü anwählbar.
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- Next Tool - Funktion; bei der Benutzung von mehreren Siegfried Tools (wie
- z.B. Siegfried Antivirus Professional) kann einfach zwischen den
- Anwendungen gewechselt werden.
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- DFÜ-Copy: bei manchen Modem sind Probleme bei der Wählverbindung
- aufgetreten. Manche Telefonnummer konnten nicht angewählt werden, daß Modem
- legte sofort wieder auf. Dieses Problem ist behoben. Die Wählverbindung
- sollte jetzt mit allen Modems zusammenarbeiten.
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- ACHTUNG: DFÜ-Copy unterstützt noch keine HD-Disketten. Es ist darauf zu
- achten, daß beim Senden und Empfangen nur DD-Disketten benutzt werden. (Es
- erfolgt keine Fehlerabfrage!)
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- Siegfried Copy verfügt nun über 2 (!) Hardware-Index-Modi. Die beiden Modi
- synchronisieren die Laufwerke unterschiedlich. Je nach vorhandenen Laufwerken
- sind die Kopierzeiten recht unterschiedlich. Hier ist ein bischen
- experimentieren angesagt welcher Modi der schnellere ist.
- Die Hardware-Synchronisation wird wie gehabt über "INDX" aktiviert.
- Das Wechseln der Modi erfolgt über das "Deep"-Flag im CopyPrefs-Menü.
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- Hinweis für AMIGA 4000: bei der Hardware-Synchronisation mit aktivierten
- "Deep"-Flag kann es, aus bisher noch nicht geklärten Gründen, zu
- Fehlfunktionen kommen oder unter Umständen zum Absturz des Rechners. Die
- Ursache hierfür scheint mit den HD-Laufwerken zusammenzuhängen. Wir arbeiten
- an der Lösung zu diesem Problem!
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- Änderungen/Erweiterungen Version 1.3:
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- Mit der Version 1.3 von Siegfried Copy geht jetzt die Post ab! Es ist jetzt
- möglich Disketten von Rechner zu Rechner per Modem zu kopieren! Es können
- über Telefon eine odere mehrere Disketten oder Teile einer Diskette kopiert
- werden.
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- Nibble-Routinen überarbeitet. Die normalen Nibbleroutinen (ohne Hardware)
- wurden um ca. 30% in ihrer Leistung gesteigert. Dies sowohl bei der
- Kopiergeschwindigkeit, als auch bei der Kopierstärke.
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- Hardware-Synchronisiert beschleunigt. Die Synchronisationszeiten beim
- dem Modus "Hardware-Index-Synchronisiert" wurden drastisch reduziert. Durch
- eine automatische Nachoptimierung der Synchronisationswerte können
- weitaus kürzere Kopierzeiten erreicht werden, auch bei schlecht
- harmonierenden Laufwerken. Näturlich sind uns hier physikalische Grenzen
- gesetzt. Wir haben aber versucht dieses so gut wie möglich auszureizen.
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- Linkvirensuche benötigt keine (!) zusätzliche Zeit mehr beim Kopieren und
- dies auf allen AMIGAs!
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- Löschen von DAT-Dateien. Der Anwender kann DAT-Dateien die er nicht mehr
- benötigt schnell und einfach löschen ohne Siegfried Copy zu verlassen. Vor
- dem Löschen wird natürlich zurückgefragt.
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- Zurücksetzen der Preferences-Werte. Wenn man versehentlich falsche
- Voreinstellungen abgespeichert hat, kann über eine zusätzliche Reset-
- Funktion diese wieder auf internen Vorgaben zurückgesetzt werden. Die
- Resetfunktion für die Preferences erreicht man über das "Projekt"-Menü und
- dem Untermenü "Preferences".
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- Ist das Laufwerk RAD: gemountet aber noch nicht aktiviert, so wird diese
- erst beim erstmaligen Benutzen aktiviert (d.h. der Speicherplatz dafür
- angefordert).
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- XPK-Unterstützung für das Packen von DAT-Dateien. Es wird, falls vorhanden,
- der XPK-Packer "IMPL" benutzt. Mit den anderen Packern kann es zu Problemen
- kommen. Die "xpkmaster.library" und die "IMPL.library" werden nicht (!) von
- uns mitgeliefert. Beide sind zwar Public Domain, die Autoren haben aber
- bestimmt das diese nicht zu kommerziellen Zwecken weitergegeben werden
- dürfen! Hinweis: wenn Sie XPK nutzen wollen, muß ihre "xpkmaster.library"
- mindestens Version 2.0 oder höher sein!
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- Neue Viren zur Erkennung aufgenommen.
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- Kleinere Fehler behoben.
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- Tips & Tricks zu Dfü-Copy
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- Kopieren per Dfü oder Nullmodem eröffnen dem Anwender eine ganze Reihe
- von neuen Möglichkeiten. Schon in der Testphase haben wir gesehen welches
- gewaltiges Potential in der Dfü-Copy liegt. Jeder Test brachte neue Ideen
- was man Dfü-Copy alles machen kann.
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- Per Nullmodem ist es z.B. möglich gleichzeitg auf 8 (!) Disketten zu
- kopieren und das in einer Zeit in der normalerweise 4 Disketten kopiert
- werden! Für PD-Händler die viele Duplikate anfertigen müssen ein nicht
- unerheblicher Zeitvorteil. Erreicht wird dies indem die Senderseite von
- DAT nach DFU und allen 4 Laufwerken kopiert und die Empfängerseite von
- DFU auf alle 4 Laufwerke. Die Baudrate sollte hierbei zwischen 57600 und
- 115200 liegen.
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- Über den Dfü-Modus "Wählverbindung" ist man in der Lage eine Diskette
- zu versenden ohne das der Empfänger anwesend sein muss. Auf Empfängerseite
- wird einfach als Quelle DFU eingestellt und ein oder mehrere Ziellaufwerke.
- Dann wird der Kopiervorgang per "Doscopy" gestartet. Siegfried Copy wartet
- nun solange bis ein Anruf kommt. Der Sender kann zu einem beliebigen
- Zeitpunkt die Übertragung starten.
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- Hinweis: Es kann ab und an vorkommen das der Timeout-Zähler im
- Dfü-Statusfenster anfängt schnell hochzuzählen. Ursache hier scheint ein
- gut versteckter Fehler im Programm zu sein. Also nicht wundern, nur
- staunen!
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- Ein kleiner Trick macht es möglich mehrere Disketten mit der Funktion
- "Multi" zu versenden: der Sender muss nur zusätzlich zum Ziellaufwerk DFU:
- ein zweites Ziellaufwerk hinzuschalten (DF0:...DF3:). Hierbei muss es sich
- um ein physikalisch vorhandenes Laufwerk handeln, kein Pseudolaufwerk. Auf
- Empfängerseite ist keine besondere Einstellung vorzunehmen. Zum Starten
- von "Multi" einfach Disketten einlegen und auf "Multi" klicken, schon wird
- der Verbingsaufbau gestartet. Nach dem Übertragen einer Diskette wird die
- Verbindung zwischen den Programmen nicht unterbrochen. Es brauchen jetzt
- nur, wie man es von Multi gewohnt ist, die Disketten gewechselt werden und
- weiter geht es. Beendet wird der Multi-Modus mit einen Klick der linken
- Maustaste.
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- Änderungen/Erweiterungen Version 1.2:
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- Auf Wunsch vieler Kunden haben wir die Tastatursteuerung erweitert. Es
- sind jetzt nicht nur Funktionen aus der Menüleiste per Tastatur erreichbar,
- sondern auch die Funktionen der unteren Gadgetleiste (Doscopy, Nibble,
- Format, Check, usw.). Die Steuerung entspricht dem "look-and-feel" des
- OS2.x bzw. OS3.0. Einfach die entsprechende Taste drücken und schon geht
- es los!
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- Siegfried Copy tickt nun richtig! Zwei Uhren prägen das Erscheinungsbild
- von Siegfried Copy. Zum einen eine normale Uhr mit Stunden und Minuten,
- damit Sie wissen was die Stunde geschlagen hat! Die zweite Uhr ist eine
- Stopuhr, die alle Kopieraktionen (Doscopy, Nibblecopy, Check, usw.)
- sekundengenau stoppt!
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- Durch die Uhren ist der Action-Zähler in das untere Informationsfenster
- verlegt worden.
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- In das Tools-Menü haben wir eine neue Funktion aufgenommen: Diskname
- Über diese Funktionen können Sie schnell und unkompliziert den Namen der
- Quelldiskette ermitteln. Natürlich ist auch diese Funktion über Tastatur
- erreichbar.
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- Voller Stereogenuß bei den Soundeffekte. Die Effekte (soweit aktiviert)
- tönen Ihnen nicht mehr Mono, sondern aus allen verfügbaren Kanälen Ihres
- Amigas entgegen.
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- Im Deep-Nibble-Modus wurde eine Erkennungsroutine eingebaut, die
- feststellt, wann das Hardware-Modul benötigt wird. Diese Spuren werden
- in gelb dargestellt.
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- DAT: - Ein neues Pseudolaufwerk, daß es in sich hat! DAT: ersetzt das
- bisherige Pseudolaufwerk RAM:. DAT: beinhaltet alles was RAM: geleistet hat
- und bietet noch einiges mehr an Leistung und Flexibilität. DAT: bietet
- elegante Möglichkeiten zum Kopieren von Disketten mit nur einem
- Laufwerk und zum Archivieren von Disketten auf Festplatten! Auch ein
- Diskettenpacker kann damit realisiert werden.
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- Hinweis für Kickstart 1.3 Anwender: im L:-Verzeichnis der Bootdiskette muß
- sich die Datei "RAM-Handler" befinden! Ansonsten kann die RAM-Disk im
- Zusammenhang mit DAT: nicht angesprochen werden.
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- Neue Viren (Bootblock-, File- und Linkviren) wurden zur Erkennung
- aufgenommen!.
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- Im Kopiermodus Hardware+Synchronisation ist es jetzt möglich den
- Kopiervorgang während des Synchronisierens abzubrechen.
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- Die Anzeigen für CHIP- und FAST-RAM zeigen nun den größten
- zusammenhängenden Speicherbereich.
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- Die Routinen zum Ver- und Entriegeln der Laufwerke wurden überarbeitet. Es
- kann jetzt vorkommen, daß das freigegen der Laufwerke beim Sound- oder
- Effekteladen etwas länger dauert. Es wird eine entsprechende Meldung
- ausgegeben.
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- Änderungen/Erweiterungen Version 1.1:
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- Neue Kopiermodi:
- Über den Menüpunkt "CopyPrefs" kann nun ein neuer Kopier-Modus aktiviert
- werden. Es handelt sich hierbei um den "Deep"-Modus. Dieser Modus wirkt
- sich unterschiedlich beim DOS-Copy als auch beim NIBBLE-Copy aus.
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- Deep-Nibble: eine verbesserte Variante des normalen Nibbel-Modus. Die
- Informationen einer Spur werden noch individueller ausgewertet und damit
- die Erfolgschancen einer korrekten Kopie erhöht! Zusätzlich werden in der
- oberen Statusleiste Informationen über die Länge der Quell- und Zielspuren
- ausgegeben. Die Angaben erfolgen in 16-Bit Hex-Worten, d.h. die Länge in Bytes
- ergibt sich aus dem angegebenen Wert * 2 (natürlich Hexadezimal gerechnet
- und nicht dezimal). Einen Standardwert für normale Spuren sollte jeder
- selbst ermitteln. Dies kann man einfach indem man eine normale DOS-Diskette
- im Deep-Nibble-Modus kopiert (z.B. die Workbenchdiskette). Der ermittelte
- Wert sollte in etwa um den Wert 6300 liegen. Wird der Wert beim Kopieren
- einer NODOS-Diskette weit größer (z.B. um etwa 100 größer), handelt es sich
- um einen sog. Long-Track. Wenn die Werte kleiner sind (auch etwa 100), ist es
- logischerweise ein Short-Track! Der Wert +/- 100 ist aber nicht als absolut
- anzusehen, die Grenze zwischen einer normalen Spur und einem Long- bzw.
- Short-Track ist fließend. Sollte es zu großen Abweichungen kommen, sollten
- die entsprechenden Spuren (und nur diese) mit dem Hardware-Modul
- nachkopiert werden.
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- Der Deep-Nibble-Modus ist etwas zeitkritisch, so daß wir uns entschlossen
- haben während des Deep-Nibble den Sound abzuschalten, da es ansonsten zu
- Kopierfehlern kommen kann. Es wird empfohlen bei kopiergeschützten
- Disketten auf zeitkritische oder -intensive Programme (z.B. Workbench-
- Emulationen von Grafikkarten) zu verzichten, da es zu Timing-Problemen
- kommen kann.
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- Deep-DOS: eine Diskette wird normal mit DOS-Copy kopiert. Tritt auf
- der Quelldiskette ein Lesefehler auf, wird automatisch (!) auf NIBBLE
- umgeschaltet und die Spur wird nachkopiert! Bei der fehlerhaft gelesenen Spur
- kann es sich um einen Kopierschutz handeln der sich normal nicht kopieren
- läßt. Deep-DOS erspart dem Anwender das lästige Nachkopieren im
- Nibble-Modus. Sollte die gelesene Spur aber tatsächlich defekt sein, so
- wird die defekte Spur 1:1 auf die Zieldiskette kopiert, also auch mit dem
- Fehler!!! Man beachte: dieser Nibble-Modus unterscheidet sich zum normalen
- NIBBLE-Modus, es besteht die Möglichkeit Disketten die mit dem normalen
- NIBBLE-Copy nicht zu kopieren sind zu kopieren. NODOS-Disketten (alle Spuren
- werden auf der Quelldisk in Rot ausgegeben) sollten aber nicht mit DEEP-DOS
- kopiert werden, es funktioniert zwar, aber es dauert länger, da erst die
- Spur mit DOS-Copy kopiert wird und dann mit NIBBLE.
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- Format-Erweitert: Die Format-Funktion bietet nun auch die Möglichkeit
- Disketten als Fastfile-System zu formatieren. Dies ist gerade für die
- Anwender interessant die Kickstart 2.0 oder höher benutzen. Auch um ein
- Schnell-Format (Quick) wurde die Format-Funktion erweitert. In diesem Modus
- wird von einer Diskette nur Spur 40 und Spur 0 formatiert. Dies ist sinnvoll
- bei Disketten, die schon einmal als DOS-Disketten formatiert wurden. Es wird
- nur das Verzeichnis (Directory) gelöscht. Achtung: wird dies auf eine
- NODOS-Diskette angewendet ist das Ergebnis verheerend!!!
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- Für Insider: Enforcer-Hits keine!!!! Es geht doch nichts über betriebsystem-
- konforme Programmierung! ;-)
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- Die Abspiel-Routinen für Soundtracker-Module wurden von Grund auf neu
- gestaltet. Dies hat zur Folge das noch mehr Mod-Formate unterstützt werden
- (Protracker, Noisetracker, Startrekker, Soundtracker, Bluetracker,....).
- Außerdem können jetzt Mod-Dateien geladen werden die mit dem PowerPacker
- gepackt worden sind (eine Option die Protracker 3.0 und höher anbietet).
- Vorraussetzung hierfür ist allerdings das Vorhandensein der
- "PowerPacker.Library" im aktuellen LIBS-Verzeichnis. Die Library ist zwar
- Public Domain, darf aber nur nach Rücksprache mit dem Programierer auf
- komerziellen Disketten mitvertrieben werden. Da wir noch keine Rücksprache
- gehalten haben, dürfen wir also folglich das gute Stück nicht auf unseren
- Disketten mitvertreiben. Es sollte aber kein Problem sein an eine
- PowerPacker-Library ranzukommen. Man findet die Library auf vielen
- PD-Disketten oder in gut sortierten Mailboxen.
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- Infos zu Siegfried Copy V1.0
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- Hardware Copy
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- Auf vielfachen Wunsch unserer Kunden, haben wir uns im letzten Moment noch
- entschlossen Siegfried Copy um einen Hardware-Modus zu erweitern. Über eine
- Hardware ist man in der Lage Sicherheitskopien von schwerstgeschützten
- Disketten anzulegen!
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- Wer Kopierhardware von anderen Kopierprogrammen besitzt, kann diese mit
- Siegfried Copy nutzen, da die Hardwareschaltung überall gleich ist. Für die
- Bastler unter Ihnen haben wir den Schaltplan der Hardware beigelegt.
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- Wir selbst liefern die Hardware nur auf Anforderung. Zu diesem
- ungewöhnlichen Schritt haben wir uns aus mehreren Gründen entschieden:
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- - Um den Preis für Siegfried Copy so niedrig wie möglich zu halten.
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- - Wie wir aus Gesprächen mit unseren Kunden erfahren haben, besitzen die
- meisten schon ein Kopierprogramm mit Hardware. Wozu also hier nochmal
- dasselbe liefern.
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- Verfügen Sie über keine Hardware, so können Sie diese natürlich über uns
- beziehen. Senden Sie uns hierzu Ihre ausgefüllte Updatekarte mit 3 DM in
- Briefmarken als Rückporto. Wir übersenden Ihnen dann kostenlos (!) die
- Hardware!
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- Tip zum Nibblemodus
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- Sollten beim Kopieren mit dem Nibblemodus die gelesenen Spuren durchweg
- im Quellgitter rot angezeigt werden und das Kopieren wird sehr langsam, so
- kann man davon ausgehen, daß die Quelldiskette mit einem unbekannten
- Sync-Wert erstellt wurde. Solange aber im Zielgitter die Spuren in Grün
- dargestellt werden, sind die Daten sauber rübergekommen (intern
- wird bei einem solchen Fall auf einen Spezialmodus umgeschaltet).
- Es gibt die Möglichkeit, solche Disketten schneller zu kopieren: schalten
- Sie einfach in den Index-Modus um und kopieren die Diskette damit.
- Jetzt dürften die Anzeigen im Quell- und Zielgitter grün sein und das
- kopieren geht weitaus schneller.
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-
- Oberer Statusbalken
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- Die Angabe der Brainfileversion fehlt. Wird nach dem Starten von
- Siegfried Copy in der oberen Statuszeile keine Versionsnummer des
- Brainfiles ausgegeben, so konnte dies nicht geladen werden. Ohne
- Brainfile ist eine Untersuchung des Bootblocks bei Copy oder Check nicht
- möglich. Alle anderen Funktionen stehen Ihnen aber zur Verfügung.
- Vergewissern Sie sich, daß das aktuelle Brainfile in Ihren S:-Verzeichnis
- zu finden ist. Ein Laden des Brainfiles erfolgt nur beim Aufstarten
- von Siegfried Copy.
-
-
- Mailbox
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- Für die glücklichen Besitzer eines Modems unter Ihnen, besteht die
- Möglichkeit aktuelle Informationen direkt aus der "Kassler Mailbox" zu
- ziehen. Zu einem späteren Zeitpunkt ist es geplant, daß man sich über die
- Mailbox seine Updates direkt holen kann, schnell und kostengünstig.
-
- Die Kassler MB verfügt über derzeit 8 (!) Zugangsports. Davon sind 6 Ports
- bis 2400 Baud ausgelegt und 2 Ports bis 14400 Baud. Die Einstellungs-
- parameter sind 8N1. Der SysOp freut sich über jeden neuen User. Wenn Ihr
- Glück habt könnt Ihr uns in der Konferenzecke antreffen (User Schlumpf,
- Buccaneer und Kidcomp).
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- MB Kassel, SysOp Franz Wairer
-
- Port 1: 0561/571327 Port 5: 0561/571966
- Port 2: 0561/571901 Port 6: 0561/571972
- Port 3: 0561/571935 Port 7: 0561/571992
- Port 4: 0561/571953 Port 8: 0561/571998
-
- Port 1-6 300-2400 Baud V42bis
- Port 7+8 300-14400 Baud V32bis
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-
- Neue Viren
-
- Im Handbuch weisen wir schon darauf hin: wenn Sie Viren haben, die Siegfried
- Copy oder ein anderes Tool aus der Siegfried Serie nicht erkennt, übersenden
- Sie uns diese (egal ob Bootblock-, File- oder Linkvirus)! Wir bauen Ihnen
- die Erkennung dieses Virus kostenlos in Ihr Siegfried Tool ein!
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-
- Speichern der Preferences/Sound laden/Setup Effects
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- Nach dem Aufstarten von Siegfried Copy werden die verfügbaren Laufwerke
- verriegelt, damit andere Programme nicht darauf zugreifen können. Die
- drei obengenannten Funktionen können aber auf Disketten zugreifen. Hierzu
- wird beim Aufruf einer solchen Funktion die Laufwerksverriegelung wieder
- aufgehoben und nach dem Beenden wieder verriegelt. Das Ent- und
- Verriegeln erfolgt grundsätzlich bei diesen Funktionen, auch dann wenn
- Sie nicht auf Diskette zugreifen, sondern die Daten z.B. von der Festplatte
- holen bzw. speichern.
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- ACHTUNG: Es muß darauf geachtet werden, daß bei der Freigabe der Laufwerke
- keine gleichen Disketten in den Laufwerken liegen. (Gerade nach einem
- Kopiervorgang kann man davon ausgehen, daß sich Disketten mit den exakt
- gleichen Daten in den Laufwerken befinden (hoffen wir jedenfalls) :-) )
- Das Betriebsystem hat Schwierigkeiten exakte Kopien von Disketten
- auseinanderzuhalten. Unter Kickstart 1.3 kann dies sogar zu einem Absturz
- führen.
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- Daher auch der Zwang bei der Quit-Funktion alle Disketten zu entnehmen. Damit
- ist sichergestellt, daß nicht zwei Disketten mit den exakt gleichen Daten
- in den Laufwerken liegen können.
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