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- Visual Player: MOD-Dateien mit Disko-Effekt
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- Version 2.0, Barcelona, März '93
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- Programm:
- Héctor Martínez, Luis Crespo, Luis Ubeda, David López y Angel Trigo.
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- Deutscher Text:
- Roland G. Hülsmann
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- Allgemeines
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- "Visual Player" ist ein graphisher MOD-Player. Das Besondere: Während die
- Musik spielt, kann das Programm dier Wellenform der vier Stimmen, die Gesamt-
- Wellenform, vier Lautstärke-Balken, einen Echtzeit-Spektrum-Analysator und
- eine Lichtorgel darstellen. Das Prpogramm ermöglicht sozusagen einen Blick
- auf die Musik, während sie gespielt wird. Und noch etwas: alle Anzeigen sind
- echt, d.h. sie werden während des Abspielens aus der Musik berechnet, und
- nicht etwa aus Tabellen oder mit einem Zufallsgenerator.
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- Anwendung
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- Um "Visual Player" zu starten, geben Sie am DOS-Prompt ein:
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- VP
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- Wahweise kann auch ein Dateiname mit Platzhaltern angegeben werden. Beispiel:
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- VP A*
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- In diesem Fall werden alle MOD-Dateien abgespielt, die mit einem "A" beginnen.
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- Wiedergabemöglichkeiten
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- "Visual Player" unterstützt nahezu jede beliebige Hardware zur Wiedergabe
- der MOD-Dateien:
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- - Der interne PC-Lautsprecher
- - Sound Blaster (und kompatible)
- - Sound Blaster Pro (Stereo)
- - Sound Blaster 16 ASP (Stereo, 16 bits, 44.1 KHz)
- - Adlib (und kompatible)
- - Stereo In One (hierzulande recht unbekannt)
- - Ein oder zwei Digital-Analog-Converter (DAC) an LPT1 und LPT2.
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- Da der PC-Lautsprecher in der Regel keinen überragenden Sound bietet, ist
- am Schluß dieser Artikels eine Bauanleitung nach der Sie sich für wenige
- Mark einen DAC selber bauen können. Die Tonqualität eines solchen Schalt-
- kreises ist erstaunlich gut!
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- Hardware-Vorraussetzungen
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- "Visiul Player" benötogt eine VGA-Karte und aufgrund der zahlreichen
- Anzeigen sollte der Computer so schnell wie möglich sein. Das Programm läuft
- zwar schon auf einem 286er, aber beser ist schon ein 386er mit 33 MHz.
- Wenn der eingebaute Lautsprecher oder die DACs verwandt werden, bringt es
- unter Umständen einen Geschwindigkeitsvorteil, wenn kein Speichermanager
- (z.B. EMM386, QEMM, 386MAX, etc.) in Betrieb ist, da dieser das Tempo des
- Computers und somit die Wiedergabequalität beeinträchtigt.
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- Außerdem können die einelnen Graphik-Anzeigen auch abgestellt werden, um
- bessere Tonqualität zu erzielen.
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- Noch etwas: Ohne Maus geht (fast) nichts: Knöpfe, Optionsschalter und
- Schieberegler funktionieren weitestgehend wie unter Windows.
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- Tastatur
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- Einiges geht auch über die Tastatur:
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- + : Erhöhe Sample-Frequenz
- - : Erniedrige Sample-Frequenz
- 1..4 : entsprechenden Kanal an- bzw. ausschalten
- S : OS-Shell (DOS-Ebene - die Musik spielt weiter)
- Enter : Nächste MOD-Datei
- ESC : "Visual Player" verlassen
- F1 : Hilfe!
- F3 : MOD-Datei laden
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- Bedienungshinweise
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- Alle graphischen Anzeigen können ein- bzw. ausgeschaltet werden, indem sie
- mit der Maus angeklickt werden.
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- Wenn "Visual Player" gestartet wird, sehen Sie nur die obere Hälfte der
- Oberfläche des Programmes. Wenn Sie mit der Maus nach unten gehen, verschiebt
- sich der sichtbare Teil und die untere Hälfte der Oberfläche wird sichtbar.
- Hier sehen Sie z.B. die Zuordnung von Instrumenten zu Stimmen und können
- auch verschiedene Optionen einstellen. Einige Knöpfe seien kurz erklärt:
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- Load MOD: Lädt eine MOD-Datei
- Load FLI: Lädt eine FLI-Animation (nur in der Vollversion)
- ADC Mode: Das Programm benutzt den über die Soundkarte kommenden Sound
- (z.B. mit dem Mikrofon) für die grafischen Anzeigen. Somit
- wird das Programm zur Lichtorgel für Ihre nächste Party!
- Play Device: Hier wählen Sie das Wiedergabegerät aus.
- Config: Ein Fenster mit einem Konfiguartionsbildschirm wird geöffnet.
- Fast alles kann eingestellt und angepaßt werden. Näheres ent-
- nehmen Sie bitte der englischen Original-Anleitung.
- Big Psycho: Die Lichtorgel wird in 256 Farben und bildschirmfüllend
- dargestellt.
- OS Shell: Sprung ins Betriebssystem. Die MOD-Datei spielt weiter.
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- Shareware-Hinweis
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- "Visual Player" ist Shareware. Wollen Sie das Programm regelmäßig nutzen
- müssen Sie sich registrieren lassen. Registrierte Anwender erhalten die
- neueste uneingeschränkte Programmversion und zusätzlich auch noch bei
- Fertigstellung die nächste Version. Lassen Sie sich für 30$ bei folgender
- Adresse registrieren (innerhalb Spaniens 3000 Peseten):
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- Luis Crespo
- P.O. Box 93142
- 08080 Barcelona, SPAIN
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- Über folgende E-Mail-Adressen sind die Autoren erreichbar:
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- Luis Crespo: FidoNet 2:343/108.21
- David López: FidoNet 2:343/107.989
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- Die Schaltung
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- Der DAC wird zwischen Computer (Drucker-Schnittstelle) und Verstärker
- geschaltet. Sie benötigen:
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- 9 Wiederstände zu 20 kOhm (1 %)
- 9 Wiederstände zu 10 kOhm (1 %)
- 1 Kondensator 10 nF
- 1 Kondensator 100 nF
- 1 Stecker für den Druckerport
- 1 Stecker für den Verstärker
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- ACHTUNG: Es ist extrem wichtig, daß die Toleranz der Wiederstände auf keinen
- Fall größer als 1 % ist! Mit 5 %-Wiederständen klingt das Ganze ziemlich
- grausam!
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- Drucker-Schnittstelle
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- Signal Pin
- 20k 20k
- D0 2 >───░░░─┬─░░░── 0 Volt (GND, Pin 20)
- 20k ░ 10k
- D1 3 >───░░░─┤
- 20k ░ 10k
- D2 4 >───░░░─┤
- 20k ░ 10k
- D3 5 >───░░░─┤
- 20k ░ 10k
- D4 6 >───░░░─┤
- 20k ░ 10k
- D5 7 >───░░░─┤
- 20k ░ 10k
- D6 8 >───░░░─┤
- 20k ░ 10k
- D7 9 >───░░░─┤
- 20k ░ 10k 100nF
- ├──────┤├─┬──> Zum Verstärker
- │ │
- ░ 10k ┴ 10nF
- │ ┬
- GND 20 >───────┼─────────┴──>
- 0 Volt
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