Farbeinstellungen auf andere PCs übertragen

Manuelle Arbeit ist angesagt, wenn Sie auf mehreren Rechnern Ihr Windows-System auf das gleiche, selbst definierte Farbschema mit Farbeinstellungen und Schriften einstellen möchten. Machen Sie sich hierbei so wenig Umstände wie möglich – Sie können die Einstellungen ganz einfach übertragen.

Um auf mehreren Systemen eine einheitliche Oberflächengestaltung mit einem eigenem Farbschema und speziellen Schriften einzurichten, wählen Sie zuerst einen Ausgangsrechner. Hier passen Sie die Oberfläche an Ihre Bedürfnisse an. Klicken Sie zu diesem Zweck mit der rechten Maustaste auf den Desktop und rufen Sie den Befehl »Eigenschaften | Darstellung« auf. Im darauf erscheinenden Dialog können Sie den Elementen von Windows Farben und Schriften zuordnen. Nutzen Sie die Schaltfläche »Speichern unter«, um die Einstellungen unter einem beliebigen Namen zu speichern, sobald Sie mit dem Schema zufrieden sind.

Als nächstes schreiben Sie alle auf Ihrem System vorliegenden Schemata in eine Datei. Hierzu rufen Sie im Startmenü den Befehl »Start | Ausführen | regedit« auf; es öffnet sich der Registrierungs-Editor.

Navigieren Sie auf der linken Seite des Editors zum Schlüssel »HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Appearance«, unter dem Windows alle definierten Schemata ablegt. Klicken Sie nun im Menü »Registrierung« auf den Eintrag »Registrierungsdatei exportieren«. Tragen Sie im Feld »Dateinamen« eine eingängige Bezeichnung ein, zum Beispiel »FARBEN«.

Achten Sie darauf, dass Sie unter »Exportbereich« die Option »Ausgewählte Teilstruktur« aktiviert und mit dem zuvor markierten Schlüsselnamen belegt haben. Nutzen Sie dann die Schaltfläche »Speichern«, um den Schlüssel und die darunter abgelegten Schemata in eine normale Textdatei mit der Datei-Erweiterung REG zu schreiben.

Kopieren Sie die soeben exportierte Datei auf eine normale Diskette. Mit
Hilfe dieser Diskette können Sie nun problemlos die Schemata Ihres Ausgangssystems auf anderen Systemen mit Windows 98 oder Me einspielen. Kopieren Sie dazu die erzeugte Datei in einen beliebigen Ordner dieser Systeme und klicken Sie dann im Windows-Explorer doppelt darauf. Bestätigen Sie noch die Sicherheitsabfrage, und schon schreibt Windows die zuvor am Ausgangssystem exportierten Schlüsselwerte in die lokale Registrierungs-Datenbank.

Nun müssen Sie nur noch mit »Start | Einstellungen | Systemsteuerung | Anzeige« den Dialog »Eigenschaften von Anzeige« öffnen. Holen Sie die Registerkarte »Darstellung« vor. Dort finden Sie unter »Schema« unter anderem die Bezeichnung für die Einstellung, die Sie gerade auf dem Ausgangsrechner definiert haben. Aktivieren Sie dieses Schema, indem Sie es auswählen und die Wahl mit »OK« bestätigen. Fertig!