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- Wichtige Informationen zu Siegfried Copy (Stand: 08.09.1995)
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- Erstinstallation (WICHTIG)
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- Kunden die Siegfried Copy nicht über uns direkt, sondern über Händler
- erworben haben, müßen eine Erstinstallation durchführen bevor (!) sie
- Siegfried Copy auf Ihrer Festplatte installieren. Bei Direktkunden nehmen
- wir diese Installation vor. Zur Erstinstallation booten Sie bitte direkt
- von der Siegfried Copy Diskette (den Rechner bitte vorher kurz ausschalten,
- wegen der Virengefahr). Bitte lesen Sie Kapitel 2.2 im Handbuch, dort werden
- alle Schritte zur Erstinstallation ausführlich beschrieben!
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- Update-Infos
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- Sie sollten auf keinen Fall vergessen Ihre Registrierungskarte an uns zu
- senden. Dies ist vor allem bei den Kunden wichtig die Siegfried Copy über
- Händler erworben haben. Denn nur über Ihre Registrierung können wir Sie,
- wie unsere Direktkunden, frühzeitig und umfassend mit Informationen zu
- Updates versorgen!
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- Wichtiger Hinweis für Updatekunden:
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- - Bitte denken Sie daran die neue Siegfried.Library aus dem LIBS-Verzeichnis
- in Ihr aktuelles LIBS:-Verzeichnis zu kopieren (entweder per Hand oder
- mittels des Installationsprogramms. Ohne die neue Library läuft nichts
- (oder einiges fehlerhaft bei Siegfried Copy). Bitte auch an die
- Virenerkennungsdatei denken (in Ihr aktuelles S:-Verzeichnis kopieren).
- Ohne die neue Virenerkennungsdatei (siegfried.data) können neu
- hinzugekommenen Viren nicht erkannt werden!
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- Installation
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- Der Diskette liegt ein Installationsprogramm (Commodore Installer) bei um
- Siegfried Copy auf Festplatte zu kopieren.
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- Hinweis für Benutzer von "Disk Expander"
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- Bei gemeinsamer Nutzung des Disk Expander und Siegfried Copy kann es zu
- Problemen kommen. Beim Aufstarten von Siegfried Copy kommt nur ein schwarzer
- Schirm und nichts passiert mehr!
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- Das Problem läßt sich umgehen indem man im DEVS:-Verzeichnis der WorkBench
- die Datei "serial.device" von Packen ausschließt. Der Disk Expander gibt die
- Möglichkeit bestimmte Dateien vom komprimieren auszuschließen. Zur genauen
- Vorgehensweise konsultieren Sie bitte Ihr Handbuch zum Disk Expander.
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- Wir hoffen das in zukünftigen Versionen des Disk Expander dieses Problem
- nicht mehr auftritt.
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- Änderungen/Erweiterungen Version 1.7:
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- Unterstützung des elektronischen X-Hardwaremodul T2! Auf Wunsch vieler
- Kunden haben wir uns dazu entschlossen ab dieser Version das X-Hardwaremodul
- T2 zu unterstützen. Die Hardware Kopierroutinen wurden so erweitert, daß die
- T2 Hardware entsprechend angesteuert wird. Beim Starten der Hardware-
- Kopierfunktion prüft Siegfried Copy ob das T2 Modul angeschlossen ist. Der
- Anwender wird über die Stautuszeilen informiert.
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- Verbesserung der DOSCOPY- und NIBBLECOPY-Funktionen! Beide Funktionen haben
- eine Erhöhung der Datensicherheit erfahren und sind zudem noch schneller
- geworden!
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- Neue Möglichkeit die Daten einer beliebigen Spur auf Diskette anzusehen.
- Dazu wurde die Funktion "Bootblock" erweitert. Bisher war es nur möglich
- die Bootspur von Disketten zu betrachten. Ab Version 1.7 kann jede Spur
- eingesehen werden. Die Auswahl der Spur erfolgt über die Einstellung des
- Startzylinders. Die Daten des eingestellten Startzylinders werden dargestellt
- und können ausgedruckt oder als Textdatei gespeichert werden. Welche Seite
- der Diskette gelesen werden soll wird über die Einstellung Lowerside und
- Upperside im CopyPrefs-Menü gesteuert. Ist beides aktiviert oder nur
- Lowerside, wird die Unterseite eines Zylinder eingelesen. Ist dagegen nur
- Upperside aktiv, wird die Oberseite eingelesen.
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- Zusätzliche Möglichkeit zur Auswahl des Start- und Endzylinders. Bisher
- erfolgte die Auswahl des Start- und Endzylinders jeweils über ein Klick in
- das entsprechende Feld im Quell- und Zielgitter. Jetzt ist es alternativ
- möglich die Einstellung über die Zahlenbalken neben und unter den
- Copygittern einzustellen. Ein Klick auf die entsprechende 10er- oder
- 1er-Stelle beim jeweiligen Copygitter ändert den jeweiligen Wert für den
- Start- oder Endzylinder.
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- Wie gewohnt liegt auch diesem Update eine aktuelle Virenerkennungsdatei
- bei!
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- File Analyzer
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- Beim Untersuchen von Dateiarchiven wird jetzt auch der LZX-Packer
- unterstützt. Die Benutzung erfolgt genau wie bei den anderen
- Dateiarchivpackern. Getestet wurde das ganze mit LZX-Version 1.20.
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- Ausgabe der Archivnamen im Protokoll kann wahlweise abgeschaltet werden.
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- Änderungen/Erweiterungen Version 1.6:
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- WICHTIG: im Zuge der Erweiterungen und Änderungen wurde in der aktuellen
- Version die Voreinstellungsdatei (S:Siegfried.Prefs) vergrößert. Leider hat
- sich dadurch ergeben das der alte und neue Aufbau der Siegfried.Prefs-Datei
- nicht kompatibel ist!!! Falls bei Ihnen die Datei Siegfried.Prefs im
- S:-Verzeichniss existiert, so löschen Sie diese bitte. Andernfalls ist die
- korrekte Funktion von Siegfried Copy nicht gewährleistet!!!
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- Siegfried Copy ist jetzt noch universeller verwendbar. Ab Version 1.6
- unterstützt Siegfried Copy jede Art von Disketten-Device das über den
- Aufbau einer DD-AmigaDOS oder HD-AmigaDOS Diskette verfügt (also 80 Spuren
- mit je 11 oder 22 (HD) Blöcke und 2 Köpfen). Bekannteste Vertreter dieser
- Art von Devices sind das FMS-Devive und das DMS-Device. Beide Devices sind
- Public Domain bzw. Shareware und können daher von jedermann benutzt werden.
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- Die Benutzung der Devices ist sehr einfach. Vor dem Starten von Siegfried
- Copy das (oder die) gewünschte(n) Device(s) mounten. Zur Auswahl des
- Device dann in Siegfried Copy den Menüpunkt "Device/New Device" aufrufen.
- Es öffnet sich ein Auswahlfenster das alle verfügbaren Laufwerke anzeigt.
- Mit einem Doppelklick auf das gewünschte Laufwerk erfolgt die Auswahl.
- Das Laufwerk wird dann in den letzten Eintrag des Laufwerkauswahlbereiches
- von Siegfried Copy übernommen. Dort ist nach dem Aufstarten von Siegfried
- Copy immer das Laufwerk RAD zu finden.
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- Das gewählte Laufwerk fügt sich ebenso nahtlos wie das Laufwerk RAD in die
- Umgebung von Siegfried Copy ein. Das Laufwerk steht nun zum Kopieren zur
- Verfügung.
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- Die kompletten Virenerkennungsdaten (BB-Viren und Link/Fileviren) liegen
- in einer seperaten Datei (Siegfried.Data). Im Zuge dessen wurde natürlich
- die Erkennung von Viren und Bootblöcken auf den aktuellen Stand gebracht.
- Die neue Datei ersetzt die bisherige Erkennungsdatei "Siegfried.Brainfile".
- "Siegfried.Data" muß sich im S:-Verzeichnis befinden damit sie bei Starten
- von SFC geladen werden kann. Weitere Informationen zur Virenerkennung und
- wie man die Virenerkennung aktualisiert finden Sie in der Datei "VirusUpdate".
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- Die Anzeige des Bootblocks wurde erweitert. Der Anwender hat die
- Möglichkeit den Bootblock auszudrucken bzw. als Text in eine beliebige
- Datei zu speichern. Der Aufruf zum Drucken bzw. Textspeichern erfolgt über
- das Gadget "Drucken" im Anzeigefenster des Bootblocks. Es öffnet sich ein
- Dateiauswahlfenster mit der Vorgabe "Prt:". Mit einem Klick auf "OKAY" wird
- der Druckvorgang gestartet. Durch die Auswahl eines anderen Verzeichnisses
- bzw. einer Datei wird die Druckausgabe in die gewählte Datei umgeleitet.
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- Auf vielfachen Wunsch der Anwender sind die Menü-Einstellungen "Triple
- Retrys", "Deep" und "Window" in den Voreinstellungen speicherbar.
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- Auch der Analyzer von Siegfried Copy wurde erweitert. Aufgrund der
- zahlreichen Nachfragen der Grafik-Fans unter unseren Kunden haben wir
- die Suchkriterien für GFX um dem Menüpunkt "IFF 24 Bit" erweitert. Mittels
- dieses Menüpunktes kann nach IFF-Grafiken gesucht werden die als TrueColor
- (mit 24Bit Farbtiefe) vorliegen.
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- Im Tools-Menü des Analyzers wurde die Funktion "Show Header" aufgenommen.
- Die Funktion dient zum Anzeigen der ersten 5000 Bytes einer beliebig
- wählbaren Datei. Mittels "Show Header" ist der Anwender in Lage eigene
- Suchkriterien für Dateiformate zu ermitteln. Betrachtet man z.B.
- LHA-Archivdateien, so stellt man fest das diese am Anfang über die Kennung
- "-lh5-" verfügen. Trägt man dieses Suchkriterium bei der Textsuche ein,
- kann man seine Datenbestände schnell auf vorhandene LHA-Archive
- untersuchen. Andere Anwendungsgebiete sind z.B. neue Grafikformate. In
- den ersten 5000 Bytes eines Bildes sollte eine Kennung zu finden sein.
- Diese kann zur Erkennung mit dem Analyzer genutzt werden.
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- Die größte Neuerung im Analyzer ist die Möglichkeit jetzt auch den Inhalt
- von LHA-, DMS-, ZIP- und ZOO-Archive zu untersuchen. Gerade CDs die viele
- Archive enthalten können damit komplett untersucht werden!
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- Benutzung der Archivfunktionen
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- Das Untersuchen von Archiven fügt nahtlos in die Bedienung des Analyzers
- ein. Dem Anwender steht damit die Möglichkeit zu Verfügung seine Suche nach
- Daten auf Disketten- oder Dateiarchive auszudehnen die mit DMS, LHA, ZOO
- oder ZIP gepackt wurden.
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- Vorraussetzungen
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- Damit die Archive untersucht werden können müssen diese entpackt werden.
- Dazu werden die entsprechenden Entpackprogramme benötigt. Die Entpacker
- sind Public Domain oder Shareware. Aus rechtlichen Gründen dürfen wir diese
- nicht mitliefern. Sie sollten aber für jedermann leicht beziehbar sein.
- In jeder gut sortierten Mailbox oder auf Tool-CDs sind diese zu finden.
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- Folgende Packer- bzw. Entpack-Programme werden benötigt:
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- Archiv Programm getestete Version
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- LHA/LZH LHA 1.32, 1.6, 1.92
- DMS DMS 1.11, DMSPRO 2.03
- ZIP UnZip 5.0
- ZOO Zoo 2.1
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- Bei den Entpackern ist zu beachten das die Programmnamen denen in der
- obigen Tabelle entsprechen. Ansonsten können die Entpacker nicht
- angesprochen werden.
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- Der Analyzer überprüft welche Entpackprogramme vorhanden sind und gibt
- entsprechende Informationen.
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- WICHTIG: die angegebenen Programme müssen als Kommandozeilenversion (CLI-
- bzw. Shell-Version) vorliegen. Entpacker die mit einer grafischen
- Benutzerführung versehen sind können nicht genutzt werden.
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- Allgemeines
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- Bei den Archiven unterscheidet man zwischen Datei- und Disketten-Archiven.
- Dateiarchive sind eine Sammlung von mehreren Dateien oder Verzeichnissen
- die komprimiert in einem Archiv abgelegt werden. Bekannter Vertreter
- dieser Art ist der LHA. Zum Entpacken eines solchen Dateiarchivs kann ein
- beliebiger Zielpfad angegeben werden. Bei Diskettenarchiven dagegen werden
- komplette Disketten Spur für Spur komprimiert in einem Archiv gesammelt.
- Ein bekannter Vertreter dieser Art ist das Programm DMS (DiskMasher). Zum
- Entpacken eines Diskettenarchivs wird ein Disklaufwerk oder ein
- Diskettendevice (RAD:, FF0:,...) benötigt.
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- Damit der Analyzer die Programme und Daten in den Archiven untersuchen kann
- müssen diese entpackt werden. Hierzu müssen entsprechende Zielpfade zur
- Verfügung gestellt werden. Es ist darauf zu achten, daß bei großen Archiven
- genügend Platz in den Zielpfaden vorhanden ist. Ansonsten ist es nicht
- möglich ein entsprechend großes Archiv zu entpacken. Nachdem ein Archiv
- entpackt und untersucht wurde, werden die entpackten Daten automatisch
- gelöscht.
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- Der Anwender hat die Möglichkeit anzugeben wo das Entpacken und Untersuchen
- der Archivdaten stattfinden soll. Auch kann er bestimmen welche Archivarten
- (LHA, DMS, ZIP, ZOO) beim Entpacken berücksichtigt werden sollen.
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- Bedienung
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- Voreinstellung
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- Über den Menüpunkt "File List/Setup Archiv" wird der Voreinsteller für das
- Archiventpacken aufgerufen. Der Voreinsteller dient dazu die Entpackpfade
- für Datei- und Diskettenarchive festzulegen und den Pfad wo die
- Entpackprogramme zu finden sind.
-
- Der Aufruf von "Enviroment/Setup Archiv" öffnet ein Fenster. Beim ersten
- Aufruf sind schon Standardpfade eingetragen:
-
- Entpackpfad für Dateiarchive: RAM:
- Entpacklaufwerk für Diskettenarchive: RAD:
- Pfad in denen Entpacker zu finden sind: C:
-
- Möchte man die Einstellungen verändern, erfolgt dies über das jeweils
- zugehörige Gadget "SET". Bei den Angaben zu den Entpackpfaden der Archive
- kann jeweils ein Laufwerk bzw. eine Festplattenpartition angegeben werden.
-
- Für die Diskettenarchive sind nur solche Laufwerke zulässig die über den
- physikalischen Aufbau einer DD- oder HD-AmigaDOS Diskette verfügen.
- Der Analyzer prüft dies entsprechend und bietet nur solche Laufwerke für
- die Diskettenarchive an.
-
- Bei Dateiarchiven kann ein beliebiges Laufwerk oder eine Festplattenpartition
- angegeben werden. Allerdings sollte sichergestellt sein das genügend Platz
- auf dem gewählten Laufwerk vorhanden ist, da gerade Dateiarchive einen recht
- großen Umfang erreichen können. Beim Entpacken erzeugt der Analyzer auf dem
- angegebenen Laufwerk ein Unterverzeichnis mit dem Namen "SF_Decrunch". In
- dieses Unterverzeichnis werden alle Dateiarchivdaten entpackt.
-
- Wichtig ist auch die Angabe des Verzeichnisses wo die Entpacker zu finden
- sind. Als Standard geben wir das C:-Verzeichniss vor, da dort in den
- meisten Fällen die Packer zu finden sind. Soll die Angabe geändert werden,
- öffnet "SET" ein Dateiauswahlfenster. Der Anwender kann über das
- Auswahlfenster den Pfad festlegen wo seine Entpacker zu finden sind (z.B.
- im Verzeichniss "Work:Packer/"). Festplattenbesitzer sollten aus
- Sicherheitsgründen die Packer nicht im C:-Verzeichniss vorhalten sondern
- diese in einem gesonderten Verzeichniss unterbringen, da die Packer im
- C:-Verzeichniss gerne ein Angriffsziel von Viren sind.
-
- Damit wären alle Voreinstellungen für das Entpacken von Archiven getroffen.
- Um die getroffenen Einstellungen zu übernehmen genügt ein Klick auf das
- "Weiter"-Gadget. "Cancel" (alternativ natürlich auch die ESC-Taste)
- verwirft die getroffene Einstellung und benutzt die alte Einstellung
- weiter.
-
- Die getroffenen Voreinstellungen für das Entpacken von Archiven können über
- das Menu "Projekt/Save Prefs" dauerhaft gesichert werden.
-
- Auswahl der Archiv-Arten die entpackt werden sollen
-
- Die Überschrift liest sich komplizierter als es ist. Über den Menüpunkt
- "File List/Check Archives" kann ausgewählt werden welche Archiv-Typen beim
- Viruscheck untersucht werden sollen. Derzeit stehen vier Archivarten zur
- Verfügung: DMS für DiskMasher-Archive, LHA für LHA- und LZH-Archive, ZOO
- für Zoo-Archive und ZIP für PKZip-Archive. Ist das entsprechende Häkchen
- aktiviert, werden beim arbeiten des Analyzers die gefundenen Archive
- entpackt und untersucht.
-
- Der Analyzer in Aktion
-
- An der Benutzung des Analyzers hat sich durch die Erweiterung eigentlich
- nichts geändert. Alle Funktionen können wie gewohnt genutzt werden. Ist das
- Entpacken von Archiven aktiviert, prüft der Analyzer als erstes ob die
- entsprechenden Entpackprogramme vorhanden sind.
-
- Der Analyzer prüft vor dem Entpacken ob die Daten überhaupt in den Zielpfad
- geschrieben werden können. Tritt ein Problem auf wird der Anwender mittels
- eines System Requesters benachrichtigt. Ein solches Problem kann z.B. der
- Schreibschutz sein oder das Ziellaufwerk ist garnicht vorhanden (z.B. RAD:
- nicht gemountet). Im letzteren Fall stehen dem Anwender 3 Möglichkeiten zur
- Verfügung:
- - Abbruch: die gestartete Aktion vorzeitig beenden.
- - Weiter : Aktion fortsetzen, aber alle Archive die das Ziellaufwerk
- benötigen ignorieren.
- - Nochmal: Nochmals prüfen ob alles Ok ist. Der Anwender hat bei nicht
- vorhandenem Laufwerk die Möglichkeit dieses noch zu mounten (per
- Shell oder Workbench, wozu haben wir denn Multitasking!)
-
- Der Suchvorgang des Analyzer läuft wie gewohnt. Trifft der Analyzer auf ein
- Archiv das er entpacken soll wird dies in der oberen Statuszeile angegeben.
- Je nach Größe des Archivs und des gewählten Entpackpfads kann der Vorgang
- mehr oder weniger Zeit in Anspruch nehmen. Hier wirkt sich natürlich ein
- schneller Rechner ganz enorm aus. Das Entpacken erfolgt in die in "File
- List/Setup Archiv" gewählten Pfade. Bei Dateiarchiven wird im angegebenen
- Pfad ein Unterverzeichniss "SF_Decrunch" erzeugt damit nicht versehentlich
- schon vorhandene Daten überschrieben werden.
-
- Nach dem Entpacken des Archivs untersucht der Analyzer die Daten wie
- gewohnt. Als Pfad wird im oberen Statusbereich der gewählte Entpackpfad
- angezeigt. Bei Dateiarchiven wird dieser automatisch mit dem Namen des
- erzeugten Unterverzeichiss "SF_Decrunch0" ausgegeben. Der
- Unterverzeichnissname trägt übrigens eine Zahl am Ende. Diese Zahl dient
- dazu mehrfach geschachtelte Archive zu verwalten. Trifft der Analyzer in
- einem Archiv auf ein neues Dateiarchiv, so wird dieses entpackt. Dies
- erfolgt allerdings nicht in dasselbe Unterverzeichniss, da das zu
- Kollisionen führen würde. Es wird ein neues Unterverzeichniss erzeugt und
- die Daten dorthin entpackt. Das neue Unterverzeichniss hat auch den Namen
- "SF_Decrunch1", die Zahl am Ende ist um eins erhöht.
-
- Je nach Einstellung der Suchkriterien werden die gefundenen Daten in den
- Archiven in die Liste bzw. in das Protokoll aufgenommen. Dabei werden auch
- die entsprechenden Archivnamen ausgegeben.
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- Tips und Tricks
-
- Sind viele Archive zu untersuchen ist es ratsam die Zielpfade für die
- Entpacker auf Laufwerke zu legen die schnell sind. Für Dateiarchive
- empfiehlt sich die Ramdisk RAM:, ein schnelleres Medium zum Enpacken dürfte
- es wohl kaum geben. Allerdings ist hierbei zu beachten das genügend freier
- Speicher zur Verfügung steht, damit auch große Archive (oder mehrfach
- gepackte) problemlos entpackt werden können. Stehen zusätzliche Megabytes
- an freien Speicher nicht zur Verfügung kann man auf die Festplatte
- ausweichen. Ein schnelle Platte bringt auch hier Zeitvorteile! Wie beim
- Entpacken in die Ramdisk ist auch hier auf ausreichende Speicherkapazität
- zu achten.
-
- Bei Diskarchiven sollte als Zielpfad RAD: genutzt werden (sofern
- genügend Speicher vorhanden ist). Als schnelle Alternative können
- Festplattenbenutzer das FMS-Device nutzen um Disketten auf der Festplatte
- zu erzeugen. Diese sind zwar nicht so schnell wie das Laufwerk RAD: aber
- immer noch weitaus schneller als ein Diskettenlaufwerk.
-
- Wird für Diskettenarchive ein Diskette als Zielpfad genutzt, sollte man
- Sicherstellen das die Daten auf dieser Diskette nicht mehr benötigt werden,
- da diese beim Entpacken überschrieben und beim Löschen der Daten formatiert
- werden. Dies gilt natürlich auch für alle anderen Laufwerke die zum
- Entpacken für Diskettenarchive (DMS) genutzt werden.
-
- Grenzen des Möglichen
-
- Wo viel Licht ist, ist auch ein wenig Schatten! Beim Entpacken der Archive
- können hin und wieder Probleme auftreten. Die Ursachen dafür sind meisten
- defekte Archive oder eine imkompatibilität zwischen dem Archiv und dem
- Entpacker (wenn z.B. das Archiv mit einer neueren Version der Packer
- gepackt wurde und dann dann mit einer älteren wieder ausgepackt wird). Im
- schlimmsten Falle kann dies zu Abstürzen des Rechners führen. Dies können
- wir leider nicht abfangen, in einem solchen Fall die Programmkontrolle bei
- dem Entpacker liegt und nicht beim Analyzer. Normalerweise werden aber
- defekte Archive vom Analyzer ignoriert.
-
- Ein weiteres Problem können mehrfach geschachtelte Archive darstellen. Im
- Normalfall hat der Analyzer keine Probleme damit. Das einzige was derzeit
- nicht möglich ist sind mehrfach gepackte Diskettenarchive (also ein
- DMS-Archiv in einem DMS-Archiv). Der Grund dafür ist einfach: es steht
- derzeit nur ein Entpackpfad für Diskettenarchive zur Verfügung. In einer
- der kommenden Versionen werden wir auch dieses Problem einer Lösung
- zuführen.
-
- Bei der Weiterverarbeitung erzeugter Listen sind aufgrund der Archive
- gewisse Einschränkungen gegeben:
-
- Save Liste: Listeneinträge die sich auf Daten in Archiven beziehen werden
- bei der Funktion 'Save Liste' nicht berücksichtigt, da bei einem späteren
- ausführen der Liste (durch "Run Liste" oder Execute von Shell) die Daten
- nicht automatisch entpackt werden können.
-
- Copy Files: in der aktuellen Version können Dateien die in einem
- geschachtelten Archiv gefunden werden nicht umkopiert werden. Umgehen läßt
- sich dieses Problem wenn anstatt mit 'Copy Files' mit 'Execute Liste'
- gearbeitet wird. Als Prefix ist dann 'Copy' anzugeben und der Suffix
- enthält den Zielpfad.
-
-
- Änderungen/Erweiterungen Version 1.5:
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- Siegfried Copy wurde um dem File Analyzer erweitert. Der File Analyzer
- eröffnet völlig neue Möglichkeiten zum Suchen, analysieren, prüfen und
- weiterverarbeiten von Dateien jeglicher Art! Einsetzbar ist der File
- Analyzer auf jeder Art von Massenmedium (Diskette, Festplatte,
- Wechselplatte, MO, CD, ...). Je größer die Datenmengen, desto effektiver
- der Einsatz des File Analyzer! Eine genaue Beschreibung des File Analyzer
- finden Sie in der Datei "Analyzer.txt".
-
- Beim Formatieren werden automatisch die Disketten unterschiedlich
- datiert (auch wenn mehrere Disketten gleichzeitig Formatiert werden)!
- Dadurch keine Probleme mehr mit gleichen Disketten und dem Betriebssystem.
-
- Multikopieren von DAT-Dateien. Ganze Directories von DAT-Dateien mit
- einem Mausklick auf Disketten kopieren, ohne Wiederauswahl von Dateiname
- einfach und bequem. Die Auswahl der zu kopierenden DAT-Dateien wird
- über sog. Pattern gesteuert. Das Multiselect ist ab KS 2.0 verfügbar.
- Unterstützt wird das Pattermatching nach dem Commodore-Standard. Die Angabe
- von "#?.SFC" im Dateinamen des FileRequesters würde bedeuten das alle
- Dateien mit der Endung ".SFC" von DAT kopiert werden. "Monkey#?" würde alle
- Dateien kopieren die "Monkey" beginnen.
-
- Das Multiselect ist über die Menüleiste (Tools/Pattern) abschaltbar. Dies
- ist dann sinnvoll, wenn z.B. Dateiennamen benutzt werden sollen in denen
- Pattern-Zeichen vorhanden sind (z.B "GameDisk #1").
-
- Der aktuelle Pfad der DAT-Datei wird in der Preferences Datei
- gespeichert. Sinnvoll für Anwender mit Festplatte aber wenig Speicher.
- Die DAT-Datei kann dort automatisch auf die Platte gelenkt werden.
-
- Automatische Erkennung ob ein Hardware-Modul angeschlossen ist.
-
- Neue Viren zur Erkennung aufgenommen.
-
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- Änderungen/Erweiterungen Version 1.4:
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- Kopieren von High-Density Disketten (1.76 MB). HD-Disketten werden wie
- DD-Disketten behandelt. Einfach einlegen und mit DOS-Copy kopieren!
- Siegfried Copy erkennt automatisch ob HD- oder DD-Disketten eingelegt
- wurden. Auto und Multi sind mit HD-Disketten voll nutzbar.
-
- Pseudolaufwerk DAT: und RAD unterstützen HD-Disketten. HD-Disketten
- können über DAT einfach und bequem archiviert werden. Zum schnellen
- zwischenspeichern kann eine HD auf die RAD kopiert werden (RAD muß hierbei
- natürlich mit 22 Sektoren pro Spur für HD, anstatt 11, angelegt werden)
-
- Sync-Analyse. Automatische Ermittlung von Kopierschutz-Syncs. Manche
- Disketten sind als Kopierschutz mit einem fremden Sync-Wert versehen.
- Siegfried Copy versucht die möglichen Werte automatisch zu ermitteln!
- Der Aufruf erfolgt über das Tools-Menü. Es stehen drei Funktionen zur
- Verfügung:
-
- - Scan: Starten des Suchvorgangs. Untersucht wird die eingestellte
- Startspur der gewählten Quelldiskette. Die komplette Untersuchung kann je
- nach Rechnertyp unterschiedlich lange dauern (von 6 Minuten (AMIGA 4000/40)
- bis zu über 1,5 Stunden (Amiga 500). Die gefundenen Werte werden in einer
- Liste gesammelt. Der aktuelle Wert wird in der Statuszeile ausgegeben. Die
- Untersuchung kann vorzeitig durch die linke Maustaste abgebrochen werden.
- ACHTUNG: wird abgebrochen, bleibt der gerade untersuchte Sync-Wert
- erhalten! (Zum Zurückstellen Sync/Reset benutzen oder das Reset-Gadget).
-
- - Show: Die gefunden Sync-Werte des Scans werden angezeigt. Der Anwender
- hat die Möglichkeit die Liste auszudrucken (Gadget "Print"). Gedruckt wird
- entweder in eine Datei oder auf den von der Workbench gewählten Drucker.
- Die aktuelle Liste wird erst bei einen neuen Scan gelöscht!
-
- - Reset: Es wird wieder der Standard-Syncwert 4489 gesetzt.
-
- Speed-Test, prüfen der Laufwerksgeschwindigkeit zum Ermitteln der
- Laufwerksdifferenzen. Hilfreich beim Kopiermodus "Hardware synchronisiert".
- Der Test wird auf dem aktuell gewählten Ziellaufwerk durchgeführt.
- ACHTUNG: Beim Test wird die Diskette beschrieben!!!!
-
- Format erweitert: Unterstützung von HD-Disketten, Disktypen "International"
- und "Cache" für Kickstart 3.0 möglich.
-
- Multiformat: formatieren von mehreren Disketten ohne lästige Mausklicks.
- Nur Disketten einlegen und das Formatieren startet automatisch.
- Im Formatfenster wird Multiformat durch das Gadget "Multi" aktiviert.
- Gestartet wird dann mit einem Klick auf "Weiter". Abgebrochen wird wie
- gewohnt über die linke Maustaste.
-
- Die Laufwerkseinstellung DAT: ist wie die Einstellung für DF0:-DF3: in
- den Voreinstellungen speicherbar.
-
- Prüfen auf korrektes Soundtrackerformat bei der Funktion "Load Sound".
- Damit ist sichergestellt, daß keine falschen Dateien versehentlich
- abgespielt werden.
-
- Neue Link- und Bootblockviren zur Erkennung aufgenommen. Kein
- Geschwindigkeitsverlust durch die großere Anzahl der Prüfungen!
-
- Sync/Index-Umschaltung: in der Vergangenheit wurde die Sync/Index-
- Umschaltung leicht übersehen, deshalb ist sie nun auch über das
- CopyPrefs-Menü anwählbar.
-
- Next Tool - Funktion; bei der Benutzung von mehreren Siegfried Tools (wie
- z.B. Siegfried Antivirus Professional) kann einfach zwischen den
- Anwendungen gewechselt werden.
-
- DFÜ-Copy: bei manchen Modem sind Probleme bei der Wählverbindung
- aufgetreten. Manche Telefonnummer konnten nicht angewählt werden, daß Modem
- legte sofort wieder auf. Dieses Problem ist behoben. Die Wählverbindung
- sollte jetzt mit allen Modems zusammenarbeiten.
-
- ACHTUNG: DFÜ-Copy unterstützt noch keine HD-Disketten. Es ist darauf zu
- achten, daß beim Senden und Empfangen nur DD-Disketten benutzt werden. (Es
- erfolgt keine Fehlerabfrage!)
-
- Siegfried Copy verfügt nun über 2 (!) Hardware-Index-Modi. Die beiden Modi
- synchronisieren die Laufwerke unterschiedlich. Je nach vorhandenen Laufwerken
- sind die Kopierzeiten recht unterschiedlich. Hier ist ein bischen
- experimentieren angesagt welcher Modi der schnellere ist.
- Die Hardware-Synchronisation wird wie gehabt über "INDX" aktiviert.
- Das Wechseln der Modi erfolgt über das "Deep"-Flag im CopyPrefs-Menü.
-
-
- Änderungen/Erweiterungen Version 1.3:
- -------------------------------------
-
- Mit der Version 1.3 von Siegfried Copy geht jetzt die Post ab! Es ist jetzt
- möglich Disketten von Rechner zu Rechner per Modem zu kopieren! Es können
- über Telefon eine odere mehrere Disketten oder Teile einer Diskette kopiert
- werden.
-
- Nibble-Routinen überarbeitet. Die normalen Nibbleroutinen (ohne Hardware)
- wurden um ca. 30% in ihrer Leistung gesteigert. Dies sowohl bei der
- Kopiergeschwindigkeit, als auch bei der Kopierstärke.
-
- Hardware-Synchronisiert beschleunigt. Die Synchronisationszeiten beim
- dem Modus "Hardware-Index-Synchronisiert" wurden drastisch reduziert. Durch
- eine automatische Nachoptimierung der Synchronisationswerte können
- weitaus kürzere Kopierzeiten erreicht werden, auch bei schlecht
- harmonierenden Laufwerken. Näturlich sind uns hier physikalische Grenzen
- gesetzt. Wir haben aber versucht dieses so gut wie möglich auszureizen.
-
- Linkvirensuche benötigt keine (!) zusätzliche Zeit mehr beim Kopieren und
- dies auf allen AMIGAs!
-
- Löschen von DAT-Dateien. Der Anwender kann DAT-Dateien die er nicht mehr
- benötigt schnell und einfach löschen ohne Siegfried Copy zu verlassen. Vor
- dem Löschen wird natürlich zurückgefragt.
-
- Zurücksetzen der Preferences-Werte. Wenn man versehentlich falsche
- Voreinstellungen abgespeichert hat, kann über eine zusätzliche Reset-
- Funktion diese wieder auf internen Vorgaben zurückgesetzt werden. Die
- Resetfunktion für die Preferences erreicht man über das "Projekt"-Menü und
- dem Untermenü "Preferences".
-
- Ist das Laufwerk RAD: gemountet aber noch nicht aktiviert, so wird diese
- erst beim erstmaligen Benutzen aktiviert (d.h. der Speicherplatz dafür
- angefordert).
-
- XPK-Unterstützung für das Packen von DAT-Dateien. Es wird, falls vorhanden,
- der XPK-Packer "IMPL" benutzt. Mit den anderen Packern kann es zu Problemen
- kommen. Die "xpkmaster.library" und die "IMPL.library" werden nicht (!) von
- uns mitgeliefert. Beide sind zwar Public Domain, die Autoren haben aber
- bestimmt das diese nicht zu kommerziellen Zwecken weitergegeben werden
- dürfen! Hinweis: wenn Sie XPK nutzen wollen, muß ihre "xpkmaster.library"
- mindestens Version 2.0 oder höher sein!
-
- Neue Viren zur Erkennung aufgenommen.
-
-
- Tips & Tricks zu Dfü-Copy
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- Kopieren per Dfü oder Nullmodem eröffnen dem Anwender eine ganze Reihe
- von neuen Möglichkeiten. Schon in der Testphase haben wir gesehen welches
- gewaltiges Potential in der Dfü-Copy liegt. Jeder Test brachte neue Ideen
- was man Dfü-Copy alles machen kann.
-
- Per Nullmodem ist es z.B. möglich gleichzeitg auf 8 (!) Disketten zu
- kopieren und das in einer Zeit in der normalerweise 4 Disketten kopiert
- werden! Für PD-Händler die viele Duplikate anfertigen müssen ein nicht
- unerheblicher Zeitvorteil. Erreicht wird dies indem die Senderseite von
- DAT nach DFU und allen 4 Laufwerken kopiert und die Empfängerseite von
- DFU auf alle 4 Laufwerke. Die Baudrate sollte hierbei zwischen 57600 und
- 115200 liegen.
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- Über den Dfü-Modus "Wählverbindung" ist man in der Lage eine Diskette
- zu versenden ohne das der Empfänger anwesend sein muss. Auf Empfängerseite
- wird einfach als Quelle DFU eingestellt und ein oder mehrere Ziellaufwerke.
- Dann wird der Kopiervorgang per "Doscopy" gestartet. Siegfried Copy wartet
- nun solange bis ein Anruf kommt. Der Sender kann zu einem beliebigen
- Zeitpunkt die Übertragung starten.
-
- Hinweis: Es kann ab und an vorkommen das der Timeout-Zähler im
- Dfü-Statusfenster anfängt schnell hochzuzählen. Ursache hier scheint ein
- gut versteckter Fehler im Programm zu sein. Also nicht wundern, nur
- staunen!
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- Ein kleiner Trick macht es möglich mehrere Disketten mit der Funktion
- "Multi" zu versenden: der Sender muss nur zusätzlich zum Ziellaufwerk DFU:
- ein zweites Ziellaufwerk hinzuschalten (DF0:...DF3:). Hierbei muss es sich
- um ein physikalisch vorhandenes Laufwerk handeln, kein Pseudolaufwerk. Auf
- Empfängerseite ist keine besondere Einstellung vorzunehmen. Zum Starten
- von "Multi" einfach Disketten einlegen und auf "Multi" klicken, schon wird
- der Verbingsaufbau gestartet. Nach dem Übertragen einer Diskette wird die
- Verbindung zwischen den Programmen nicht unterbrochen. Es brauchen jetzt
- nur, wie man es von Multi gewohnt ist, die Disketten gewechselt werden und
- weiter geht es. Beendet wird der Multi-Modus mit einen Klick der linken
- Maustaste.
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- Tip zum Nibblemodus
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- Sollten beim Kopieren mit dem Nibblemodus die gelesenen Spuren durchweg
- im Quellgitter rot angezeigt werden und das Kopieren wird sehr langsam, so
- kann man davon ausgehen, daß die Quelldiskette mit einem unbekannten
- Sync-Wert erstellt wurde. Solange aber im Zielgitter die Spuren in Grün
- dargestellt werden, sind die Daten sauber rübergekommen (intern
- wird bei einem solchen Fall auf einen Spezialmodus umgeschaltet).
- Es gibt die Möglichkeit, solche Disketten schneller zu kopieren: schalten
- Sie einfach in den Index-Modus um und kopieren die Diskette damit.
- Jetzt dürften die Anzeigen im Quell- und Zielgitter grün sein und das
- kopieren geht weitaus schneller.
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- Mailbox
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- Für die glücklichen Besitzer eines Modems unter Ihnen, besteht die
- Möglichkeit aktuelle Informationen direkt aus der "Kasseler Mailbox" zu
- ziehen. Zu einem späteren Zeitpunkt ist es geplant, daß man sich über die
- Mailbox seine Updates direkt holen kann, schnell und kostengünstig.
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- Die Kassler MB verfügt über derzeit 7 (!) Zugangsports. Davon ist ein Port
- ISDN. Die Einstellungsparameter sind 8N1. Der SysOp freut sich über jeden
- neuen User. Wenn Ihr Glück habt könnt Ihr uns in der Konferenzecke antreffen
- (User Schlumpf, Buccaneer und Kidcomp).
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- MB Kassel, SysOp Franz Wairer
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- PORT 1 0561/571966 14400 Baud
- PORT 2 0561/571972 14400 Baud
- PORT 3 0561/571992 14400 Baud
- PORT 4 0561/571998 14400 Baud
- PORT 5 0561/5799036 19200 Baud
- PORT 6 0561/5799037 ISDN/64000 Baud
- PORT 7 0561/571935 9600 Baud
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- Neue Viren
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- Im Handbuch weisen wir schon darauf hin: wenn Sie Viren haben, die Siegfried
- Copy oder ein anderes Tool aus der Siegfried Serie nicht erkennt, übersenden
- Sie uns diese (egal ob Bootblock-, File- oder Linkvirus)! Wir bauen Ihnen
- die Erkennung dieses Virus kostenlos in Ihr Siegfried Tool ein!
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- Speichern der Preferences/Sound laden/Setup Effects
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- Nach dem Aufstarten von Siegfried Copy werden die verfügbaren Laufwerke
- verriegelt, damit andere Programme nicht darauf zugreifen können. Die
- drei obengenannten Funktionen können aber auf Disketten zugreifen. Hierzu
- wird beim Aufruf einer solchen Funktion die Laufwerksverriegelung wieder
- aufgehoben und nach dem Beenden wieder verriegelt. Das Ent- und
- Verriegeln erfolgt grundsätzlich bei diesen Funktionen, auch dann wenn
- Sie nicht auf Diskette zugreifen, sondern die Daten z.B. von der Festplatte
- holen bzw. speichern.
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- ACHTUNG: Es muß darauf geachtet werden, daß bei der Freigabe der Laufwerke
- keine gleichen Disketten in den Laufwerken liegen. (Gerade nach einem
- Kopiervorgang kann man davon ausgehen, daß sich Disketten mit den exakt
- gleichen Daten in den Laufwerken befinden (hoffen wir jedenfalls) :-) )
- Das Betriebsystem hat Schwierigkeiten exakte Kopien von Disketten
- auseinanderzuhalten. Unter Kickstart 1.3 kann dies sogar zu einem Absturz
- führen.
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- Daher auch der Zwang bei der Quit-Funktion alle Disketten zu entnehmen. Damit
- ist sichergestellt, daß nicht zwei Disketten mit den exakt gleichen Daten
- in den Laufwerken liegen können.
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