Quicken mit ISDN-Modem

Seit kurzem bin ich Besitzer einer Diva-ISDN-Karte der Firma Eicon Diehl und möchte nun auch Quicken vom Modem-Betrieb auf ISDN umstellen. Doch bislang scheitern alle Konfigurationsversuche, obwohl meine ISDN-Karte auf COM3 ein Modem simuliert. Der Online-Test stellt zwar eine Verbindung her, führt aber die T-Online-Anmeldung nicht durch. Da die COM-Port-Emulation bei anderen Programmen funktioniert, frage ich mich, ob es sich bei dem Phänomen um einen Quicken-Bug handelt.

Ja, es ist ein Fehler von Quicken, aber er läßt sich zum Glück recht einfach beheben. Wir haben die COM-Port-Emulation der Diva-Karte mit Quicken für Sie getestet und sind auf dasselbe Problem gestoßen. Um die Teamarbeit von Diva und Quicken zu erzwingen, gibt es zwei Konfigurations-Tricks zu beachten. Zunächst müssen Sie den virtuellen COM-Port mit dem Befehl AT&F11 initialisieren, um den T-Online-Modus zu aktivieren. Dazu rufen Sie in Quicken den Befehl Online – Online – Modemeinstellungen auf, wählen Einstellungen – Modem und geben im Feld Initialisierung1 den Befehl AT&F11 ein.

Danach gilt es, einen Bug von Quicken zu umschiffen: Obwohl Quicken im Kombinationsfeld Baudrate alle üblichen Schnittstellen-Geschwindigkeiten anbietet, akzeptiert das Programm nur Geschwindigkeiten bis 19 200 bps. Wählen Sie also nicht die im ISDN üblichen 115 200 oder 57 600 bps, sondern nur 19 200 bps aus. Danach bekommen Sie trotzdem eine Ver-bindung mit 65 535 bps zu T-Online, da die ISDN-Karte ohne Umweg über den COM-Port angesprochen wird.