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- ppm2AGA 1.6a von Günther Röhrich
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- ppm2AGA ist ein Programm zur qualitativ hochwertigen Umwandlung des ppm-Bild-
- formats (sowie auch pgm und pbm) in das IFF-ILBM-Format. Besitzer eines
- AGA-Amigas können nun hochwertige Bilder für ihren Rechner erzeugen ohne viel
- Geld für ein kommerzielles Bildbearbeitungsprogramm ausgeben zu müssen. Zusammen
- mit dem NETPBM-Paket ist die Umwandlung (fast) jedes beliebigen Bildformats
- möglich sowie einige elementaren Bildbearbeitungen.
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- Die Vorteile von ppm2AGA:
- - sehr gute Bildqualität im HAM8-Modus
- (besser als bei einigen kommerziellen Programmen)
- - Bearbeitung beliebig großer Bilder auch mit wenig Arbeitsspeicher möglich
- (das Bild darf sogar größer sein als der Arbeitsspeicher des Amiga)
- - Abspeichern ins Klemmbrett (Clipboard) möglich
- - Unterstützung von Farbpaletten mit voller 24 Bit Farbinformation
- - Quelltext ist dabei
- - läuft auf allen Amiga-Modellen mit allen Prozessoren (auch KS 1.2/1.3
- sofern die iffparse.library V37 vorhanden ist)
- - AGA-Bilder können auch auf nicht-AGA Rechnern erzeugt werden
- - Anzeige des Bildes während der Berechnung möglich
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- Bevor ich mit der Anleitung anfange muß ich aber noch folgendes loswerden;
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- Dieses Programm ist Freeware (d.h. man braucht nichts zu bezahlen), bei seiner
- Verbreitung bitte ich die folgenden Hinweise zu beachten:
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- Einige Programmteile entstammen dem NETPBM-Paket und sind somit
- Copyright (C) 1989, 1991 by Jef Poskanzer. Sie wurden zum Teil stark geändert.
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- Dies ist jedoch im Sinne des Autors. Zur Erfüllung all seiner Forderungen
- habe ich noch seinen Urheberrechts-Hinweis in die Anleitung mit aufgenommen:
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- Permission to use, copy, modify, and distribute this software and its
- documentation for any purpose and without fee is hereby granted, provided
- that the above copyright notice appear in all copies and that both that
- copyright notice and this permission notice appear in supporting
- documentation. This software is provided "as is" without express or
- implied warranty.
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- Selbstverständlich ist jegliche Veränderung oder Weiterverbreitung von ppm2AGA
- sowie des Quelltextes nur unter der oben aufgeführten Bedingung zulässig.
- Die Dateien im Verzeichnis "Developer" unterliegen nicht dieser Auflage da sie
- vollständig von mir entwickelt wurden, es gibt daher keinerlei Einschränkungen
- für ihre Nutzung.
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- Bedanken möchte ich mich noch bei folgenden Personen:
- (In Klammer ist die Internet-EMAIL Adresse angegeben, wo die betreffende
- Person (hoffentlich) zu erreichen ist.)
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- Jef Poskanzer (jef@well.sf.ca.us)
- für die Entwicklung des PPM-Formats und der zugehörigen Software
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- Ingo Wilken (Ingo.Wilken@informatik.uni-oldenburg.de):
- für die AMIGA-spezifischen Sachen von NETPBM und "ppmtoilbm.c"
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- Johan Widen (jw@jwdata.se):
- für die chunky->planar Umwandlungsroutine aus "ppmtoilbm.c"
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- Paul Heckbert:
- auf dessen Artikel in "SIGGRAPH '82 Proceedings", S. 297 die
- Farbauswahl-Routine aus "ppmquant.c" beruht
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- The Independent JPEG Group (jpeg-info@uunet.uu.net):
- für den Quelltext zum Umwandeln des JPEG-Bildformats
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- So, nun sollte ich mal zum Wesentlichen kommen.
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- Das Programm liegt in zwei Versionen vor:
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- ppm2AGA.000 für 68000 und 68010 Prozessor, läuft auch auf allen anderen
- ppm2AGA.020 für 68020 oder höhere Prozessoren
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- Da ich keinen Rechner mit 68000-Prozessor habe weiß ich nicht ob das
- Programm dort läuft. Als Betriebssystem wird OS 2.0 oder höher benötigt.
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- Der Aufruf von ppm2AGA geschieht wie folgt:
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- ppm2AGA Eingabedatei Ausgabedatei Optionen
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- Eingabedatei:
- *************
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- Die Datei, die gelesen werden soll. Unterstützt werden die Dateiformate:
- PPM - volle Farbinformation, jeder Bildpunkt kann eine von ca. 16 Millionen
- Farben annehmen, 24 Bit pro Pixel
- PGM - nur Graustufen, 8 Bit pro Pixel
- PBM - nur Schwarz-Weiß, 1 Bit pro Pixel
- Es werden sowohl das Binär- als auch das Textformat akzeptiert. Nähere
- Informationen sind im NETPBM-Paket zu finden.
- Wenn die Datei nicht komplett in den Speicher geladen wird dann darf sie
- sich nicht auf einem PIPE-Device befinden da sie dann mehrfach gelesen werden
- muß.
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- Ausgabedatei:
- *************
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- Die Datei, die erzeugt werden soll. Es wird stets eine Datei im IFF-ILBM-Format
- erzeugt. Der zu verwendende Modus wird über die Optionen eingestellt.
- Wenn kein Modus angegeben ist dann wird stets der HAM8-Modus verwendet, da
- dieser in den meisten Fällen die beste Bildqualität ergibt.
- Das Setzen der HIRES- und LACE-Optionen geschieht automatisch je nach der Größe
- des Bildes.
- Wenn als Name der Ausgabedatei -cn angegeben wird dann wird die Datei im Klemm-
- brett (Clipboard) mit der Unit-Nummer n abgelegt. Für n sollte man normalerweise
- eine 0 angeben. Mit dem Befehl "MultiView CLIPBOARD" kann man z.B. das Bild dann
- anzeigen. Bei anderen Programmen muß in der Regel die "Paste"- bzw. "Einfügen"-
- Funktion in der Menüleiste angewählt werden um das Bild zu laden.
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- Optionen:
- *********
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- Die Optionen dürfen in beliebiger Reihenfolge stehen, die Groß- und Klein-
- schreibung ist beliebig. Werden Optionen weggelassen dann werden interne
- Vorgabewerte angenommen.
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- -HAM8:
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- Es wird der HAM8-Modus verwendet. Das erzeugte Bild kann daher max. 262144 ver-
- schiedene Farben haben. Mit der Option -2 werden zwei Durchgänge verwendet um
- die Qualität etwas zu steigern. Eine Anzeige des Bildes ist nur auf AGA-Rech-
- nern möglich.
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- -HAM6:
-
- Es wird der HAM6-Modus verwendet. Dieser Modus ist jedoch nur der Voll-
- ständigkeit halber enthalten, entsprechend sind dann auch die Ergebnisse.
- Mit der Option -2 werden zwei Durchgänge verwendet um die Qualität etwas
- zu steigern.
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- -CMAPn
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- Es wird der Farbpalettenmodus mit n Bitebenen verwendet. Dies bedeutet daß
- im umgewandelten Bild nur höchstens 2^n verschiedene Farben auftreten können.
- Die Auswahl dieser Farben geschieht jedoch aus einer Anzahl von ca. 16 Millionen
- und orientiert sich nach der Häufigkeit des Auftretens im Originalbild.
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- Bei der Anzeige der Bilder auf einem ECS/OCS-Rechner wird das Bild daher
- verfälscht da diese nur eine Auswahl aus 4096 Farben erlauben.
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- Eine Verfälschung auf einem AGA-Rechner ist auch möglich wenn ein zu alter
- IFF-Anzeiger verwendet wird.
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- Hier nun die Zuordnung zwischen n und der Zahl der Farben der Palette:
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- Bitebenen Farben
- --------- ------
- 1 2
- 2 4
- 3 8
- 4 16
- 5 32
- 6 64 (Anzeige nur auf AGA-Rechner oder mit Grafikkarten möglich)
- 7 128 (Anzeige nur auf AGA-Rechner oder mit Grafikkarten möglich)
- 8 256 (Anzeige nur auf AGA-Rechner oder mit Grafikkarten möglich)
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- -E
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- (Nur sinnvoll in Zusammenhang mit der Option -CMAPn)
- Diese Option ist anzugeben wenn bekannt ist daß die ppm-Datei nur wenige Farben
- enthält und bei der Bildung der Häufigkeitsverteilung keine Probleme zu erwarten
- sind. (dies ist z.B. der Fall wenn die ppm-Datei aus einem GIF-Bild herrührt,
- das bekanntlich höchstens 256 Farben haben kann.) Werden mehr als 10000 Farben
- gefunden so beginnt die Rechenarbeit von vorne, es werden dann mehrere Farben
- zu einer einzigen zusammengefaßt. (Für eine Häufigkeitsverteilung ohne Ver-
- minderung des Farbraums wären theoretisch bis zu 32 Megabyte an Arbeitsspeicher
- erforderlich!)
- Bei Bildern im pgm-Format ist diese Option automatisch aktiviert, da diese
- höchstens 256 Graustufen enthalten können.
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- -FS
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- Es wird ein sog. Dithern nach Floyd-Steinberg durchgeführt. Hierbei werden
- absichtlich Wandlungsfehler in das Bild eingebaut, die aber von weitem
- betrachtet eine Verbesserung des Bildes ergeben. Verbessert werden insbesonders
- Farbverläufe, die im HAM6 und im Farbpalettenmodus viel zu grobe Abstufungen
- erhalten würden. In der Version 1.4 von ppm2AGA ist die Kombination auch mit
- dem HAM8-Modus möglich aber die Änderungen die sich daraus ergeben werden wohl
- nur dem geübten Betrachter auffallen.
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- -Mx
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- Diese Option legt fest, daß Bilder nur bis zu einer Größe von x Bytes voll-
- ständig in den Speicher eingelesen werden. Die Größe in Bytes ergibt sich aus
- dem Produkt aus Bildbreite und Bildhöhe (in Bildpunkten gemessen) mal 3.
- Wenn das Bild nicht vollständig eingelesen wird dann dauert die Bearbeitung
- etwas länger, außerdem ist ständig ein Dateizugriff nötig. Ohne diese Option
- wird für x 1 Million angenommen, was auf einem Rechner mit 2 Megabyte keine
- Probleme bereiten sollte. Mit ppm2AGA ist es somit möglich Bilder beliebiger
- Größe zu bearbeiten, sie müssen nur auf die Festplatte passen.
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- -2
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- Es werden zwei Durchgänge bei der HAM8/HAM6 Konvertierung zur Verbesserung
- der Bildqualität verwendet. Im zweiten Durchgang wird der gröbste Wandlungs-
- fehler (und einige andere gleich mit dazu) beseitigt. Bei digitalisierten
- Bildern ist aber in der Regel kaum ein Unterschied zu beobachten.
- (In der Version 1.0 von ppm2AGA wurden stets zwei Durchgänge gemacht.)
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- -D
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- Das Bild wird während der Bearbeitung angezeigt. Es ist auf jeden Fall OS 3.0
- oder höher sowie die richtigen Grafikchips und genügend CHIP-RAM erforderlich.
- Sollte es nicht möglich sein, den Bildschirm zu öffnen, dann wird trotzdem ganz
- normal weitergemacht. Bei zu großen Bildern kann man dank der Autoscroll-
- Eigenschaft den Schirm mit der Maus nach Belieben bewegen. Zuvor muß allerdings
- der Grafikbildschirm durch einmaliges Anklicken aktiviert werden.
- Der Bildschirm hat außerdem eine Ziehleiste sowie einen Vordergrund/Hinter-
- grund-Schalter, die allerdings unsichtbar sind.
- Da der Bildschirm ausschließlich über Funktionsaufrufe der graphics.library
- beschrieben wird müßte eine Anzeige auf Grafikkarten auch möglich sein sofern
- diese das AGA-Chipset richtig emulieren.
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- -VGA
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- Der CAMG-Hunk des fertigen Bildes wird so gesetzt daß beim Anzeigen des Bildes
- der VGA-Monitortreiber (auch Multiscan genannt) verwendet wird. Dieser Modus
- wird dann auch bei Verwendung der Option -D angewandt. Falls auf dem jewei-
- ligen Amiga dieser Modus nicht darstellbar ist kann es bei der Anzeige des
- Bildes zu Problemen kommen.
- Die Option -VGA ist dann zu setzen wenn bekannt ist, daß das Bild für die An-
- zeige auf einem PC oder auf einem anderen Rechner mit quadratischer Auflösung
- des Bildschirms vorgesehen war.
- Apropos quadratische Auflösung: Hier gibt es leider viele Mißverständnisse so
- daß ich näher darauf eingehen werde:
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- Unter "quadratisch" ist nicht gemeint daß auf dem Bildschirm in horizontaler
- und vertikaler Richtung genau gleich viele Bildpunkte vorhanden sind.
- (z.B. 1024x1024) Es ist gemeint daß ein Quadrat bestehend aus z.B. 100x100
- Bildpunkten auf dem Monitor ebenfalls als Quadrat zu sehen ist. Da das Seiten-
- verhältnis einer üblichen Bildröhre 4:3 beträgt (angelehnt and die internatio-
- nale Fernsehnorm) muß auch die horizontale und vertikale Auflösung Vielfache
- davon betragen. (z.B. 640x480 da
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- 640 4
- --- = - )
- 480 3
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- Nur so ist gewährleistet daß ein solches Bild verzerrungsfrei dargestellt
- wird.
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- -SMR
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- Der gewünschte Bildschirmmodus kann komfortabel mit Hilfe eines Auswahlfensters
- gewählt werden. Es werden aber nur die Modi aufgelistet die auf der jeweiligen
- Rechnerkonfiguration tatsächlich verfügbar sind. (Das bedeutet daß auf einem
- ECS-Rechner keine AGA-Bildschirmmodi gewählt werden können.) Außerdem ist die
- Workbench 2.1 oder höher erforderlich.
- Die Optionen -HAM8, -HAM6, -CMAPx sowie -VGA werden dabei ignoriert sofern
- sie angegeben wurden.
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- -jpegAGA
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- Es wird anstatt eines IFF-ILBM Bildes eine sog. map-Datei für das Programm
- jpegAGA/PhotoCDAGA erzeugt. Im Normalfall geschieht die Erzeugung der map-
- Dateien jedoch mit Hilfe eines Shell-Skripts. Näheres ist in der Anleitung zu
- jpegAGA/PhotoCDAGA zu finden.
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- Sollte ein Abspeichern der map-Datei am gewünschten Ort nicht gelingen (z.B.
- weil das Medium nicht beschreibbar ist) dann wird in das Verzeichnis abge-
- speichert auf das die Umgebungsvariable MAPDIR weist. Das Programm jpegAGA
- in der Version 1.1 oder höher wird die map-Datei dann ebenfalls dort suchen.
- Das gleiche gilt auch für das Programm PhotoCDAGA.
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- -b Name
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- Es wird eine map-Datei mit dem Basisnamen "Name" erzeugt. Das ist nur sinnvoll
- in Zusammenhang mit dem Programm PhotoCDAGA. (s. dort) Außerdem muß die Umge-
- bungsvariable MAPDIR gesetzt sein.
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- Arbeitsweise des Programms:
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- Als Erstes wird eine Häufigkeitsverteilung der Farben erstellt. (d.h es wird
- gezählt welche Farbe wie oft vorkommt.) Es werden beim Zählen höchstens 10000
- Farben unterstützt, deshalb muß hierfür der Farbraum in der Regel verkleinert
- werden. Dies hat aber später auf das Umrechnen des Bildes keine Auswirkungen.
- Bei dem HAM8 und HAM6 Modus muß der Farbraum ohnehin auf 262144 bzw. 4096 Farben
- verkleinert werden.
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- Anhand dieser Verteilung werden die Farben für die Farbpalette ausgewählt.
- Beim HAM8 und HAM6-Modus werden 64 bzw.16 Farben ausgewählt. Bei Verwendung
- der -2 Option wird die letzte Farbe (Nr. 64 bzw. 16) gewählt um damit den
- gröbsten Wandlungsfehler im Bild zu beseitigen. Eine Neuberechnung des Bildes
- beseitigt dann in der Regel auch weitere Fehler. Das Bild wird daher in diesem
- Modus insgesamt 2 mal berechnet!
- Beim Farbpaletten-Modus werden 2^n Farben ausgewählt. Alle Originalfarben
- werden dann durch diese 2^n Farben angenähert.
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- Zur Beschleunigung habe ich einige Programmteile direkt in Assembler pro-
- grammiert.
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- Ich habe noch das Programm "djpeg" beigelegt, mit dem man JPEG-Bilder in
- das ppm-Format umwandeln kann. Es liegt ebenfalls in zwei Versionen für die
- verschiedenen Prozessoren vor. Der Aufruf lautet:
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- djpeg Eingabedatei Ausgabedatei
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- Bei der direkten Umwandlung in das GIF-Format muß man JPEGTMP: mit einem assign-
- Befehl zuweisen (z.B. assign JPEGTMP: HD:T) da djpeg eventuelle temporäre
- Dateien dorthin ablegt. Alles weitere ist der zugehörigen Anleitung zu entnehmen.
- Wenn ich mal Zeit habe werde ich die JPEG-Routinen in ppm2AGA einbauen so daß
- dieses Programm dann nicht mehr benötigt wird.
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- Weitere Umwandlungsprogramme sind wie bereits erwähnt in dem NETPBM-Paket ent-
- halten. Einige Programme können aber direkt das ppm-Format erzeugen.
- (z.B. Gnuplot)
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- Das wärs, in dem nun folgenden Teil versuche ich schon vorab auf Fragen zu
- antworten damit ich später nicht so viel zu tun habe.
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- Fragen und Antworten
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- Frage: Warum unterstützt du ausgerechnet das ppm-Format ?
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- Antwort: Das Format ist sehr einfach aufgebaut und es stehen bereits
- fertige Unterroutinen zum Lesen/Schreiben zur Verfügung. Das Lesen erfolgt
- sehr schnell, was von Vorteil ist wenn man das Bild nicht komplett im Speicher
- halten kann und mehrere Durchgänge braucht. Mit den Programmen aus dem NETPBM-
- Paket werden fast alle möglichen Grafikformate unterstützt. Mit PhotoCDAGA oder
- hpcdtoppm können auch PhotoCD-Bilder umgerechnet werden.
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- Frage: Ich habe gehört man kann im HAM8-Modus mehr als 262144 Farben verwenden,
- warum geht das nicht mit ppm2AGA ?
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- Antwort: Dies geschieht über einen Trick der nur für Vorführungszwecke zu ge-
- brauchen ist, nicht aber in einem Bildbearbeitungsprogramm.
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- Frage: Warum ist das Programm so langsam ?
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- Antwort: Das Programm ist auf Qualität getrimmt, nicht auf Geschwindigkeit.
- Falls es Dir gelingen sollte, das Programm schneller zu machen (ohne
- nennenswertem Qualitätsverlust oder Anstieg im Speicherverbrauch) dann
- schick mir bitte deine Lösung zu.
- Den Versuch, das Programm durch Neukompilieren mit anderen Compilern schneller
- zu machen kannst Du dir sparen, da der GNU-Compiler nicht übertroffen werden
- kann.
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- Frage: Warum klingt der Text in der deutschen Anleitung so geschwollen ?
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- Antwort: Ich habe versucht so wenige Fremdwörter wie möglich zu verwenden. Ich
- finde es schade daß die deutsche Sprache derzeit mit so vielen Anglizismen
- verunstaltet wird. Leider sind die deutschen Bezeichnungen, sofern es überhaupt
- welche gibt, sehr lang und damit unhandlich.
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- Bem.: Anglizismen = Fremdwörter englischer oder amerikanischer Herkunft
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- Frage: Warum ist die englische Anleitung so kurz ?
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- Antwort: Ich hatte bisher keine Lust die deutsche Anleitung vollständig zu
- übersetzen. Es würde mich aber freuen wenn jemand es für mich macht und mir
- das Ergebnis zuschickt. Der Name der betreffenden Person wird dann selbst-
- verständlich in der Anleitung besonders hervorgehoben, eine weitere Belohnung
- gibt es aber nicht.
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- Solltest du weitere Fragen haben so kannst Du mir jederzeit schreiben. Ich
- werde mich bemühen alle Zuschriften zu beantworten. (Bisher ist noch nichts
- unbeantwortet geblieben...)
- Falls Du einen Fehler im Programm entdecken solltest (oder Mungwall/Enforcer-
- Meldungen) so bitte ich ebenfalls um eine Benachrichtigung.
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- Entstehungsgeschichte
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- 1.0 - 19. April 1994
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- - erste veröffentlichte Version
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- 1.1 - 2. Mai 1994
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- - Option -2 hinzugefügt
- - standardmäßig wird im HAM8/HAM6-Modus nur noch ein Durchgang bei der
- Konvertierung verwendet
- (mit der Option -2 kann das Verhalten der 1.0 - Version wieder erreicht
- werden)
- - Anzeige des Bildes während der Berechnung ist mit der Option -D jetzt
- möglich. Das funktioniert aber bislang nur mit OS 3.0 oder höher.
- - In der Anleitung ist jetzt meine (hoffentlich) korrekte EMAIL-Adresse
- enthalten.
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- 1.2 - 15. Mai 1994
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- - Autoscroll-Fehler beseitigt (hatte das Tag-Item SA_Overscan vergessen)
- - Option -VGA hinzugefügt
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- 1.3 - 4. Juni 1994
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- - Option -jpegAGA hinzugefügt zur Erzeugung von map-Dateien für das gleich-
- namige Programm
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- 1.4 - 6. Oktober 1994
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- - die Umgebungsvariable MAPDIR wird unterstützt gemäß den Erfordernissen von
- jpegAGA 1.1 oder höher
- - im HAM8-Modus ist jetzt auch ein Dithering nach Floyd-Steinberg möglich
- - Option -SMR hinzugefügt zur besseren Auswahl des Bildschirmmodus
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- 1.5 - 19. November 1994
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- - möglicher Enforcer-Hit beseitigt
- - Option -b Name hinzugefügt gemäß den Erfordernissen von PhotoCDAGA
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- 1.6 - 8. Januar 1995
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- - vor dem Schließen wird der Bildschirm in den Hintergrund gesetzt
- - Bilder im HAM6-Modus werden auch auf AGA-Rechnern korrekt angezeigt
- - Störungen am linken Bildschirmrand, die sich beim Verschieben eines HAM-
- Bildes ergeben, sind jetzt sehr viel kleiner
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- 1.6a - 12. April 1995
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- - die ixemul.library wird nicht mehr benötigt
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- Aufruf
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- Wie Du sicher gemerkt hast bietet das Programm bislang nicht sehr viel, es gibt
- noch viel zu tun. Meine Zeit ist leider begrenzt. (Ich studiere derzeit Elektro-
- technik an der Uni Stuttgart und habe neben der Computerei noch andere Hobbies.)
- Aus diesem Grund suche ich weitere Programmierer die bereit sind, mit mir zu-
- sammenzuarbeiten sowie Beta-Tester für die fertigen Programme. Wenn Du mitma-
- chen willst dann melde dich bitte. Ich werde dann auch eine ausführliche Be-
- schreibung des Quelltextes erstellen. Einige Projekte können aber auch völlig
- unabhängig voneinander realisiert werden.
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- Für die Neukompilierung ist das newiff-Paket von Commodore zwingend erfor-
- derlich. Die Version 37 ist auf der Fish-Disk 705 zu finden, die Version 39 ist
- auf den "3.1 Amiga Developer Update" - Disketten vorhanden. (Bezugsquelle siehe
- unten) Oder aber im Aminet und auf der Fresh Fish CD.
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- In dem Unterverzeichnis "Developer" sind Quelltexte zu finden, die für die
- Entwicklung oder Verbesserung anderer Programme sehr nützlich sein könnten.
- (z.B. zur Entwicklung eines Datatype für das ppm-Format und anderer 24 Bit-
- Formate)
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- Auf meiner Wunschliste stehen noch folgende Dinge:
- - PhotoCD Anzeiger/Konverter mit der Bildqualität von jpegAGA/ppm2AGA
- (Ist bereits fertig :-)
- - graphische Benutzeroberfläche mit Anzeige des Bildes während der Berechnung
- (Anzeige des Bildes ist in der Version 1.1 bereits realisiert.)
- - Unterstützung von Animationen, insbesondere die Umwandlung von MPEG nach
- IFF-ANIM im HAM8-Modus.
- - Unterstützung weiterer Bildformate sowie elementare Bildmanipulationen
- (Vergrößern, Verkleinern, Ausschneiden, Aufhellen, usw.)
- - ARexx-Port
- - Anleitung im TeX-DVI sowie AmigaGuide-Format
- - vollständige Übersetzung der deutschen Anleitung ins Englische
- - schneller Bildanzeiger für das ppm-Format im HAM8-Modus mit fester
- Farbpalette und Verdoppelung der horizontalen Auflösung zur
- Qualitätssteigerung, eventuell als Datatype
- (wenn Du nicht verstehst was gemeint ist dann frag einfach nach)
- - Übernahme der Farbpalette aus einem anderen Bild statt Neuberechnung
- - usw.
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- Alle Zuschriften/Geschenke/usw. sind an die folgenden Adressen zu schicken:
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- Elektronische Post: Normale Post:
- ******************* *************
-
- Guenther@studbox.uni-stuttgart.de Günther Röhrich
- (Internet EMAIL) Lerchenbergstr. 4
- D-73733 Esslingen
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-
- Falls Du innerhalb von drei Wochen keine Antwort auf eine EMAIL bekommst
- so versuche es über die normale Post noch einmal.
-
-
- Bezugsquellen
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- Das NETPBM-Paket sowie der JPEG-Quelltext sind über FTP erhältlich.
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- NETPBM: ftp.uni-stuttgart.de in aminet/gfx/pbm
- ftp.uni-oldenburg.de in ?
- JPEG: ftp.uu.net in graphics/jpeg
- (oder im Aminet in gfx/conv)
- PhotoCDAGA: im Aminet in gfx/show
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- Gute Bilder im JPEG-Format findet man in rauhen Mengen in:
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- ftp.uni-stuttgart.de in pub/graphics/pictures
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- Wer keine andere Möglichkeit hat kann alles auch direkt von mir bekommen.
- (Ich bin aber kein hauptberuflicher PD-Versender!!)
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- Das "3.1 Amiga Developer Update" ist für jedermann erhältlich bei:
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- Hirsch & Wolf oHG
- Mittelstr. 33
- D-56564 Neuwied
- Tel.: 02631-8399-0
- Fax: 02631-839931
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- und kostet 50 DM. (Das hier ist keine Schleichwerbung denn es ist die einzige
- Firma bei der man es bekommen kann.) Da Commodore aber inzwischen aufgelöst
- bzw. pleite ist weiß ich nicht ob und wie lange es noch verfügbar ist.
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- Siehe auch die Datei "Info.Developer"
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