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Text File  |  1995-09-13  |  32.4 KB  |  674 lines

  1. Wichtige Informationen zu Siegfried Copy (Stand: 08.09.1995)
  2. ============================================================
  3.  
  4. Erstinstallation (WICHTIG)
  5.  
  6. Kunden die Siegfried Copy nicht über uns direkt, sondern über Händler
  7. erworben haben, müßen eine Erstinstallation durchführen bevor (!) sie
  8. Siegfried Copy auf Ihrer Festplatte installieren. Bei Direktkunden nehmen
  9. wir diese Installation vor. Zur Erstinstallation booten Sie bitte direkt
  10. von der Siegfried Copy Diskette (den Rechner bitte vorher kurz ausschalten,
  11. wegen der Virengefahr). Bitte lesen Sie Kapitel 2.2 im Handbuch, dort werden
  12. alle Schritte zur Erstinstallation ausführlich beschrieben!
  13.  
  14. Update-Infos
  15.  
  16. Sie sollten auf keinen Fall vergessen Ihre Registrierungskarte an uns zu
  17. senden. Dies ist vor allem bei den Kunden wichtig die Siegfried Copy über
  18. Händler erworben haben. Denn nur über Ihre Registrierung können wir Sie,
  19. wie unsere Direktkunden, frühzeitig und umfassend mit Informationen zu
  20. Updates versorgen!
  21.  
  22. Wichtiger Hinweis für Updatekunden:
  23.  
  24. - Bitte denken Sie daran die neue Siegfried.Library aus dem LIBS-Verzeichnis
  25.   in Ihr aktuelles LIBS:-Verzeichnis zu kopieren (entweder per Hand oder
  26.   mittels des Installationsprogramms. Ohne die neue Library läuft nichts
  27.   (oder einiges fehlerhaft bei Siegfried Copy). Bitte auch an die
  28.   Virenerkennungsdatei denken (in Ihr aktuelles S:-Verzeichnis kopieren).
  29.   Ohne die neue Virenerkennungsdatei (siegfried.data) können neu 
  30.   hinzugekommenen Viren nicht erkannt werden!
  31.  
  32. Installation
  33.  
  34. Der Diskette liegt ein Installationsprogramm (Commodore Installer) bei um
  35. Siegfried Copy auf Festplatte zu kopieren.
  36.  
  37.  
  38. Hinweis für Benutzer von "Disk Expander"
  39.  
  40. Bei gemeinsamer Nutzung des Disk Expander und Siegfried Copy kann es zu
  41. Problemen kommen. Beim Aufstarten von Siegfried Copy kommt nur ein schwarzer
  42. Schirm und nichts passiert mehr! 
  43.  
  44. Das Problem läßt sich umgehen indem man im DEVS:-Verzeichnis der WorkBench
  45. die Datei "serial.device" von Packen ausschließt. Der Disk Expander gibt die
  46. Möglichkeit bestimmte Dateien vom komprimieren auszuschließen. Zur genauen
  47. Vorgehensweise konsultieren Sie bitte Ihr Handbuch zum Disk Expander.
  48.  
  49. Wir hoffen das in zukünftigen Versionen des Disk Expander dieses Problem
  50. nicht mehr auftritt.
  51.  
  52.  
  53. Änderungen/Erweiterungen Version 1.7:
  54. -------------------------------------
  55.  
  56. Unterstützung des elektronischen X-Hardwaremodul T2! Auf Wunsch vieler
  57. Kunden haben wir uns dazu entschlossen ab dieser Version das X-Hardwaremodul
  58. T2 zu unterstützen. Die Hardware Kopierroutinen wurden so erweitert, daß die
  59. T2 Hardware entsprechend angesteuert wird. Beim Starten der Hardware-
  60. Kopierfunktion prüft Siegfried Copy ob das T2 Modul angeschlossen ist. Der
  61. Anwender wird über die Stautuszeilen informiert.
  62.  
  63. Verbesserung der DOSCOPY- und NIBBLECOPY-Funktionen! Beide Funktionen haben
  64. eine Erhöhung der Datensicherheit erfahren und sind zudem noch schneller
  65. geworden!
  66.  
  67. Neue Möglichkeit die Daten einer beliebigen Spur auf Diskette anzusehen.
  68. Dazu wurde die Funktion "Bootblock" erweitert. Bisher war es nur möglich
  69. die Bootspur von Disketten zu betrachten. Ab Version 1.7 kann jede Spur
  70. eingesehen werden. Die Auswahl der Spur erfolgt über die Einstellung des
  71. Startzylinders. Die Daten des eingestellten Startzylinders werden dargestellt
  72. und können ausgedruckt oder als Textdatei gespeichert werden. Welche Seite
  73. der Diskette gelesen werden soll wird über die Einstellung Lowerside und
  74. Upperside im CopyPrefs-Menü gesteuert. Ist beides aktiviert oder nur
  75. Lowerside, wird die Unterseite eines Zylinder eingelesen. Ist dagegen nur
  76. Upperside aktiv, wird die Oberseite eingelesen.
  77.  
  78. Zusätzliche Möglichkeit zur Auswahl des Start- und Endzylinders. Bisher
  79. erfolgte die Auswahl des Start- und Endzylinders jeweils über ein Klick in
  80. das entsprechende Feld im Quell- und Zielgitter. Jetzt ist es alternativ
  81. möglich die Einstellung über die Zahlenbalken neben und unter den
  82. Copygittern einzustellen. Ein Klick auf die entsprechende 10er- oder
  83. 1er-Stelle beim jeweiligen Copygitter ändert den jeweiligen Wert für den
  84. Start- oder Endzylinder.
  85.  
  86. Wie gewohnt liegt auch diesem Update eine aktuelle Virenerkennungsdatei
  87. bei!
  88.  
  89. File Analyzer
  90.  
  91. Beim Untersuchen von Dateiarchiven wird jetzt auch der LZX-Packer
  92. unterstützt. Die Benutzung erfolgt genau wie bei den anderen
  93. Dateiarchivpackern. Getestet wurde das ganze mit LZX-Version 1.20.
  94.  
  95. Ausgabe der Archivnamen im Protokoll kann wahlweise abgeschaltet werden.
  96.  
  97.  
  98. Änderungen/Erweiterungen Version 1.6:
  99. -------------------------------------
  100.  
  101. WICHTIG: im Zuge der Erweiterungen und Änderungen wurde in der aktuellen
  102. Version die Voreinstellungsdatei (S:Siegfried.Prefs) vergrößert. Leider hat
  103. sich dadurch ergeben das der alte und neue Aufbau der Siegfried.Prefs-Datei
  104. nicht kompatibel ist!!! Falls bei Ihnen die Datei Siegfried.Prefs im
  105. S:-Verzeichniss existiert, so löschen Sie diese bitte. Andernfalls ist die
  106. korrekte Funktion von Siegfried Copy nicht gewährleistet!!!
  107.  
  108.  
  109. Siegfried Copy ist jetzt noch universeller verwendbar. Ab Version 1.6
  110. unterstützt Siegfried Copy jede Art von Disketten-Device das über den
  111. Aufbau einer DD-AmigaDOS oder HD-AmigaDOS Diskette verfügt (also 80 Spuren
  112. mit je 11 oder 22 (HD) Blöcke und 2 Köpfen). Bekannteste Vertreter dieser
  113. Art von Devices sind das FMS-Devive und das DMS-Device. Beide Devices sind
  114. Public Domain bzw. Shareware und können daher von jedermann benutzt werden.
  115.  
  116. Die Benutzung der Devices ist sehr einfach. Vor dem Starten von Siegfried
  117. Copy das (oder die) gewünschte(n) Device(s) mounten. Zur Auswahl des
  118. Device dann in Siegfried Copy den Menüpunkt "Device/New Device" aufrufen.
  119. Es öffnet sich ein Auswahlfenster das alle verfügbaren Laufwerke anzeigt.
  120. Mit einem Doppelklick auf das gewünschte Laufwerk erfolgt die Auswahl.
  121. Das Laufwerk wird dann in den letzten Eintrag des Laufwerkauswahlbereiches
  122. von Siegfried Copy übernommen.  Dort ist nach dem Aufstarten von Siegfried
  123. Copy immer das Laufwerk RAD zu finden.
  124.  
  125. Das gewählte Laufwerk fügt sich ebenso nahtlos wie das Laufwerk RAD in die
  126. Umgebung von Siegfried Copy ein. Das Laufwerk steht nun zum Kopieren zur
  127. Verfügung.
  128.  
  129.  
  130. Die kompletten Virenerkennungsdaten (BB-Viren und Link/Fileviren) liegen
  131. in einer seperaten Datei (Siegfried.Data). Im Zuge dessen wurde natürlich
  132. die Erkennung von Viren und Bootblöcken auf den aktuellen Stand gebracht.
  133. Die neue Datei ersetzt die bisherige Erkennungsdatei "Siegfried.Brainfile".
  134. "Siegfried.Data" muß sich im S:-Verzeichnis befinden damit sie bei Starten
  135. von SFC geladen werden kann. Weitere Informationen zur Virenerkennung und
  136. wie man die Virenerkennung aktualisiert finden Sie in der Datei "VirusUpdate".
  137.  
  138.  
  139. Die Anzeige des Bootblocks wurde erweitert. Der Anwender hat die
  140. Möglichkeit den Bootblock auszudrucken bzw. als Text in eine beliebige
  141. Datei zu speichern. Der Aufruf zum Drucken bzw. Textspeichern erfolgt über
  142. das Gadget "Drucken" im Anzeigefenster des Bootblocks. Es öffnet sich ein
  143. Dateiauswahlfenster mit der Vorgabe "Prt:". Mit einem Klick auf "OKAY" wird
  144. der Druckvorgang gestartet. Durch die Auswahl eines anderen Verzeichnisses
  145. bzw. einer Datei wird die Druckausgabe in die gewählte Datei umgeleitet.
  146.  
  147.  
  148. Auf vielfachen Wunsch der Anwender sind die Menü-Einstellungen "Triple
  149. Retrys", "Deep" und "Window" in den Voreinstellungen speicherbar.
  150.  
  151.  
  152. Auch der Analyzer von Siegfried Copy wurde erweitert. Aufgrund der
  153. zahlreichen Nachfragen der Grafik-Fans unter unseren Kunden haben wir
  154. die Suchkriterien für GFX um dem Menüpunkt "IFF 24 Bit" erweitert. Mittels
  155. dieses Menüpunktes kann nach IFF-Grafiken gesucht werden die als TrueColor
  156. (mit 24Bit Farbtiefe) vorliegen.
  157.  
  158.  
  159. Im Tools-Menü des Analyzers wurde die Funktion "Show Header" aufgenommen.
  160. Die Funktion dient zum Anzeigen der ersten 5000 Bytes einer beliebig
  161. wählbaren Datei. Mittels "Show Header" ist der Anwender in Lage eigene
  162. Suchkriterien für Dateiformate zu ermitteln. Betrachtet man z.B.
  163. LHA-Archivdateien, so stellt man fest das diese am Anfang über die Kennung
  164. "-lh5-" verfügen. Trägt man dieses Suchkriterium bei der Textsuche ein,
  165. kann man seine Datenbestände schnell auf vorhandene LHA-Archive
  166. untersuchen. Andere Anwendungsgebiete sind z.B. neue Grafikformate. In
  167. den ersten 5000 Bytes eines Bildes sollte eine Kennung zu finden sein.
  168. Diese kann zur Erkennung mit dem Analyzer genutzt werden.
  169.  
  170.  
  171. Die größte Neuerung im Analyzer ist die Möglichkeit jetzt auch den Inhalt
  172. von LHA-, DMS-, ZIP- und ZOO-Archive zu untersuchen. Gerade CDs die viele
  173. Archive enthalten können damit komplett untersucht werden!
  174.  
  175. Benutzung der Archivfunktionen
  176.  
  177. Das Untersuchen von Archiven fügt nahtlos in die Bedienung des Analyzers
  178. ein. Dem Anwender steht damit die Möglichkeit zu Verfügung seine Suche nach
  179. Daten auf Disketten- oder Dateiarchive auszudehnen die mit DMS, LHA, ZOO
  180. oder ZIP gepackt wurden.
  181.  
  182. Vorraussetzungen
  183.  
  184. Damit die Archive untersucht werden können müssen diese entpackt werden.
  185. Dazu werden die entsprechenden Entpackprogramme benötigt. Die Entpacker
  186. sind Public Domain oder Shareware. Aus rechtlichen Gründen dürfen wir diese
  187. nicht mitliefern. Sie sollten aber für jedermann leicht beziehbar sein.
  188. In jeder gut sortierten Mailbox oder auf Tool-CDs sind diese zu finden.
  189.  
  190. Folgende Packer- bzw. Entpack-Programme werden benötigt:
  191.  
  192. Archiv        Programm    getestete Version
  193. -------------------------------------------------------
  194. LHA/LZH        LHA        1.32, 1.6, 1.92
  195. DMS        DMS        1.11, DMSPRO 2.03
  196. ZIP        UnZip         5.0
  197. ZOO        Zoo         2.1
  198.  
  199. Bei den Entpackern ist zu beachten das die Programmnamen denen in der
  200. obigen Tabelle entsprechen. Ansonsten können die Entpacker nicht
  201. angesprochen werden.
  202.  
  203. Der Analyzer überprüft welche Entpackprogramme vorhanden sind und gibt
  204. entsprechende Informationen.
  205.  
  206. WICHTIG: die angegebenen Programme müssen als Kommandozeilenversion (CLI-
  207. bzw. Shell-Version) vorliegen. Entpacker die mit einer grafischen
  208. Benutzerführung versehen sind können nicht genutzt werden.
  209.  
  210. Allgemeines
  211.  
  212. Bei den Archiven unterscheidet man zwischen Datei- und Disketten-Archiven.
  213. Dateiarchive sind eine Sammlung von mehreren Dateien oder Verzeichnissen
  214. die komprimiert in einem Archiv abgelegt werden.  Bekannter Vertreter
  215. dieser Art ist der LHA.  Zum Entpacken eines solchen Dateiarchivs kann ein
  216. beliebiger Zielpfad angegeben werden. Bei Diskettenarchiven dagegen werden
  217. komplette Disketten Spur für Spur komprimiert in einem Archiv gesammelt.
  218. Ein bekannter Vertreter dieser Art ist das Programm DMS (DiskMasher). Zum
  219. Entpacken eines Diskettenarchivs wird ein Disklaufwerk oder ein
  220. Diskettendevice (RAD:, FF0:,...) benötigt.
  221.  
  222. Damit der Analyzer die Programme und Daten in den Archiven untersuchen kann
  223. müssen diese entpackt werden. Hierzu müssen entsprechende Zielpfade zur
  224. Verfügung gestellt werden. Es ist darauf zu achten, daß bei großen Archiven
  225. genügend Platz in den Zielpfaden vorhanden ist. Ansonsten ist es nicht
  226. möglich ein entsprechend großes Archiv zu entpacken. Nachdem ein Archiv
  227. entpackt und untersucht wurde, werden die entpackten Daten automatisch
  228. gelöscht.
  229.  
  230. Der Anwender hat die Möglichkeit anzugeben wo das Entpacken und Untersuchen
  231. der Archivdaten stattfinden soll. Auch kann er bestimmen welche Archivarten
  232. (LHA, DMS, ZIP, ZOO) beim Entpacken berücksichtigt werden sollen.
  233.  
  234. Bedienung
  235.  
  236. Voreinstellung
  237.  
  238. Über den Menüpunkt "File List/Setup Archiv" wird der Voreinsteller für das
  239. Archiventpacken aufgerufen. Der Voreinsteller dient dazu die Entpackpfade
  240. für Datei- und Diskettenarchive festzulegen und den Pfad wo die
  241. Entpackprogramme zu finden sind.
  242.  
  243. Der Aufruf von "Enviroment/Setup Archiv" öffnet ein Fenster. Beim ersten
  244. Aufruf sind schon Standardpfade eingetragen:
  245.  
  246. Entpackpfad für Dateiarchive:         RAM:
  247. Entpacklaufwerk für Diskettenarchive:    RAD:
  248. Pfad in denen Entpacker zu finden sind:    C:
  249.  
  250. Möchte man die Einstellungen verändern, erfolgt dies über das jeweils
  251. zugehörige Gadget "SET". Bei den Angaben zu den Entpackpfaden der Archive
  252. kann jeweils ein Laufwerk bzw. eine Festplattenpartition angegeben werden.
  253.  
  254. Für die Diskettenarchive sind nur solche Laufwerke zulässig die über den
  255. physikalischen Aufbau einer DD- oder HD-AmigaDOS Diskette verfügen.
  256. Der Analyzer prüft dies entsprechend und bietet nur solche Laufwerke für
  257. die Diskettenarchive an.
  258.  
  259. Bei Dateiarchiven kann ein beliebiges Laufwerk oder eine Festplattenpartition
  260. angegeben werden. Allerdings sollte sichergestellt sein das genügend Platz
  261. auf dem gewählten Laufwerk vorhanden ist, da gerade Dateiarchive einen recht
  262. großen Umfang erreichen können. Beim Entpacken erzeugt der Analyzer auf dem
  263. angegebenen Laufwerk ein Unterverzeichnis mit dem Namen "SF_Decrunch". In
  264. dieses Unterverzeichnis werden alle Dateiarchivdaten entpackt.
  265.  
  266. Wichtig ist auch die Angabe des Verzeichnisses wo die Entpacker zu finden
  267. sind. Als Standard geben wir das C:-Verzeichniss vor, da dort in den
  268. meisten Fällen die Packer zu finden sind. Soll die Angabe geändert werden,
  269. öffnet "SET" ein Dateiauswahlfenster. Der Anwender kann über das
  270. Auswahlfenster den Pfad festlegen wo seine Entpacker zu finden sind (z.B.
  271. im Verzeichniss "Work:Packer/"). Festplattenbesitzer sollten aus
  272. Sicherheitsgründen die Packer nicht im C:-Verzeichniss vorhalten sondern
  273. diese in einem gesonderten Verzeichniss unterbringen, da die Packer im
  274. C:-Verzeichniss gerne ein Angriffsziel von Viren sind.
  275.  
  276. Damit wären alle Voreinstellungen für das Entpacken von Archiven getroffen.
  277. Um die getroffenen Einstellungen zu übernehmen genügt ein Klick auf das
  278. "Weiter"-Gadget. "Cancel" (alternativ natürlich auch die ESC-Taste)
  279. verwirft die getroffene Einstellung und benutzt die alte Einstellung
  280. weiter.
  281.  
  282. Die getroffenen Voreinstellungen für das Entpacken von Archiven können über
  283. das Menu "Projekt/Save Prefs" dauerhaft gesichert werden.
  284.  
  285. Auswahl der Archiv-Arten die entpackt werden sollen
  286.  
  287. Die Überschrift liest sich komplizierter als es ist. Über den Menüpunkt
  288. "File List/Check Archives" kann ausgewählt werden welche Archiv-Typen beim
  289. Viruscheck untersucht werden sollen. Derzeit stehen vier Archivarten zur
  290. Verfügung: DMS für DiskMasher-Archive, LHA für LHA- und LZH-Archive, ZOO
  291. für Zoo-Archive und ZIP für PKZip-Archive. Ist das entsprechende Häkchen
  292. aktiviert, werden beim arbeiten des Analyzers die gefundenen Archive
  293. entpackt und untersucht.
  294.  
  295. Der Analyzer in Aktion
  296.  
  297. An der Benutzung des Analyzers hat sich durch die Erweiterung eigentlich
  298. nichts geändert. Alle Funktionen können wie gewohnt genutzt werden. Ist das
  299. Entpacken von Archiven aktiviert, prüft der Analyzer als erstes ob die
  300. entsprechenden Entpackprogramme vorhanden sind.
  301.  
  302. Der Analyzer prüft vor dem Entpacken ob die Daten überhaupt in den Zielpfad
  303. geschrieben werden können. Tritt ein Problem auf wird der Anwender mittels
  304. eines System Requesters benachrichtigt. Ein solches Problem kann z.B. der
  305. Schreibschutz sein oder das Ziellaufwerk ist garnicht vorhanden (z.B. RAD:
  306. nicht gemountet). Im letzteren Fall stehen dem Anwender 3 Möglichkeiten zur
  307. Verfügung:
  308. - Abbruch: die gestartete Aktion vorzeitig beenden.
  309. - Weiter : Aktion fortsetzen, aber alle Archive die das Ziellaufwerk
  310.            benötigen ignorieren.
  311. - Nochmal: Nochmals prüfen ob alles Ok ist. Der Anwender hat bei nicht
  312.            vorhandenem Laufwerk die Möglichkeit dieses noch zu mounten (per
  313.            Shell oder Workbench, wozu haben wir denn Multitasking!)
  314.  
  315. Der Suchvorgang des Analyzer läuft wie gewohnt. Trifft der Analyzer auf ein
  316. Archiv das er entpacken soll wird dies in der oberen Statuszeile angegeben.
  317. Je nach Größe des Archivs und des gewählten Entpackpfads kann der Vorgang
  318. mehr oder weniger Zeit in Anspruch nehmen. Hier wirkt sich natürlich ein
  319. schneller Rechner ganz enorm aus. Das Entpacken erfolgt in die in "File
  320. List/Setup Archiv" gewählten Pfade. Bei Dateiarchiven wird im angegebenen
  321. Pfad ein Unterverzeichniss "SF_Decrunch" erzeugt damit nicht versehentlich
  322. schon vorhandene Daten überschrieben werden.
  323.  
  324. Nach dem Entpacken des Archivs untersucht der Analyzer die Daten wie
  325. gewohnt. Als Pfad wird im oberen Statusbereich der gewählte Entpackpfad
  326. angezeigt. Bei Dateiarchiven wird dieser automatisch mit dem Namen des
  327. erzeugten Unterverzeichiss "SF_Decrunch0" ausgegeben. Der
  328. Unterverzeichnissname trägt übrigens eine Zahl am Ende. Diese Zahl dient
  329. dazu mehrfach geschachtelte Archive zu verwalten. Trifft der Analyzer in
  330. einem Archiv auf ein neues Dateiarchiv, so wird dieses entpackt. Dies
  331. erfolgt allerdings nicht in dasselbe Unterverzeichniss, da das zu
  332. Kollisionen führen würde. Es wird ein neues Unterverzeichniss erzeugt und
  333. die Daten dorthin entpackt. Das neue Unterverzeichniss hat auch den Namen
  334. "SF_Decrunch1", die Zahl am Ende ist um eins erhöht.
  335.  
  336. Je nach Einstellung der Suchkriterien werden die gefundenen Daten in den
  337. Archiven in die Liste bzw. in das Protokoll aufgenommen. Dabei werden auch
  338. die entsprechenden Archivnamen ausgegeben.
  339.  
  340. Tips und Tricks
  341.  
  342. Sind viele Archive zu untersuchen ist es ratsam die Zielpfade für die
  343. Entpacker auf Laufwerke zu legen die schnell sind. Für Dateiarchive
  344. empfiehlt sich die Ramdisk RAM:, ein schnelleres Medium zum Enpacken dürfte
  345. es wohl kaum geben. Allerdings ist hierbei zu beachten das genügend freier
  346. Speicher zur Verfügung steht, damit auch große Archive (oder mehrfach
  347. gepackte) problemlos entpackt werden können. Stehen zusätzliche Megabytes
  348. an freien Speicher nicht zur Verfügung kann man auf die Festplatte
  349. ausweichen. Ein schnelle Platte bringt auch hier Zeitvorteile! Wie beim
  350. Entpacken in die Ramdisk ist auch hier auf ausreichende Speicherkapazität
  351. zu achten.
  352.  
  353. Bei Diskarchiven sollte als Zielpfad RAD: genutzt werden (sofern
  354. genügend Speicher vorhanden ist). Als schnelle Alternative können
  355. Festplattenbenutzer das FMS-Device nutzen um Disketten auf der Festplatte
  356. zu erzeugen. Diese sind zwar nicht so schnell wie das Laufwerk RAD: aber
  357. immer noch weitaus schneller als ein Diskettenlaufwerk.
  358.  
  359. Wird für Diskettenarchive ein Diskette als Zielpfad genutzt, sollte man
  360. Sicherstellen das die Daten auf dieser Diskette nicht mehr benötigt werden,
  361. da diese beim Entpacken überschrieben und beim Löschen der Daten formatiert
  362. werden. Dies gilt natürlich auch für alle anderen Laufwerke die zum
  363. Entpacken für Diskettenarchive (DMS) genutzt werden.
  364.  
  365. Grenzen des Möglichen
  366.  
  367. Wo viel Licht ist, ist auch ein wenig Schatten! Beim Entpacken der Archive
  368. können hin und wieder Probleme auftreten. Die Ursachen dafür sind meisten
  369. defekte Archive oder eine imkompatibilität zwischen dem Archiv und dem
  370. Entpacker (wenn z.B. das Archiv mit einer neueren Version der Packer
  371. gepackt wurde und dann dann mit einer älteren wieder ausgepackt wird). Im
  372. schlimmsten Falle kann dies zu Abstürzen des Rechners führen. Dies können
  373. wir leider nicht abfangen, in einem solchen Fall die Programmkontrolle bei
  374. dem Entpacker liegt und nicht beim Analyzer. Normalerweise werden aber
  375. defekte Archive vom Analyzer ignoriert.
  376.  
  377. Ein weiteres Problem können mehrfach geschachtelte Archive darstellen. Im
  378. Normalfall hat der Analyzer keine Probleme damit. Das einzige was derzeit
  379. nicht möglich ist sind mehrfach gepackte Diskettenarchive (also ein
  380. DMS-Archiv in einem DMS-Archiv). Der Grund dafür ist einfach: es steht
  381. derzeit nur ein Entpackpfad für Diskettenarchive zur Verfügung. In einer
  382. der kommenden Versionen werden wir auch dieses Problem einer Lösung
  383. zuführen.
  384.  
  385. Bei der Weiterverarbeitung erzeugter Listen sind aufgrund der Archive
  386. gewisse Einschränkungen gegeben:
  387.  
  388. Save Liste: Listeneinträge die sich auf Daten in Archiven beziehen werden
  389. bei der Funktion 'Save Liste' nicht berücksichtigt, da bei einem späteren
  390. ausführen der Liste (durch "Run Liste" oder Execute von Shell) die Daten
  391. nicht automatisch entpackt werden können.
  392.  
  393. Copy Files: in der aktuellen Version können Dateien die in einem
  394. geschachtelten Archiv gefunden werden nicht umkopiert werden. Umgehen läßt
  395. sich dieses Problem wenn anstatt mit 'Copy Files' mit 'Execute Liste'
  396. gearbeitet wird. Als Prefix ist dann 'Copy' anzugeben und der Suffix
  397. enthält den Zielpfad.
  398.  
  399.  
  400. Änderungen/Erweiterungen Version 1.5:
  401. -------------------------------------
  402.  
  403. Siegfried Copy wurde um dem File Analyzer erweitert. Der File Analyzer
  404. eröffnet völlig neue Möglichkeiten zum Suchen, analysieren, prüfen und
  405. weiterverarbeiten von Dateien jeglicher Art! Einsetzbar ist der File
  406. Analyzer auf jeder Art von Massenmedium (Diskette, Festplatte, 
  407. Wechselplatte, MO, CD, ...). Je größer die Datenmengen, desto effektiver
  408. der Einsatz des File Analyzer! Eine genaue Beschreibung des File Analyzer
  409. finden Sie in der Datei "Analyzer.txt".
  410.  
  411. Beim Formatieren werden automatisch die Disketten unterschiedlich
  412. datiert (auch wenn mehrere Disketten gleichzeitig Formatiert werden)!
  413. Dadurch keine Probleme mehr mit gleichen Disketten und dem Betriebssystem.
  414.  
  415. Multikopieren von DAT-Dateien. Ganze Directories von DAT-Dateien mit
  416. einem Mausklick auf Disketten kopieren, ohne Wiederauswahl von Dateiname
  417. einfach und bequem. Die Auswahl der zu kopierenden DAT-Dateien wird
  418. über sog. Pattern gesteuert. Das Multiselect ist ab KS 2.0 verfügbar.
  419. Unterstützt wird das Pattermatching nach dem Commodore-Standard. Die Angabe
  420. von "#?.SFC" im Dateinamen des FileRequesters würde bedeuten das alle
  421. Dateien mit der Endung ".SFC" von DAT kopiert werden. "Monkey#?" würde alle
  422. Dateien kopieren die "Monkey" beginnen.
  423.  
  424. Das Multiselect ist über die Menüleiste (Tools/Pattern) abschaltbar. Dies
  425. ist dann sinnvoll, wenn z.B. Dateiennamen benutzt werden sollen in denen
  426. Pattern-Zeichen vorhanden sind (z.B "GameDisk #1").
  427.  
  428. Der aktuelle Pfad der DAT-Datei wird in der Preferences Datei
  429. gespeichert. Sinnvoll für Anwender mit Festplatte aber wenig Speicher.
  430. Die DAT-Datei kann dort automatisch auf die Platte gelenkt werden.
  431.  
  432. Automatische Erkennung ob ein Hardware-Modul angeschlossen ist.
  433.  
  434. Neue Viren zur Erkennung aufgenommen.
  435.  
  436.  
  437. Änderungen/Erweiterungen Version 1.4:
  438. -------------------------------------
  439.  
  440. Kopieren von High-Density Disketten (1.76 MB). HD-Disketten werden wie
  441. DD-Disketten behandelt. Einfach einlegen und mit DOS-Copy kopieren!
  442. Siegfried Copy erkennt automatisch ob HD- oder DD-Disketten eingelegt
  443. wurden. Auto und Multi sind mit HD-Disketten voll nutzbar.
  444.  
  445. Pseudolaufwerk DAT: und RAD unterstützen HD-Disketten. HD-Disketten
  446. können über DAT einfach und bequem archiviert werden. Zum schnellen
  447. zwischenspeichern kann eine HD auf die RAD kopiert werden (RAD muß hierbei
  448. natürlich mit 22 Sektoren pro Spur für HD, anstatt 11, angelegt werden)
  449.  
  450. Sync-Analyse. Automatische Ermittlung von Kopierschutz-Syncs. Manche
  451. Disketten sind als Kopierschutz mit einem fremden Sync-Wert versehen.
  452. Siegfried Copy versucht die möglichen Werte automatisch zu ermitteln!
  453. Der Aufruf erfolgt über das Tools-Menü. Es stehen drei Funktionen zur
  454. Verfügung: 
  455.  
  456. - Scan: Starten des Suchvorgangs. Untersucht wird die eingestellte
  457.   Startspur der gewählten Quelldiskette. Die komplette Untersuchung kann je
  458.   nach Rechnertyp unterschiedlich lange dauern (von 6 Minuten (AMIGA 4000/40)
  459.   bis zu über 1,5 Stunden (Amiga 500). Die gefundenen Werte werden in einer
  460.   Liste gesammelt. Der aktuelle Wert wird in der Statuszeile ausgegeben. Die
  461.   Untersuchung kann vorzeitig durch die linke Maustaste abgebrochen werden.
  462.   ACHTUNG: wird abgebrochen, bleibt der gerade untersuchte Sync-Wert
  463.   erhalten! (Zum Zurückstellen Sync/Reset benutzen oder das Reset-Gadget).
  464.  
  465. - Show: Die gefunden Sync-Werte des Scans werden angezeigt. Der Anwender
  466.   hat die Möglichkeit die Liste auszudrucken (Gadget "Print"). Gedruckt wird
  467.   entweder in eine Datei oder auf den von der Workbench gewählten Drucker.
  468.   Die aktuelle Liste wird erst bei einen neuen Scan gelöscht!
  469.  
  470. - Reset: Es wird wieder der Standard-Syncwert 4489 gesetzt.
  471.  
  472. Speed-Test, prüfen der Laufwerksgeschwindigkeit zum Ermitteln der
  473. Laufwerksdifferenzen. Hilfreich beim Kopiermodus "Hardware synchronisiert".
  474. Der Test wird auf dem aktuell gewählten Ziellaufwerk durchgeführt.
  475. ACHTUNG: Beim Test wird die Diskette beschrieben!!!!
  476.  
  477. Format erweitert: Unterstützung von HD-Disketten, Disktypen "International"
  478. und "Cache" für Kickstart 3.0 möglich.
  479.  
  480. Multiformat: formatieren von mehreren Disketten ohne lästige Mausklicks.
  481. Nur Disketten einlegen und das Formatieren startet automatisch.
  482. Im Formatfenster wird Multiformat durch das Gadget "Multi" aktiviert.
  483. Gestartet wird dann mit einem Klick auf "Weiter". Abgebrochen wird wie
  484. gewohnt über die linke Maustaste.
  485.  
  486. Die Laufwerkseinstellung DAT: ist wie die Einstellung für DF0:-DF3: in
  487. den Voreinstellungen speicherbar.
  488.  
  489. Prüfen auf korrektes Soundtrackerformat bei der Funktion "Load Sound".
  490. Damit ist sichergestellt, daß keine falschen Dateien versehentlich
  491. abgespielt werden.
  492.  
  493. Neue Link- und Bootblockviren zur Erkennung aufgenommen. Kein
  494. Geschwindigkeitsverlust durch die großere Anzahl der Prüfungen!
  495.  
  496. Sync/Index-Umschaltung: in der Vergangenheit wurde die Sync/Index-
  497. Umschaltung leicht übersehen, deshalb ist sie nun auch über das 
  498. CopyPrefs-Menü anwählbar.
  499.  
  500. Next Tool - Funktion; bei der Benutzung von mehreren Siegfried Tools (wie
  501. z.B. Siegfried Antivirus Professional) kann einfach zwischen den 
  502. Anwendungen gewechselt werden.
  503.  
  504. DFÜ-Copy: bei manchen Modem sind Probleme bei der Wählverbindung
  505. aufgetreten. Manche Telefonnummer konnten nicht angewählt werden, daß Modem
  506. legte sofort wieder auf. Dieses Problem ist behoben. Die Wählverbindung
  507. sollte jetzt mit allen Modems zusammenarbeiten.
  508.  
  509. ACHTUNG: DFÜ-Copy unterstützt noch keine HD-Disketten. Es ist darauf zu
  510. achten, daß beim Senden und Empfangen nur DD-Disketten benutzt werden. (Es
  511. erfolgt keine Fehlerabfrage!)
  512.  
  513. Siegfried Copy verfügt nun über 2 (!) Hardware-Index-Modi. Die beiden Modi
  514. synchronisieren die Laufwerke unterschiedlich. Je nach vorhandenen Laufwerken
  515. sind die Kopierzeiten recht unterschiedlich. Hier ist ein bischen
  516. experimentieren angesagt welcher Modi der schnellere ist.
  517. Die Hardware-Synchronisation wird wie gehabt über "INDX" aktiviert.
  518. Das Wechseln der Modi erfolgt über das "Deep"-Flag im CopyPrefs-Menü.
  519.  
  520.  
  521. Änderungen/Erweiterungen Version 1.3:
  522. -------------------------------------
  523.  
  524. Mit der Version 1.3 von Siegfried Copy geht jetzt die Post ab! Es ist jetzt
  525. möglich Disketten von Rechner zu Rechner per Modem zu kopieren! Es können
  526. über Telefon eine odere mehrere Disketten oder Teile einer Diskette kopiert
  527. werden.
  528.  
  529. Nibble-Routinen überarbeitet. Die normalen Nibbleroutinen (ohne Hardware)
  530. wurden um ca. 30% in ihrer Leistung gesteigert. Dies sowohl bei der
  531. Kopiergeschwindigkeit, als auch bei der Kopierstärke.
  532.  
  533. Hardware-Synchronisiert beschleunigt. Die Synchronisationszeiten beim
  534. dem Modus "Hardware-Index-Synchronisiert" wurden drastisch reduziert. Durch
  535. eine automatische Nachoptimierung der Synchronisationswerte können
  536. weitaus kürzere Kopierzeiten erreicht werden, auch bei schlecht
  537. harmonierenden Laufwerken. Näturlich sind uns hier physikalische Grenzen
  538. gesetzt. Wir haben aber versucht dieses so gut wie möglich auszureizen.
  539.  
  540. Linkvirensuche benötigt keine (!) zusätzliche Zeit mehr beim Kopieren und
  541. dies auf allen AMIGAs!
  542.  
  543. Löschen von DAT-Dateien. Der Anwender kann DAT-Dateien die er nicht mehr
  544. benötigt schnell und einfach löschen ohne Siegfried Copy zu verlassen. Vor
  545. dem Löschen wird natürlich zurückgefragt.
  546.  
  547. Zurücksetzen der Preferences-Werte. Wenn man versehentlich falsche
  548. Voreinstellungen abgespeichert hat, kann über eine zusätzliche Reset-
  549. Funktion diese wieder auf internen Vorgaben zurückgesetzt werden. Die
  550. Resetfunktion für die Preferences erreicht man über das "Projekt"-Menü und
  551. dem Untermenü "Preferences".
  552.  
  553. Ist das Laufwerk RAD: gemountet aber noch nicht aktiviert, so wird diese
  554. erst beim erstmaligen Benutzen aktiviert (d.h. der Speicherplatz dafür
  555. angefordert).
  556.  
  557. XPK-Unterstützung für das Packen von DAT-Dateien. Es wird, falls vorhanden,
  558. der XPK-Packer "IMPL" benutzt. Mit den anderen Packern kann es zu Problemen
  559. kommen. Die "xpkmaster.library" und die "IMPL.library" werden nicht (!) von
  560. uns mitgeliefert. Beide sind zwar Public Domain, die Autoren haben aber
  561. bestimmt das diese nicht zu kommerziellen Zwecken weitergegeben werden
  562. dürfen! Hinweis: wenn Sie XPK nutzen wollen, muß ihre "xpkmaster.library"
  563. mindestens Version 2.0 oder höher sein!
  564.  
  565. Neue Viren zur Erkennung aufgenommen.
  566.  
  567.  
  568. Tips & Tricks zu Dfü-Copy
  569. -------------------------
  570.  
  571. Kopieren per Dfü oder Nullmodem eröffnen dem Anwender eine ganze Reihe
  572. von neuen Möglichkeiten. Schon in der Testphase haben wir gesehen welches
  573. gewaltiges Potential in der Dfü-Copy liegt. Jeder Test brachte neue Ideen
  574. was man Dfü-Copy alles machen kann.
  575.  
  576. Per Nullmodem ist es z.B. möglich gleichzeitg auf 8 (!) Disketten zu
  577. kopieren und das in einer Zeit in der normalerweise 4 Disketten kopiert
  578. werden! Für PD-Händler die viele Duplikate anfertigen müssen ein nicht
  579. unerheblicher Zeitvorteil. Erreicht wird dies indem die Senderseite von
  580. DAT nach DFU und allen 4 Laufwerken kopiert und die Empfängerseite von
  581. DFU auf alle 4 Laufwerke. Die Baudrate sollte hierbei zwischen 57600 und
  582. 115200 liegen.
  583.  
  584. Über den Dfü-Modus "Wählverbindung" ist man in der Lage eine Diskette
  585. zu versenden ohne das der Empfänger anwesend sein muss. Auf Empfängerseite
  586. wird einfach als Quelle DFU eingestellt und ein oder mehrere Ziellaufwerke.
  587. Dann wird der Kopiervorgang per "Doscopy" gestartet. Siegfried Copy wartet
  588. nun solange bis ein Anruf kommt. Der Sender kann zu einem beliebigen
  589. Zeitpunkt die Übertragung starten.
  590.  
  591. Hinweis: Es kann ab und an vorkommen das der Timeout-Zähler im
  592. Dfü-Statusfenster anfängt schnell hochzuzählen. Ursache hier scheint ein
  593. gut versteckter Fehler im Programm zu sein. Also nicht wundern, nur
  594. staunen!
  595.  
  596. Ein kleiner Trick macht es möglich mehrere Disketten mit der Funktion
  597. "Multi" zu versenden: der Sender muss nur zusätzlich zum Ziellaufwerk DFU:
  598. ein zweites Ziellaufwerk hinzuschalten (DF0:...DF3:). Hierbei muss es sich
  599. um ein physikalisch vorhandenes Laufwerk handeln, kein Pseudolaufwerk. Auf
  600. Empfängerseite ist keine besondere Einstellung vorzunehmen. Zum Starten
  601. von "Multi" einfach Disketten einlegen und auf "Multi" klicken, schon wird
  602. der Verbingsaufbau gestartet. Nach dem Übertragen einer Diskette wird die
  603. Verbindung zwischen den Programmen nicht unterbrochen. Es brauchen jetzt
  604. nur, wie man es von Multi gewohnt ist, die Disketten gewechselt werden und
  605. weiter geht es. Beendet wird der Multi-Modus mit einen Klick der linken
  606. Maustaste.
  607.  
  608. -----------------------------------------------------------------------------
  609. Tip zum Nibblemodus
  610.  
  611. Sollten beim Kopieren mit dem Nibblemodus die gelesenen Spuren durchweg
  612. im Quellgitter rot angezeigt werden und das Kopieren wird sehr langsam, so
  613. kann man davon ausgehen, daß die Quelldiskette mit einem unbekannten
  614. Sync-Wert erstellt wurde. Solange aber im Zielgitter die Spuren in Grün
  615. dargestellt werden, sind die Daten sauber rübergekommen (intern
  616. wird bei einem solchen Fall auf einen Spezialmodus umgeschaltet).
  617. Es gibt die Möglichkeit, solche Disketten schneller zu kopieren: schalten
  618. Sie einfach in den Index-Modus um und kopieren die Diskette damit.
  619. Jetzt dürften die Anzeigen im Quell- und Zielgitter grün sein und das
  620. kopieren geht weitaus schneller.
  621.  
  622. Mailbox
  623.  
  624. Für die glücklichen Besitzer eines Modems unter Ihnen, besteht die
  625. Möglichkeit aktuelle Informationen direkt aus der "Kasseler Mailbox" zu
  626. ziehen. Zu einem späteren Zeitpunkt ist es geplant, daß man sich über die
  627. Mailbox seine Updates direkt holen kann, schnell und kostengünstig.
  628.  
  629. Die Kassler MB verfügt über derzeit 7 (!) Zugangsports. Davon ist ein Port
  630. ISDN. Die Einstellungsparameter sind 8N1. Der SysOp freut sich über jeden
  631. neuen User. Wenn Ihr Glück habt könnt Ihr uns in der Konferenzecke antreffen
  632. (User Schlumpf, Buccaneer und Kidcomp). 
  633.  
  634.                 MB Kassel, SysOp Franz Wairer
  635.  
  636.         PORT 1    0561/571966    14400 Baud
  637.         PORT 2    0561/571972    14400 Baud
  638.         PORT 3    0561/571992    14400 Baud
  639.         PORT 4    0561/571998    14400 Baud
  640.         PORT 5    0561/5799036    19200 Baud
  641.         PORT 6    0561/5799037    ISDN/64000 Baud
  642.         PORT 7    0561/571935    9600 Baud
  643.  
  644. Neue Viren
  645.  
  646. Im Handbuch weisen wir schon darauf hin: wenn Sie Viren haben, die Siegfried
  647. Copy oder ein anderes Tool aus der Siegfried Serie nicht erkennt, übersenden
  648. Sie uns diese (egal ob Bootblock-, File- oder Linkvirus)! Wir bauen Ihnen
  649. die Erkennung dieses Virus kostenlos in Ihr Siegfried Tool ein!
  650.  
  651.  
  652. Speichern der Preferences/Sound laden/Setup Effects
  653.  
  654. Nach dem Aufstarten von Siegfried Copy werden die verfügbaren Laufwerke
  655. verriegelt, damit andere Programme nicht darauf zugreifen können. Die
  656. drei obengenannten Funktionen können aber auf Disketten zugreifen. Hierzu
  657. wird beim Aufruf einer solchen Funktion die Laufwerksverriegelung wieder
  658. aufgehoben und nach dem Beenden wieder verriegelt. Das Ent- und
  659. Verriegeln erfolgt grundsätzlich bei diesen Funktionen, auch dann wenn
  660. Sie nicht auf Diskette zugreifen, sondern die Daten z.B. von der Festplatte
  661. holen bzw. speichern.
  662.  
  663. ACHTUNG: Es muß darauf geachtet werden, daß bei der Freigabe der Laufwerke
  664. keine gleichen Disketten in den Laufwerken liegen. (Gerade nach einem
  665. Kopiervorgang kann man davon ausgehen, daß sich Disketten mit den exakt
  666. gleichen Daten in den Laufwerken befinden (hoffen wir jedenfalls) :-)  )
  667. Das Betriebsystem hat Schwierigkeiten exakte Kopien von Disketten
  668. auseinanderzuhalten. Unter Kickstart 1.3 kann dies sogar zu einem Absturz
  669. führen.
  670.  
  671. Daher auch der Zwang bei der Quit-Funktion alle Disketten zu entnehmen. Damit
  672. ist sichergestellt, daß nicht zwei Disketten mit den exakt gleichen Daten
  673. in den Laufwerken liegen können.
  674.